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Finanzieller Engpass des Kunden? Das können Sie tun (Teil 1)

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Von Astrid Engel,

In diese Situation kommt jeder Unternehmer gelegentlich: Sie haben Ihre Leistung vertragsgemäß erbracht, die Rechnung gestellt, Mahnungen geschrieben ... Doch der Kunde zahlt nicht.

In diese Situation kommt jeder Unternehmer gelegentlich: Sie haben Ihre Leistung vertragsgemäß erbracht, die Rechnung gestellt, Mahnungen geschrieben ... Doch der Kunde zahlt nicht.
Auf Ihre mündliche Nachfrage hin teilt er Ihnen dann mit, dass er gerade nicht "flüssig" ist. Ein finanzieller Engpass, Sie müssten verstehen ...

  • Er verspricht entweder, Ihre Forderung "bald" zu begleichen.
  • Oder er sagt Ihnen ganz frech, dass er Insolvenz anmelden wird, wenn Sie auf Ihrem Geld bestehen.


Lassen Sie die Sache in beiden Fällen keinesfalls auf sich beruhen - auch bei kleineren Beträgen nicht. So etwas spricht sich herum und wird von unseriösen Kunden ausgenutzt. Sie müssen entscheiden, ob Sie

  • sofort rechtliche Schritte gegen den Nichtzahler einleiten (= Rechtsanwalt einschalten und/oder gerichtlichen Mahnbescheid beantragen) oder
  • mit ihm verhandeln wollen.


Prüfen Sie: Ist es tatsächlich nur ein vorübergehender finanzieller Engpass?


Versuchen Sie dazu, als Erstes herauszufinden, wie es in finanzieller Hinsicht tatsächlich um Ihren Kunden bestellt ist:
Holen Sie über Ihre Hausbank eine Bankauskunft über den Kunden ein. Das ist eine allgemein gehaltene Bewertung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse, seiner Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit. Sie bekommen diese Informationen, wenn Ihr Schuldner

  • als Geschäftskunde seiner Bank die Auskunftserteilung nicht ausdrücklich verboten hat bzw.
  • als Privatkunde seine Zustimmung dazu erteilt hat.


Wird Ihnen die Bankauskunft verweigert, spricht das dafür, dass der Kunde schon in finanzieller Not steckt.
Fragen Sie bei Ihrer IHK/HwK nach, ob Ihr Vertragspartner womöglich bereits zahlungsunfähig ist. Die Kammer hat das Recht, die bei den Amtsgerichten geführten Schuldnerverzeichnisse einzusehen und Sie darüber zu informieren.

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Über Unternehmen bekommen Sie auch von den Wirtschaftsauskunfteien (z.B. Bürgel, Creditreform) - kostenpflichtige - Informationen. Je kleiner das Unternehmen ist, desto weniger aussagekräftig sind die Auskünfte jedoch, weil wenig Datenmaterial vorliegt.
Wenn Ihnen andere Geschäftspartner des Kunden bekannt sind, fragen Sie diese, ob es bei ihnen ebenfalls Zahlungsprobleme gibt. Gehen Sie dabei aber sehr sensibel vor, denn Sie können dem Kunden damit enorm schaden und ihn erst recht und auch ungewollt in die Insolvenz treiben.
Schließlich zählt natürlich auch Ihr eigener Eindruck: Nehmen Sie dem Kunden den vorübergehenden Engpass ab oder haben Sie das Gefühl, dass er noch über finanziellen Spielraum verfügt?
Im Teil 2 lesen Sie:
Kunde steht vor der Insolvenz
Kunde ist zahlungsfähig, aber nicht -willig
Wenn es nur ein vorübergehender finanzieller Engpass ist

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