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Erfolgreiche Werbeanzeigen gestalten: diese 10 Grundregeln helfen Ihnen dabei!

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Urheber: jcfotografo | Fotolia

Erstellt:

Wussten Sie das? Anzeigen werden nicht gelesen. Anzeigen werden "geschaut". Wahrnehmungspsychologen und Werbewirkungs-Forscher haben die Geheimnisse wirksamer Werbeanzeigen längst entschlüsselt. Wir fassen die Forschungsergebnisse zusammen und nennen Ihnen die 10 Grundregeln für die Gestaltung erfolgreicher Werbeanzeigen.

1. Beschränken Sie Ihre Anzeige auf 4 Elemente.

Überschrift, Bild(er), Text, Logo/Firmenzeichen. Das Layout der Anzeige muss den Blick des Konsumenten in kurzer Zeit auf diese relevanten Bereiche der Anzeige führen. Gehen Sie nie davon aus, dass die ganze Anzeige betrachtet wird.

2. Kommunizieren Sie nur das wirklich Wichtige.

Anzeigen werden nicht gelesen, sie werden „geschaut”. Es ist besser, auf eine Webseite oder eine Telefonnummer zu verweisen, als eine Anzeige zu überfrachten.

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3. Wählen Sie Bilder sehr sorgfältig aus.

Der Einstieg in eine Anzeige ist in aller Regel das Bild. Bilder dominieren die Wahrnehmung einer Anzeige: Ca. 60 Prozent der gesamten Aufmerksamkeit auf einer Anzeige fällt auf das Bild bzw. die Bilder.

Es empfiehlt sich deshalb, mit Bildern sparsam umzugehen bzw. diese gut auszuwählen. Ideal sind Bilder, die direkt mit dem Produkt oder der Marke in Zusammenhang gebracht werden. Ferner ist davon abzuraten, mehr als ein Bild in eine Anzeige zu integrieren. Gesichter wirken besonders stark.

4. Achten Sie darauf, dass das Bild die Wahrnehmung auf die Headline leitet.

Erst dann erhält in der Regel das Bild eine Bedeutung. Headlines wirken am besten, wenn sie in das Bild integriert sind. Ist dies nicht möglich, sollte die Headline rechts oder unterhalb des Bildes platziert werden.

5. Beachten Sie die Leserichtung.

Die bevorzugte Leserichtung einer Anzeige ist von links nach rechts und von oben nach unten. Deshalb wirken Texte, die rechts oder unterhalb eines Bildes stehen am besten. Entsprechend wird die obere Hälfte einer Anzeige am stärksten beachtet, die untere Hälfte wird später und seltener fixiert.

6. Platzieren Sie wichtiges oben oder in der Mitte.

Die größte Beachtung finden Elemente, die oben oder in der Mitte platziert sind. Dabei spielt jedoch auch die Anordnung und die Größe der Elemente eine Rolle. Je größer ein Bereich, desto eher wird er beachtet.

7. Nutzen Sie menschliche Gesichter um den Blick des Konsumenten zu lenken.

Der Mensch besitzt spezielle Hirnareale, die sich auf die Wahrnehmung von Gesichtern, wie auch auf die Wahrnehmung der Blickrichtung des Gegenübers, spezialisiert haben. Wenn Gesichter eingesetzt werden, gelten folgende Regeln:

  • Ein Gesicht wird in der Regel sehr stark (häufig zu stark!) und früh beachtet (Eye-Catcher).
  • Die Blickrichtung des Konsumenten kann über die Kopfstellung und Blickstellung des Models gesteuert werden: Der Blick des Konsumenten folgt in der Regel der Blickrichtung des Models. Schaut das Model nach links, wird der Blick des Konsumenten in diese Richtung gehen.
  • Ähnlich kann man die Blickrichtung durch die Kopfstellung des Models beeinflussen: Hat das Model keine definierte Blickrichtung, wird der Blick des Konsumenten nach unten zum Mund wandern. Auch dies kann man ausnutzen, indem beispielsweise der Slogan oder das Produkt in die Nähe des Mundes gerückt werden.

8. Achten Sie auf Bewegungsrichtungen.

Die menschliche Wahrnehmung reagiert aber nicht nur auf Gesichter sehr stark. Auch auf Bewegungsinformationen sind wir stark „geeicht”. Wird z. B. ein Auto in Fahrtrichtung von links nach rechts abgebildet, wird der Blick dieser Richtung folgen.

9. Beeinflussen Sie die Blickrichtung durch Tiefendarstellungen.

Das Auge reagiert hier auf die weiter vorne liegende Information zuerst, und bewegt sich dann „nach hinten”.

10. Beachten Sie das Gestaltgesetz.

Die menschliche Wahrnehmung folgt so genannten Gestaltgesetzen - es wird dabei immer möglichst viel strukturiert zusammengefasst. Man kann diesen Prozess unterstützen, in dem man die einzelnen Bereiche einer Anzeige gut und klar strukturiert, z. B. durch Form- und Farbgebung.

Ein Rahmen um einen Text, oder eine Text-Bild-Kommunikation stellt sicher, dass die Bereiche zusammen betrachtet werden.

Bei Berücksichtigung dieser Gestaltungsregeln sollte einem Erfolg Ihrer Werbeanzeige nichts mehr im Wege stehen.

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