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Nutzen sie diese Übersicht der sieben Zeugnis-Bausteine, damit Sie wissen, wie Sie Zeugnisse an Ihre Mitarbeiter formal korrekt strukturieren. So...

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Rechte und Pflichten bei der Arbeitsbeurteilung

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Arbeitszeugnis
Urheber: simoneminth | Fotolia

Von Matthias Pfeffer,

Verlässt ein Mitarbeiter Ihr Unternehmen, hat er gesetzlich Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Ist dieses nicht wohlwollend und rechtlich richtig formuliert, kann es zu einem Streit kommen. Wie Sie dies vermeiden können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bei Zeugnissen über die Arbeitsleistung eines Mitarbeiters wird zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis unterschieden. Das qualifizierte Zeugnis ist das Standard-Arbeitszeugnis, das heutzutage fast immer ausgestellt wird. Ein solches Arbeitszeugnis muss folgende Angaben enthalten:

  • die Art der Beschäftigung

  • die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses

  • eine Beschreibung der Arbeitsleistung

  • eine Beschreibung des Verhaltens des Arbeitnehmers

Kein Rechtsanspruch auf den Inhalt

Wie Sie die Inhalte des Arbeitszeugnisses für die 4 genannten Punkt füllen, ist Ihnen überlassen. Der ausscheidende Mitarbeiter hat keinen Anspruch auf bestimmte Formulierungen, wie z. B. besonderen Dank oder Bedauern. Wichtig ist aber, dass Ihre Formulierungen richtig sind. Der Arbeitnehmer hat ansonsten einen Anspruch auf Berichtigung. Schlimmstenfalls, z. B. im Fall von Rufmord, kann Ihnen eine Klage auf Schadensersatz drohen.

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Welche Angaben im Arbeitszeugnis verpflichtend und welche verboten sind

 

  • Pflichten

 

Fakten: Alle Angaben im Arbeitszeugnis müssen auf Fakten basieren und dürfen nicht auf Vermutungen oder Verdächtigungen beruhen.

Äußere Form: Sie müssen außerdem formelle Vorgaben einhalten. Diese finden Sie in der rechten Spalte.

 

  • Verbote

 

Einmalige Vorfälle: Ereignisse, die während der Anstellungszeit einmalig aufgetreten und nicht typisch für den Mitarbeiter sind, dürfen im Arbeitszeugnis nicht erwähnt werden.

Gesundheit: Ein Arbeitszeugnis darf keine Hinweise auf den Gesundheitszustand des Arbeitnehmers enthalten.

Außerdienstliches Verhalten: Aussagen über das Privatleben des Arbeitnehmers oder sein Verhalten nach Feierabend haben
im Arbeitszeugnis nichts zu suchen.

 

  • Freie Hand

 

Angaben zu Leistungen: Es liegt in Ihrem Ermessen, welche Eigenschaften und Leistungen des Arbeitnehmers Sie im Arbeitszeugnis besonders hervorheben wollen.

Tipp: Machen Sie sich dauerhaft Notizen zu Ihren Mitarbeitern!

Nicht jeder Arbeitnehmer hat ein gutes Arbeitszeugnis verdient. Sind negative Aussagen im Zeugnis unumgänglich, überlegen Sie, wie Sie diese Ihrem Mitarbeiter gegenüber und notfalls vor Gericht beweisen können. Beispielsweise könnten Sie Schrift- und E-Mail-Verkehr aufbewahren, der von einem schlechten Umgang zeugt.

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Egal ob es um brandneue Urteile der Arbeitsgerichte geht, die für Sie als Arbeitgeber, als Führungskraft oder als Personalverantwortlicher von Bedeutung sind oder zum rechtssicheren Umgang mit Abmahnungen, Zeugnissen, Kündigungen. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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