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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Anerkennung als Geschäftswagen - ein Nachteil

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Urheber: Sven Krautwald | Fotolia

Von Iris Schuler,

Führen Sie Ihren Pkw als Geschäftswagen hat das für Sie Vorteile. Sie können beispielsweise sämtliche Kosten für den Geschäftswagen als Betriebsausgaben absetzen. Die Anerkennung als Geschäftswagen hat jedoch auch einen entscheidenden Nachteil. Mehr darüber lesen Sie in diesem Beitrag.

Der Fiskus unterstellt Ihnen, dass Sie einen Geschäftswagen nicht rein betrieblich nutzen. Es wird deshalb automatisch angenommen, dass Sie Ihren Geschäftswagen auch privat fahren. Der Fiskus schenkt Ihnen im Zusammenhang mit Ihrem Geschäftswagen nichts und verlangt, dass Sie den Wert für die private Nutzung Ihres Geschäftswagens als Privatentnahme erfassen und versteuern.

Diese Regel soll bewirken, dass Sie unter dem Strich keinen ungerechtfertigten Vorteil gegenüber Privatleuten erzielen, die keinen Geschäftswagen fahren und die Autokosten anders als Selbstständige nicht absetzen können.

Private Nutzung für den Geschäftswagen berechnen

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie die Privatentnahme bei einem Geschäftswagen berechnen können. Zum einen haben Sie die Möglichkeit, den Geschäftswagen in das notwendige Betriebsvermögen aufzunehmen. Die private Nutzung ermitteln Sie per Fahrtenbuch oder mittels der pauschalen 1%- Methode. Zum anderen können Sie den Geschäftswagen zum gewillkürten Betriebsvermögen zählen. Dann ermitteln Sie die private Nutzung per Fahrtenbuch oder anhand einer vereinfachten Aufzeichnung.

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Rechenbeispiel für die private Nutzung eines Geschäftswagens

Das folgende Beispiel gibt Ihnen einen ersten Eindruck, welche Größenordnung die zu versteuernde Privatnutzung des Geschäftswagens hat. In diesem Fall geht es um eine Privatentnahme bei 45 Prozent betriebliche Nutzung:

Sie haben durch eine vereinfachte Aufzeichnung dargelegt, dass Sie Ihren Pkw als Geschäftswagen zu 45 Prozent betrieblich nutzen. Sämtliche Kosten setzen Sie als Betriebsausgaben für den Geschäftswagen ab. Für ein Jahr waren dies inklusive Abschreibung 8.628,- Euro. Auf die Privatnutzung entfallen 55 Prozent von 8.628,- Euro. Das sind 4.745,40 Euro, die Sie erfassen und versteuern müssen. Als Betriebsausgabe können Sie für den Geschäftswagen nur noch 3.882,60 Euro geltend machen.

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Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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