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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Die Finanztransaktionssteuer betrifft auch Einkäufer!

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Wie bereits erwähnt, scheint die Einführung einer Finanztransaktionssteuer nur noch eine Sache von ein paar Monaten zu sein. In 1 bis 1,5 Jahren könnte es bereits soweit sein.

Geplant war die Steuer als Bestrafung für die “bösen” Spekulanten und deren spekulative Auswüchse. Man wollte Banken und Fonds an den Kosten weiterer Finanzkrisen beteiligen und wenn möglich, derartige Krisen sogar verhindern.

Einkaufskosten werden steigen!

Nach derartiger Ausgestaltung der Steuer werden Derivate aller Art mit 0,01 Prozent besteuert. Dabei wird ausschlaggebend sein wo der Händler des Derivates sitzt, sowie wo das Derivat ausgegeben wurde. Dadurch greift die Steuer bei jeder Transaktion und erhöht dadurch die Kosten enorm.

Auf den ersten Blick mag eine Besteuerung von 0,01 Prozent als gering erscheinen und kann von Politikern gut verkauft werden. Doch gerade im Derivatehandel werden sehr hohe Beträge umgesetzt. 0,01 Prozent können somit sehr schnell Kosten von einigen Tausend Euro entstehen lassen!

Ein Beispiel kann helfen!

Angenommen ein Unternehmen kauft in der Regel seine Rohstoffe auf Termin. Dabei soll es nach der Gesetzgebung egal sein, ob die Derivate börsengehandelt sind oder außerbörslich.

Bei einem Einkaufsvolumen von nur 10 Millionen Euro pro?Jahr, welches über Derivate abgewickelt oder auch nur abgesichert wird, entstehen Zusatzkosten von 1.000 Euro pro Jahr.

Stellt man dagegen, dass für eine derartige Transaktion ohnehin schon Kosten für den Kauf und Abwicklung von 200 bis 300?Euro entstehen, dann vervielfachen sich die Kosten um 300 bis 500 Prozent. Derartige Explosionen müssen einkalkuliert werden bei ohnehin schon hauchdünnen Margen.

Was kann man machen?

Wir müssen die genaue Ausgestaltung abwarten. Eventuell kann man die Abwicklung an Auslandstöchter auslagern und dadurch die Steuer sparen. Nichts anderes planen bereits jetzt schon Banken und Fonds. Auch mittlere Betriebe könnten davon profitieren!

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