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Wann Ihr Kunde im Zahlungsverzug ist

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Von Astrid Engel,

Es passiert immer wieder: Eine Rechnung wird nicht pünktlich bezahlt, und erst dann beginnt der Unternehmer in seinen Unterlagen nachzuforschen, wann die Zahlung eigentlich fällig war.

Es passiert immer wieder: Eine Rechnung wird nicht pünktlich bezahlt, und erst dann beginnt der Unternehmer in seinen Unterlagen nachzuforschen, wann die Zahlung eigentlich fällig war.

 

Verzugszinsen, Schadenersatz, Mahnbescheid oder gar Klage – das alles darf erst folgen, wenn der Schuldner im Zahlungsverzug ist. Ab wann das der Fall ist, bestimmen Sie schon durch die Formulierung Ihrer Rechnung. Im Zahlungsverzug ist ein Kunde, wenn Sie

  • den Betrag anmahnen,

oder sogar ganz ohne Mahnung schon dann, wenn

  • er die Bezahlung endgültig und ernsthaft verweigert,
  • automatisch spätestens 30 Tage nach Zugang und Fälligkeit der Rechnung oder
  • am Tag nach dem Zahlungstermin, den Sie in der Rechnung bestimmt haben

Nach 30 Tagen automatisch im Zahlungsverzug

Ist Ihr Kunde ein Verbraucher, müssen Sie ihn in der Rechnung darauf hinweisen, dass er nach 30 Tagen automatisch im Zahlungsverzug sein wird, ansonsten brauchen Sie doch wieder eine Mahnung.
Ist Ihr Kunde ein Unternehmer, ist er auch ohne diesen Hinweis nach den 30 Tagen im Zahlungsverzug.
Empfehlung: Schreiben Sie in jede Rechnung einen exakten Zahlungstermin, zum Beispiel „zahlbar bis zum 11. August ...“ – dann ist der Schuldner ab 12. August ... im Zahlungsverzug. Sie brauchen also weder mahnen noch die lange Frist von 30 Tagen abzuwarten.

7 Rechnungstipps: Zahlungsverzug vorbeugen

1. Sie können sich die Überwachung Ihrer Forderungen erheblich erleichtern, wenn Sie in jeder Rechnung einen Zahlungstermin nennen. Verstreicht der Termin ohne Zahlung, ist Ihr Kunde am Tag darauf im Zahlungsverzug. Das heißt: Sie dürfen schon ab dem Tag darauf Verzugszinsen berechnen. Auch brauchen Sie Verbraucher dann nicht extra darauf hinweisen, dass sie nach 30 Tagen automatisch im Zahlungsverzug sind.

2. Bemessen Sie die Frist bis zum Zahlungstermin nicht zu lang und nicht zu kurz. Sieben bis zehn Tage sind üblich.

3. Bieten Sie dem Kunden Skonto als Anreiz, schnell zu bezahlen. Die Kosten hierfür müssen Sie in Ihre Preise einkalkulieren!

4. Geben Sie in der Rechnung immer Ihre Bankverbindung an.

5. Wenn vorhanden, nennen Sie zwei verschiedene Konten, um jedem Kunden die Überweisung so leicht wie möglich zu machen.

6. Fügen Sie Ihrer Rechnung so weit wie möglich ausgefüllte Überweisungsträger bei. Das führt oft zu einer schnelleren Überweisung.

7. Legen Sie eine Kopie der Rechnung auf Termin (Achtung: Kopie nicht mit dem Original verwechseln oder gar zusätzlich buchen!) Besser noch: Sie organisieren sich in Ihrem elektronischen Terminkalender. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie sofort bemerken, wenn ein Kunde im Zahlungsverzug ist  und direkt die Zahlungserinnerung versenden. Automatisierte Buchhaltungssysteme bemerken auch ohne Wiedervorlage, ob ein Kunde im Zahlungsverzug ist.

 

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