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Bei Kunden mit schlechter Bonität: Bürgschaft eines Dritten

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Von Astrid Engel,

Immer dann, wenn Sie in Vorleistung gehen, sollten Sie sich rechtzeitig gegen eventuelle Forderungsausfälle absichern. In Vorleistung gehen Sie, wenn Sie

Immer dann, wenn Sie in Vorleistung gehen, sollten Sie sich rechtzeitig gegen eventuelle Forderungsausfälle absichern. In Vorleistung gehen Sie, wenn Sie

  • bei einem Kaufvertrag auf Rechnung oder gegen Ratenzahlung liefern oder
  • bei einem Werkvertrag erst Aufwand für Arbeit und Material haben, bevor Sie Ihr Geld sehen.


Eine Möglichkeit, Ihre entstehende Forderung abzusichern, ist die Bürgschaft eines Dritten. Das ist immer dann durchsetzbar, wenn Ihr möglicher Kunde Ihr Angebot unbedingt wahrnehmen will, selbst aber nicht die Bonität besitzt, die Sie dafür verlangen. Typische Fälle in der unternehmerischen Praxis:

  • Sie schließen einen Ratenzahlungsvertrag mit jungen Leuten mit geringem Einkommen ab, für den ein Elternteil bürgt.
  • Sie stellen eine Ladentheke für einen Existenzgründer her, dessen Bekannter für die Bezahlung bürgt.
  • Sie errichten als Bauunternehmer ein Haus für einen Kunden, der Ihnen die Bürgschaft einer Bank zur Absicherung Ihrer Forderungen an ihn übergibt.

Tipp: Überprüfen Sie auch die Bonität des Bürgen. Holen Sie eine Bankauskunft über ihn ein, und lassen Sie sich eine Vermögensaufstellung von ihm aushändigen und unterschreiben. Am sichersten ist für Sie die Bürgschaft einer Bank.

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Eine Bürgschaft ist eine zusätzlicher Vertrag mit dem Kunden

Die Bürgschaft ist ein zusätzlicher Vertrag zwischen Ihnen und dem Bürgen, durch den sich der Bürge Ihnen gegenüber verpflichtet, für die Erfüllung der Verbindlichkeiten Ihres Kunden einzustehen. Im Klartext: Wenn Ihr Kunde seine Rechnung nicht bezahlt, können Sie sich an den Bürgen halten. Der Vertrag für eine Bürgschaft ist nur gültig, wenn Sie ihn schriftlich abschließen, und der Bürge ihn eigenhändig unterschreibt.
Achten Sie darauf, dass die Bürgschaft auf eine bestimmte Summe lautet bzw. begrenzt ist und die Forderung möglichst genau bezeichnet ist. Der Bürge muss aus der Formulierung erkennen können, für welche Verpflichtung er möglicherweise einstehen muss – sonst kann die Bürgschaft nichtig sein.

Wählen Sie die richtige Form der Bürgschaft

Es gibt verschiedene Formen der Bürgschaft. Am besten für Ihre Zwecke geeignet ist eine selbstschuldnerische Bürgschaft, bei der der Bürge auf die so genannte Einrede der Vorausklage verzichtet. Das bedeutet: Zunächst müssen Sie Ihr Zahlungsverlangen an Ihren Kunden richten.
Der Bürge haftet nur nachrangig. Kommt Ihr Kunde aber mit seiner Zahlung an Sie in Verzug, können Sie Ihr Geld sofort von dem Bürgen verlangen. Sie müssen nicht erst versuchen, es vom glossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bglossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bglossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bglossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bglossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bglossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bglossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bglossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bglossar/begriff/adressliste.html?no_cache=1&tx_ppwtipp_pi1[methode]=update&cHash=0125c8e14bKunden im Wege einer Zwangsvollstreckung einzutreiben.

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