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So haben Sie unangenehme Aufgaben schnell wieder vom Tisch – und den Kopf frei fürs Verkaufen

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Das Aufschieben unangenehmer Aufgaben ist kein Zeichen von Faulheit, Versagen oder Willensschwäche. Vielmehr stecken oftmals ganz vielschichtige persönliche Ursachen dahinter. Diese zu entdecken ist der 1. Schritt, um eine positive und auch anhaltende Änderung herbeizuführen.

Das heißt: Finden Sie heraus, welche Aufgaben Sie aufschieben und aus welchen Gründen. Hier einige Beispiele.

Rückrufe hinauszögern

Beispiel: Rita U. mag eine ständig nörgelnde Kundin nicht zurückrufen. Diese hat schon 4-mal angerufen und wünscht einen Rückruf. Rita U. weiß, dass die Kundin bestimmt wieder etwas an der letzten Lieferung auszusetzen hat. Nein, heute ruft Rita sie nicht mehr zurück. Sie zögert den Rückruf um einen Tag hinaus.

Mögliche Ursachen für das Hinauszögern von Rückrufen

  • Befürchten Sie, dass sich jemand beschweren möchte?
  • Fürchten Sie, jemandem die Meinung sagen zu müssen?
  • Ist der Gesprächspartner arrogant, aggressiv, ungeduldig?
  • Ist etwas vorgefallen, das einen Bruch in der Beziehung entstehen ließ?
  • Hat Sie etwas verärgert oder verletzt?
  • Fühlen Sie sich ausgeliefert, unterlegen, in die Ecke getrieben?

Tipp: Handeln Sie sofort!

Packen Sie den Stier bei den Hörnern, gehen Sie das Problem an und handeln Sie – nur das reduziert die Befürchtungen. Denn der Anruf erledigt sich leider nicht von selbst und die unguten Gefühle bleiben bestehen.

Warten Sie nicht, bis das Telefon wieder klingelt und der Kunde zum xten Mal genervt an der Strippe ist.

Klären Sie die Sachlage. Entschuldigen Sie sich, wenn es nötig ist. Sie werden merken, dass Ihnen dieser unangenehme Rückruf einen Stein von der Seele nimmt.

Langweilige Aufgaben auf die lange Bank schieben

Beispiel: Der Außendienstmitarbeiter Peter Lange muss noch die Belege für seine Abrechnung sortieren. Diese Arbeit ist langweilig. Das Durcheinander sichten und in Ordnung bringen – dafür hat Peter Lange jetzt wirklich keine Zeit, und er nimmt sich den Stapel mit nach Hause. Er nimmt sich ganz fest vor, sich beim nächsten "Tatort" der Belege anzunehmen.

Mögliche Ursachen für die Vermeidungsstrategie bei langweiligen Arbeiten:

  • Diese Tätigkeit erscheint Ihnen unwichtig (Ablage, Einordnen, Post, Kopieren).
  • Sie halten diese Arbeiten für nichtige Kleinigkeiten, ohne dass Sie dabei gefordert werden.

Tipp: Legen Sie feste Zeiten fest, in denen Sie sich um Routinearbeten kümmern. Berücksichtigen Sie dabei Ihre persönliche Leistungskurve - und verlegen Sie die Erledigung dieser Arbeiten auf Zeiten, in denen Ihre kreativen Energien nicht so stark fließen.

Und: Ändern Sie Ihre Einstellung: Jede Aufgabe ist wichtig und sollte angegangen werden. Belohnen Sie sich, wenn Sie bereits einen Teil dieser langweiligen Arbeiten erledigt haben.

Wenn der Termindruck übermächtig wird

Beispiel: Im Kopf von Vertriebsleiterin Diana Schmidt herrscht absolute Windstille. Seit Tagen soll sie einen Kooperationsvertrag erstellen. Sie kommt aber einfach nicht voran. Sie bekommt Panik, Versagensangst überfällt sie. Schafft sie es noch rechtzeitig?

Mögliche Ursachen für Termindruck:

  • eine neue Herausforderung,
  • die Angst, an die Grenzen eigener Fähigkeiten zu stoßen,
  • die Frage, ob man der Aufgabe gewachsen ist.

Das hilft Ihnen jetzt: Akzeptieren Sie Blockaden. Unterteilen Sie neue und große Aufgaben in kleine Schritte, beraten Sie sich mit Kollegen oder Vorgesetzten und fangen Sie bei diesen Aufgaben an dem Punkt an, der Ihnen am meisten liegt.

Wenn Sie zu viele Aufgaben auf einmal zu erledigen haben

Beispiel: 4 dringende Aufgaben muss Mandy Richter noch erledigen. Jetzt nur nicht die Nerven verlieren. Sie beginnt mit der Erstellung einer Kundenakte, als das Telefon klingelt. Gereizt hebt sie ab. Sie denkt nur „kurz fassen“. Aber es ist ein wichtiger Kunde, den sie nicht einfach abwimmeln kann. Zu viele Aufgaben muss Mandy Richter erledigen, sie ist einfach überarbeitet.

Mögliche Ursachen für zu viele Aufgaben:

  • Sie nehmen sich zu viele Termine an einem Tag vor.
  • Sie sagen nur sehr selten „nein“, weil Sie befürchten, jemanden vor den Kopf zu stoßen.

Tipp: Sagen Sie „nein“: Nicht in Panik geraten. Schauen Sie zurück auf alles, was Sie schon erreicht haben. Verschaffen Sie sich einen genauen Überblick und Zeitplan für alle Aufgaben. Setzen Sie Prioritäten, welche Aufgaben vorrangig erledigt werden müssen. Stellen Sie sicher, dass Sie bei der Arbeit nicht gestört werden (Anrufbeantworter, Bürotür schließen usw.).

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