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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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1-%-Regelung und Rabatte – Das sollten Sie jetzt über die Steuer für Ihren Firmenwagen wissen

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Von Gerhard Schneider,

Als Selbstständiger und Unternehmer führen Sie Ihr Auto in der Regel als Firmenwagen. Das heißt: Sie setzen die Fahrzeugkosten als Betriebsausgaben von der Steuer ab. Doch Sie können Sie nicht alle Kosten absetzen, weil Sie Ihren Wagen ja auch privat nutzen. Dieser private Anteil wird verteuert.

 

Wenn Sie Ihren Firmenwagen zu mehr als 50 % betrieblich nutzen, können Sie die Privatnutzung über die 1-%-Methode steuerlich abrechnen. Dabei setzen Sie monatlich 1% des Bruttolistenpreises Ihres Wagens wie eine Einnahme an, die Sie dann versteuern, um die Privatnutzung pauschal abzugelten.
Beispiel für Anwendung der 1-%-Regel:
Ihr Auto hat einen Bruttolistenneupreis von 25.000 €. Dann verzeichnen Sie monatlich 250 € (= 1 % von 25.000 €) bzw. 3.000 € jährlich als (fiktive) Einnahme, die Sie versteuern.
Die aktuelle Studie zeigt aber:
Im Frühjahr 2013 werden Listenpreise nicht mehr bezahlt! Im Schnitt gibt es Nachlässe von 17,6 %. Die Frage lautet dann sofort, wenn Sie jetzt einen Wagen günstig mit Rabatt gekauft haben: Welchen Preis legen Sie für die Berechnung des 1-%-Anteils zugrunde?
Die Antwort lautet leider:
Trotz der üblichen Nachlässe setzt der Gesetzgeber den in der Wirklichkeit praktisch nie gezahlten Bruttolistenpreis als Bemessungsgrundlage bei der 1-%-Methode an – eine mit dem gesunden Menschenverstand nicht mehr nachzuvollziehende Praxis.
Es gibt seit einiger Zeit immer wieder Pläne, die 1-%-Regelung anzupassen. Möglich wäre z. B. eine 0,8-%-Regelung, die schon spürbare Entlastung bringen würde – doch umgesetzt wurde bisher nichts.

 

Ihre Möglichkeit, um steuerlich mehr herauszuholen

Wechseln Sie von der 1%-Methode zum Fahrtenbuch! Dabei halten Sie alle gefahrenen Kilometer in einem geschlossenen Buch lückenlos fest und ordnen sie jeweils dem privaten oder dem betrieblichen Bereich zu. Bei betrieblichen Fahrten geben Sie Anlass und Ziel mit an. So erfolgt eine gerechte Zuordnung aller Kosten.
Das Fahrtenbuch erfordert zwar etwas mehr Aufwand und Sorgfalt als die Pauschalbesteuerung – in vielen Fällen ist die Steuerersparnis jedoch größer.
Wichtig! Sie können nur zu zwei Gelegenheiten die steuerliche Abrechnungsmethode Ihre Firmenwagens ändern:

  • zum Jahreswechsel
  • und beim Fahrzeugwechsel

Der Kauf eines günstigen Neuwagens ist also eine gute Gelegenheit, um von der 1-%-Methode zum Fahrtenbuch zu wechseln.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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