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Zahlungsausfälle vermeiden: Sachwerte übereignen lassen statt leer auszugehen

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Von Astrid Engel,

Sie müssen erkennen, dass Ihr Kunde gar kein Geld hat, um Ihre Forderung zu begleichen? Vielleicht vielleicht kann er Ihnen Sachwerte übereignen, um seine Schulden bei Ihnen zu begleichen.Einen Mehrwert würden Sie durch ein Mahnverfahren mit anschließender Pfändung vermutlich auch nicht bekommen. Für den Kunden ist Ihr "Entgegenkommen" ein Vorteil, weil er dann einen Gläubiger weniger hat und die Kosten der Rechtsverfolgung seine Schulden nicht noch mehren.

Sie müssen erkennen, dass Ihr Kunde gar kein Geld hat, um Ihre Forderung zu begleichen? Vielleicht vielleicht kann er Ihnen Sachwerte übereignen, um seine Schulden bei Ihnen zu begleichen.
Einen Mehrwert würden Sie durch ein Mahnverfahren mit anschließender Pfändung vermutlich auch nicht bekommen. Für den Kunden ist Ihr "Entgegenkommen" ein Vorteil, weil er dann einen Gläubiger weniger hat und die Kosten der Rechtsverfolgung seine Schulden nicht noch mehren.

Beispiel: Sachwerte übereignen lassen an Zahlungs statt

Ein Dachdecker hat das Haus eines Kunden neu eingedeckt. Dieser verliert aufgrund einer Insolvenz seines Arbeitgebers über Nacht seinen Arbeitsplatz. Er besitzt allerdings einen Oldtimer, dessen Wert ungefähr den Betrag Ihrer Rechnung erreicht. Der Dachdecker bietet ihm an: "Ich will Ihnen jetzt gewiss nicht auch noch rechtlichen Ärger bereiten. Kann ich Ihnen in Ihrer Situation helfen, indem ich den Oldtimer an Zahlungs statt annehme? So weit würde ich Ihnen entgegenkommen!"
Abwandlung, wenn Ihr Kunde ein Unternehmen hat und Leistungen erbringt, die Sie gebrauchen können: Nehmen Sie die an Zahlungs statt in Anspruch, indem der Schuldner also den offenen Rechnungsbetrag abarbeitet. Vereinbaren Sie aber keine Schwarzarbeit! Achten Sie darauf, dass Ihr Schuldner Ihnen seine Tätigkeit in Rechnung stellt, und vermerken Sie in Ihrer Buchhaltung die Verrechnung mit Ihrer offenen Forderung.

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Wenn ein Kunde nicht zahlen und Ihnen auch keine Sachwerte übereignen kann

Kann Ihr Kunde Ihnen weder Geld zahlen noch Sachwerte übereignen und hat auch nicht die Möglichkeit, für Sie tätig zu werden? Dann schlagen Sie ihm diesen Weg vor, auf dem er mit Ihnen gütlich "ins Reine" kommen kann: Sie erlassen ihm Ihre Forderung, wenn er Ihnen dafür einen neuen Auftrag verschafft. Das ist zwar teuer für Sie, aber so haben Sie in Fällen, in denen eine Rechtsverfolgung aussichtslos ist, zumindest noch einen kleinen Nutzen.

Vorsicht: Vereinbaren Sie den Erlass nur für den Fall, dass der neue Kunde seinen Rechnungsbetrag voll zahlt, am besten gegen Vorkasse! Sonst kann Ihr Schuldner Ihnen "irgendjemanden" schicken, mit dem der ganze Ärger dann von vorn beginnt.

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