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5 Klauseln, mit denen Sie Zahlungsausfällen vorbeugen

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Urheber: SENTELLO | Fotolia

Von Astrid Engel,

Schon bei Vertragsabschluss können Sie späteren Zahlungsausfällen vorbeugen. Sichern Sie sich durch eine der folgenden Klauseln rechtzeitig ab, damit Sie bei einer Kundeninsolvenz nicht das Nachsehen haben.

1. Eigentumsvorbehalt

Der Eigentumsvorbehalt ist das verbreitetste und einfachste Sicherungsmittel, mit dem Sie späteren Zahlungsausfällen vorbeugen können. Vereinbaren sie einen Eigentumsvorbehalt, wenn Sie einem Kunden eine Sache übergeben, die bei Lieferung noch nicht vollständig bezahlt ist:

  • Sie liefern eine Sache auf Rechnung.
  • Sie akzeptieren einen Scheck oder die Zahlung per Kreditkarte.
  • Sie stunden dem Kunden die Forderung oder gewähren ihm Ratenzahlung.

Einfacher Eigentumsvorbehalt
Durch einen Eigentumsvorbehalt bleiben Sie Eigentümer einer Ware, bis der Kaufpreis gezahlt ist. Wenn der Käufer nicht zahlt, können Sie vom Vertrag zurücktreten und die Kaufsache zurückverlangen (§ 449 BGB). Das gilt auch, wenn der Kunde insolvent wird.
Verlängerter Eigentumsvorbehalt
Ein einfacher Eigentumsvorbehalt schützt Sie allerdings nicht, wenn Ihr Kunde eine Sache weiterverkauft oder -verarbeitet. Besteht diese Gefahr, können Sie mit dem verlängerten Eigentumsvorhalt späteren Zahlungsausfällen vorbeugen. Zahlt Ihr Kunde nicht, können Sie vom Vertrag mit ihm zurücktreten und statt Ihres Geldes die Sache zurückverlangen (wie beim einfachen Eigentumsvorbehalt). Ist das nicht mehr möglich, weil

  • Ihr Kunde das Eigentum an einen gutgläubigen Abkäufer übertragen hat, können Sie aus der abgetretenen Forderung direkt gegen den Abkäufer vorgehen, wenn dieser noch nicht gezahlt hat (wenn doch, haben Sie wie beim einfachen Eigentumsvorbehalt Ansprüche gegen Ihren Kunden),
  • das Eigentum von Ihrem Kunden oder einem gutgläubigen Abkäufer verarbeitet oder eingebaut wurde, stehen Ihnen immerhin noch sämtliche Rechte aus dem Miteigentum zu: Sie haben Anspruch auf einen Teil des Erlöses.

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Zahlungsausfällen vorbeugen durch Vorkasse und Abschlagszahlungen

2. Vorkasse

Vorkasse bedeutet, dass der Kunde Ihnen bereits das Geld zahlt, bevor Sie mit Ihrer Leistung beginnen. Das ist für Sie natürlich der beste Weg, da Sie niemals mehr Ihrem Geld "hinterherlaufen" müssen. Wenn Sie von Ihren Kunden Vorkasse verlangen wollen, ist die Argumentation schwierig. Stellen Sie Ihrem Kunden dar, dass Sie erhebliche Vorleistungen erbringen müssen, um seinen Auftrag ausführen zu können, und Ihr eigenes Risiko begrenzen wollen.

3. Teilzahlung/Abschlagszahlungen

Leichter als auf Vorkasse in voller Höhe des Leistungsentgelts werden sich Ihre Kunden auf Abschlagszahlungen einlassen, wenn Sie bestimmte Teilleistungen erbracht haben. Gerade bei  längerfristigen Projekten sollten Sie auf diese Weise Zahlungsausfällen vorbeugen.

Zahlungsausfällen vorbeugen durch Verpfändung von Sachen

4. Pfandrecht

Zur Absicherung Ihrer Forderung können Sie ein Pfandrecht über eine Sache mit Ihrem Kunden vereinbaren. Die dürfen Sie verwerten, wenn der Kunde nicht zahlen kann. Das verlangt ein aktives Entgegenkommen seitens Ihres glossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bKunden. Sie werden ein Pfandrecht durchsetzen können, wenn Ihr Kunde Ihr Angebot unbedingt wahrnehmen will, aber nicht bereit oder in der Lage ist, Vorkasse zu leisten.

5. Sicherungsübereignung

Sicherer als ein Pfandrecht ist es, wenn Sie sich einen Gegenstand zur Sicherung übereignen lassen. Sie vereinbaren im Vertrag mit Ihrem Kunden, dass

  • er Ihnen eine bewegliche Sache übereignet und übergibt,
  • Sie die Sache aber nur verwerten dürfen, wenn der Sicherungsgeber Ihre Forderung nicht begleicht,
  • und Sie die Sache zurückgeben und rückübereignen müssen, wenn der Kunde vollständig zahlt.

 

 

 

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