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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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1-%-Methode: Selbst Kratzer sind für den Fiskus Geld wert

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Von Midia Nuri,

Die 1-%-Regelung gilt als einfacher als die Besteuerung der Dienstwagen Ihrer Mitarbeiter nach der Fahrtenbuch-Methode. Das gilt aber nur für den Normalfall. Passiert etwas, wird es wieder kompliziert. Zum Beispiel, wenn Ihr Mitarbeiter eine Beule ins Fahrzeug fährt.

 

Muss Ihr Mitarbeiter überhaupt zahlen?

Ob Ihr Mitarbeiter die Reparatur des Schadens an seinem Dienstwagen selbst bezahlen muss, zu der Frage liefert das Zivilrecht die Antwort: Es legt fest, ob Ihr Mitarbeiter zahlen muss oder nicht.

Ob Sie von Ihrem Mitarbeiter verlangen können, dass er die Reparaturkosten für seinen Dienstwagen ganz oder teilweise übernimmt, hängt von der arbeitsrechtlichen Vereinbarung ab, die Sie mit ihm getroffen haben.

  • Haben Sie im Arbeitsvertrag vereinbart, dass er für Schäden aufkommen muss, haben Sie ihn damit zivilrechtlich zur Zahlung verpflichtet.
  • Haben Sie keine solche Regelung mit ihm getroffen, muss Ihr Mitarbeiter die Reparatur nicht bezahlen.

 

 

Achtung: Unfallkosten übernommen? Geldwerter Vorteil!

Hier gilt seit 1.1.2011 bei Unfallkosten eine neue Rechtslage. Nach der gilt: Ist während einer Privat- oder Trunkenheitsfahrt durch den Mitarbeiter ein Schaden am Fahrzeug entstanden und Sie als Arbeitgeber verlangen von Ihrem Mitarbeiter keine Zuzahlung zu den Reparaturkosten, dann würde Ihrem Mitarbeiter damit ein geldwerter Vorteil entstehen. Und den müsste Ihr Mitarbeiter nach der 1%-Regelung versteuern.

Immerhin gibt es eine Bagatellgrenze. Betragen die Reparaturkosten nach Abzug der Versicherungsleistung nämlich

  • nicht mehr als 1.000 € und
  • Sie verlangen nichts von Ihrem Arbeitnehmer,

braucht dieser nicht noch zusätzlich zur 1%-Regelung einen weiteren geldwerten Vorteil zu versteuern (Bagatellgrenze nach Richtlinie 8.1 Abs. 9 der Lohnsteuerrichtlinien 2011).

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Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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