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Kunde insolvent? Handeln Sie schnell!

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Von Astrid Engel,

Das beschäftigt viele Handwerksunternehmen:Was passiert eigentlich mit Ihren Forderungen,wenn ein Kunde insolvent wird? Welche Chancen haben Sie, an Ihr Geld oder wenigstens an Ihre Ware zu kommen?

1. Nutzen Sie so früh wie möglich die Bauhandwerkersicherung (§ 648 a BGB)

Sie können von Ihrem Auftraggeber jederzeit - also auch,wenn Sie hören, dass der Kunde insolvent werden könnte – eine Sicherheit (d. h. Eine Garantie oder Bürgschaft) für Ihre Vorleistungen verlangen. Und zwar sowohl für solche, die Sie schon erbracht haben, die aber noch nicht bezahlt wurden, als auch für noch zu erbringende und noch nicht vergütete Leistungen! Gibt er Ihnen die nicht, setzen Sie ihm eine angemessene Frist. Die kann bei drohender Insolvenz auch nur ein paar Stunden betragen. Passiert in der Frist nichts, können Sie Ihre Arbeiten einstellen und den Werkvertrag kündigen. Dann können Sie erst mal 5 % des Auftragswerts pauschal als Schadenersatz verlangen; die Vergütung für die bisher erbrachten Leistungen steht Ihnen ohnehin zu.

2. Bevor der Kunde insolvent ist: Holen Sie sich Ihr Eigentum zurück

Ist es nur noch eine Frage von wenigen Tagen, dass Ihr Kunde insolvent sein wird, sollten Sie sich schnellstens holen,was Ihnen gehört: Werkzeuge, Maschinen und Baumaterialien. Schwieriger wird es bei Dingen, die Sie schon eingebaut haben. Dann kommt es darauf an, ob sie ein wesentlicher Bestandteil des Gebäudes geworden sind, wie z. B. Heizungsanlagen, Fenster und -rahmen, Beleuchtungsanlagen, Teppichböden. Die dürfen Sie nicht ausbauen.
Was nicht wesentlicher Bestandteil ist, z. B. Ladeneinrichtungen oder Einbauschränke, dürfen Sie ausbauen und wieder mitnehmen. Der Kunde muss Ihnen dazu Zutritt zum Gelände gewähren. Tut er das nicht, können Sie den Zutritt erzwingen, wenn Sie im Eilverfahren eine einstweilige Verfügung erstreiten.

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3. Leisten Sie nur noch gegen Vorkasse

Wenn das Kundenunternehmen in der Insolvenz weitergeführt wird:Wird der Kunde insolvent, ohne dass er Ihnen die Bauhandwerkersicherung geleistet hat, sollten Sie weitere Arbeiten nur noch gegen Vorkasse ausführen. Zumindest auf pünktlichen Abschlagszahlungen, die Ihre Material- und Lohnkosten sowie den Gewinn für die fraglichen Arbeiten decken, sollten Sie bestehen.


Allzuviel erwarten sollten Sie sich vom Insolvenzverfahren nicht. Die Quote, mit der die Gläubiger bedient werden, beträgt auch bei Großinsolvenzen nur bis zu 30 %. Gehen kleinere Unternehmen pleite, gehen ihre Auftragnehmer meist völlig leer aus.

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