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Motivierende Extras 2013: Hier gibt es Brutto für Netto im Verkauf und Vertrieb

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die ERGO-Versicherung hat es mit einigen ihrer Vertriebsmitarbeitern sehr gut gemeint. Die Tochter Hamburg-Mannheimer blätterte 83.000 Euro für Badefreuden, viel Alkohol und weibliche Begleitung hin...

Dummerweise flog die Sache auf – was nicht nur einigen Verkäufern häuslichen Ärger, sondern der Versicherung umfangreiche steuerliche Nachzahlungen einbrachte. Der Erfolg des Ganzen zudem aus Verkäufersicht: höchst ungewiss.

Der Management-Berater und Buchautor Reinhard K. Sprenger geht sogar noch einen Schritt weiter: Wenn ein Chef seine Mitarbeiter motivieren wolle, sei es in der Regel schon zu spät.

Sprenger-These: Nur als sinnlos empfundene Jobs brauchen Motivationsmittel

Nach Auffassung des Coachs kommt wahre Motivation immer von innen. Was nichts anderes bedeutet als: Mitarbeiter brauchen einen Grund, um etwas zu tun. Übersetzt: „Ich sehe einen Sinn in dem, was ich mache.“ Nur wer seine Arbeit als sinnlos erlebe, brauche etwas, das diese Leere fülle. Dazu gehöre z. B. eine Prämie oder ein neuer Dienstwagen.

Sprenger meint, dass solche Motivationsmittel nicht nur nichts bringen, sondern regelrecht schädlich sind: „Sie zerstören langfristig die echte Motivation. Der eigentliche Sinn der Tätigkeit geht nach und nach verloren. Man gewöhnt sich an die Belohnung, die immer wieder erhöht werden muss, um weiter zu wirken.“

Der Coach geht noch weiter: Er sieht Motivierungsversuche als schlecht für das Unternehmensklima an. Denn durch Motivationsaktionen werde ein Wettbewerb zwischen den Mitarbeitern erzeugt, der die Zusammenarbeit massiv stört – wie in einer Fußballmannschaft, in der alle Spieler gegeneinander spielen.

Doch was hilft dann?

Sprenger ist da ganz altmodisch: „Im Idealfall stellt sich der Chef auf jeden einzelnen Mitarbeiter ein und sorgt dafür, dass der Mensch mit seinen Talenten zur Entfaltung kommt. Er führt ihn nicht, sondern unterstützt ihn. Am besten funktioniert das in einem Umfeld, in dem man das Gefühl hat, der Einsatz lohnt sich: Man wird ernst genommen und gefordert, aber nicht überfordert.

Unsere Empfehlung: Auch wenn sich der Coach und Berater großer Beliebtheit erfreut – im Bereich Verkauf sieht das Ganze etwas anders aus: Wer mehr verkauft, sollte hiervon auch profitieren!

Und die folgenden kleinen, aber beliebten Gehaltsextras, die bei Ihren Mitarbeitern brutto für netto ankommen – und jetzt auch für 2013 von der Bundesregierung durchgewunken wurden.

Erfreulicherweise ist die Bandbreite steuerbegünstigter Extras auch 2013 wieder groß. Neben

  • Kinderbetreuungskosten (z. B. Kindergartenzuschuss) kommen
  • Fahrtkostenerstattungen
  • Gesundheitsfördernde Maßnahmen (z. B. Anti-Stress-Programme),
  • Versicherungen oder
  • die Überlassung von iPhone/iPad als motivierende Extras für Ihre Mitarbeiter infrage.

Achtung: Einige dieser Gehaltsextras sind aber nur dann steuerlich begünstigt und/oder beitragsfrei in der Sozialversicherung, wenn Sie sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn anbieten – also nicht aus einer Gehaltsumwandlung finanzieren.

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