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Elektroauto als Firmenwagen – So wird der neue Steuervorteil berechnet

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Von Günter Stein,

Ende Mai hat das Bundeskabinett das Jahressteuergesetz 2013 beschlossen. Bestandteil des Gesetzes ist eine neue Maßnahme zur Umsetzung des Regierungsprogramms Elektromobilität. Zu Erinnerung: Mit diesem Programm will die Bundesregierung mehr Elektroautos auf die Straße bringen.

 

Bis 2020 sollen mindestens eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren, bis 2030 sechs Millionen. Dafür stellt der Bund 2 Milliarden Euro bereit.
Der Haken bei der Sache bisher:
Bislang sind nur Elektroautos im Privatbesitz steuerlich begünstigt, weil für diese Autos keine Kfz-Steuer fällig wird. Elektrisch betriebene Firmenwagen sind bisher davon allerdings ausgenommen. Nach dem nun vom Kabinett beschlossenen Jahressteuergesetz soll jetzt auch eine Förderung für E-Autos kommen, die als Firmenwagen genutzt werden.

So sieht die Regelung im neuen Gesetz aus:
Die steuerliche Förderung setzt bei der 1%-Regelung an. Das heißt: In den Genuss des geplanten Steuervorteils kommen Mitarbeiter oder Selbstständige, die den auch privat genutzten Firmenwagen per 1%-Regelung abrechnen.
Hintergrund: Bei der 1%-Regelung wird monatlich 1% des Bruttolistenneupreises des Firmenwagens wie Lohn bzw. Gewinn versteuert, um die private Mitbenutzung des Firmenwagens pauschal abzugelten.

 

Elektro- und Hybridfahrzeuge sind heute noch teuer. Dadurch sind sie bei der 1%-Methode gegenüber herkömmlichen Autos mit Verbrennungsmotor bei der 1%-Methode im Nachteil – weil ja monatlich mehr versteuert werden muss.

Diesen Nachteil will die Neuregelung nun beseitigen. Beim Brutto-Listenpreis sollen die Kosten für die Batterien des E-Autos nicht eingerechnet werden. Und das soll so funktionieren:

  • Bei Anschaffung bis 31.12.2013 werden pauschal 500 € pro kWh der Batteriekapazität, max. 10 000 €, vom Listenpreis bzw. den Anschaffungskosten abgezogen.
  • Diese Beträge vermindern sich bei Anschaffung in den Folgejahren um 50 € pro kWh bzw. um 500 € pro Jahr.
  • Die steuerliche Förderung begünstigt Elektrofahrzeuge, die bis 31.12.2022 angeschafft werden (§ 52 Abs. 16 Satz 11 EStG).

Das heißt:

  • Wer bis zu 31.12.2013 ein Elektrofahrzeig anschafft, zieht pro kWh Batteriekapazität 500 € vom Bruttolistenpreis ab.
  • Wer 2014 kauft, zieht pro kWh Batteriekapazität 450 € vom Bruttolistenpreis ab.
  • Wer 2015 kauft, zieht pro kWh Batteriekapazität 400 € vom Bruttolistenpreis ab.
  • Wer 2016 kauft, zieht pro kWh Batteriekapazität 350 € vom Bruttolistenpreis ab.

… usw. bis:

  • Wer 2022 kauft, zieht pro kWh Batteriekapazität 50 € vom Bruttolistenpreis ab.

Bei einigen neuen Elektroautos ist Batterie gar nicht im Kaufpreis enthalten – sie wird für einen monatlichen zu zahlenden betrag gemietet. In diesem Fall gibt es natürlich keine steuerwirksame Kürzung des Bruttolistenpreises.

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