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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Anerkennung als Geschäftswagen - das sind Ihre Vorteile

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Von Iris Schuler,

Für betriebliche Fahrten können Sie einen Geschäftswagen nutzen oder Ihr privates Auto fahren. Welche Vorteile hat die Anerkennung als Geschäftswagen? Mehr darüber lesen Sie in diesem Tipp.

Besitzen Sie einen Geschäftswagen, können Sie sämtliche Kosten für den Geschäftswagen als Betriebsausgaben geltend machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie auf Privat-, Urlaubs- oder Geschäftsfahrt sind. Als Gegenleistung müssen Sie die private Nutzung des Geschäftswagens versteuern.

Nutzen Sie für betriebliche Fahrten den Privatwagen, können Sie nur den Kostenanteil absetzen, der auf Ihre betrieblichen Fahrten entfällt. Der Einfachheit halber können Sie pro Kilometer eine Pauschale von 0,30 Euro absetzen. Dadurch werden jedoch die tatsächlichen Kosten häufig nicht gedeckt. Es ist jedoch aufwändig, die tatsächlichen Kosten für den Geschäftswagen abzusetzen.

Anschaffungskosten beim Geschäftswagen

Ist Ihr Pkw ein Geschäftswagen, schreiben Sie die Anschaffungskosten ab. Sind Sie zum Abzug der Vorsteuer berechtigt, arbeiten Sie mit dem Nettobetrag, ansonsten mit dem Bruttobetrag. Sie schreiben Ihren Geschäftswagen als Neuwagen laut amtlicher AfA Tabelle sechs Jahre beziehungsweise fünf Jahre ab, wenn Sie den Geschäftswagen ganzjährig im Lade- oder Kurzstreckenverkehr nutzen. Nutzen Sie als Geschäftswagen ein Gebrauchtfahrzeug, müssen Sie den Abschreibungszeitraum schätzen.

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Geschäftswagen leasen

Beim Leasing schreiben Sie den Geschäftswagen nicht ab. Stattdessen setzen Sie die Leasingraten für Ihren Geschäftswagen sowie eine eventuelle Leasingsonderzahlung ab. Die Leasingsonderzahlung für Ihren Geschäftswagen können Sie absetzen, sofern diese maximal 30 Prozent des Bruttolistenneupreises des Geschäftswagens beträgt und der Vertrag weniger als fünf Jahre läuft. Ansonsten und bei Bilanzen wird eine Leasingsonderzahlung für einen Geschäftswagen über die Vertragslaufzeit verteilt steuerlich geltend gemacht.

Laufende Kosten für den Geschäftswagen direkt absetzen

Ist der Pkw ein Geschäftswagen, zählen die laufenden Kosten zu den Betriebsausgaben. Dabei ist es egal, ob das Auto Ihnen gehört oder geleast ist. Als Betriebsausgaben abziehen können Sie sämtliche Kosten für den Geschäftswagen, wie Benzin oder Diesel, Reparaturen, Wagenpflege, Garagenmiete, Steuern und Versicherung.

Parkgebühren, Vignetten, Mautgebühren und Schutzbriefe zählen leider nicht zu den Kosten für einen Geschäftswagen. Sind die Gebühren jedoch aus betrieblichen Gründen angefallen, setzen Sie diese Kosten als Reisenebenkosten ab.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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