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3 Tipps für eine sichere Raten-Vereinbarung

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Von Astrid Engel,

Haben Sie sich entschlossen, einem "klammen" Kunden mit einer Raten-Vereinbarung entgegenzukommen? Hier sind einige Empfehlungen für den Inhalt Ihrer Vereinbarung.

Haben Sie sich entschlossen, einem "klammen" Kunden mit einer Raten-Vereinbarung entgegenzukommen? Hier sind einige Empfehlungen für den Inhalt Ihrer Vereinbarung.

Tipp 1: Raten und Zahlungstermine in der Vereinbarung konkret festlegen

Legen Sie in der Vereinbarung die Höhe der einzelnen Raten sowie die Zahlungstermine fest. Stellen Sie die erste Rate zur Zahlung innerhalb von 3 Tagen nach Vertragsabschluss fällig, damit der Kunde die Vereinbarung nicht einfach nur nutzt, um Zeit zu gewinnen. Hat er nämlich gar nicht vor, Ihnen auch nur eine Rate zu zahlen, müssen Sie das schnellstmöglich erfahren.

Vereinbaren Sie möglichst eine hohe 1. Rate und niedrigere Folgeraten. Wenn Ihr Kunde später nicht mehr weiterzahlt oder gar insolvent wird bzw. die eidesstattliche Versicherung abgibt, haben Sie dann schon mehr eingenommen, als wenn Sie den Forderungsbetrag gleichmäßig auf alle Raten verteilt hätten.

Tipp 2: Raten vom Kundenkonto einziehen

Lassen Sie sich von dem Kunden eine Einzugsermächtigung erteilen, sodass Sie die Raten fristgerecht von seinem Konto einziehen können. Dann sind Sie nicht davon abhängig, dass er die Überweisungen pünktlich in Auftrag gibt. Allerdings kann Ihr Kunde einer Abbuchung in der Regel 6 Wochen lang widersprechen.

Soll der Kunde keine Widerspruchsmöglichkeit haben, veranlassen Sie ihn, einen Abbuchungsauftrag zu Ihren Gunsten bei seiner Bank einzureichen - und Ihnen das zu belegen. Ist sein Konto gedeckt, kommen Sie damit dann am sichersten an Ihr Geld, denn der Kunde kann es nicht zurückbuchen lassen.

Tipp 3: Vereinbarung über Zuschlag (oder Zinsen) treffen

Da Sie Ihrem Kunden auf Kosten Ihrer eigenen Liquidität den Vorteil der Ratenzahlung verschaffen, sollten Sie sich das vergüten lassen. Sie können Zinsen oder einen festen Zuschlag vereinbaren. Zinsen haben gegenüber festen Zuschlägen den Vorzug, dass sie bei Verzögerung einer Ratenzahlung weiter anfallen, während ein fester Zuschlag sich dann nicht erhöht.

Wollen Sie es sich und dem Kunden leicht machen, vereinbaren Sie dennoch keine Zinszahlung, sondern einen festen Zuschlag auf die offene Forderung. Die Formulierung im Vertrag und das Errechnen des Betrags sind dann viel einfacher.

Beispiel: Ihr Schuldner soll 6.000 Euro in 3 Raten über 3 Monate begleichen. Berechnen Sie einen angemessenen Zuschlag dann etwa so: 6.000 Euro x z. B. 10 % : 12 Monate x 3 Monate = 150 Euro. Diesen Betrag soll der Schuldner mit der 1. Rate zusätzlich überweisen.

Ungleich schwerer wäre es, bei einer Vereinbarung von 10 % Zinsen auf die jeweils noch offene Forderung den Zinsbetrag in Euro zu errechnen, da die offene Forderung ja mit jeder Ratenzahlung sinkt.

Hinweis: Ist Ihr Kunde ein Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, müssen Sie besondere Regeln für die Verzinsung beachten. Am einfachsten ist es für Sie, wenn Sie in diesem Fall auf Zinsen und Zuschläge verzichten. Mit einem Unternehmer können Sie problemlos Zinsen und Zuschläge vereinbaren und sollten keinesfalls darauf verzichten.

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