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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Firmenwagen: Steuerspar-Möglichkeit für Wenigfahrer

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Steuer Firmenwagen

Von Günter Stein,

Ärgern auch Sie sich jeden Tag über die enormen Spritpreise, wenn Sie an der Tankstelle vorbeifahren? Noch ärgerlicher werden diese Preise, wenn Sie sich die steuerliche Seite bei Ihrem betrieblich genutzten Wagen anschauen: Nach wie vor gilt die uralte Kilometerpauschale von 0,30€.

Steuerliche Nachteile entstehen Ihnen daraus vor allem dann, wenn Sie Ihren Wagen nicht dem Betriebsvermögen zugeordnet haben und betriebliche Fahrten pro Kilometer abrechnen. Doch es gibt in diesem Fall eine Alternative, die ich Ihnen heute vorstelle.

Den Firmenwagen im Privatvermögen belassen und gefahrene Kilometer absetzen

Den Wagen im Privatvermögen belassen und jeden betrieblich gefahrenen Kilometer als Betriebsausgabe absetzen – diese Abrechnungsmethode ist dann sinnvoll bzw. vorgeschrieben, wenn Sie den Wagen zum größten Teil privat nutzen:

  • Sie können diese Methode anwenden, wenn Sie den Wagen zu 10 bis 49% betrieblich nutzen;
  • Sie müssen diese Methode anwenden, wenn der Wagen zu weniger als 10% betrieblich genutzt wird.

 

Den Wagen garnicht erst dem Betriebsvermögen zuordnen

So gehen Sie dabei vor: Sie ordnen einen neu gekauften Wagen erst gar nicht Ihrem Betriebsvermögen zu. Dann sind alle Kosten, die im Zusammenhang mit diesem Wagen entstehen, Ihre Privatsache. Sie setzen also keine Tankquittung, Abschreibung, keine Reparaturkosten, Kfz-Steuer, Versicherung etc. als Betriebsausgabe an. Im Gegenzug zeichnen Sie jeden Kilometer auf, den Sie mit Ihrem Privatwagen für betriebliche Fahrten nutzen. Es reicht eine einfache Aufstellung der betrieblichen Fahrten mit:

  • Termin und Anlass
  • Anzahl der gefahrenen Kilometer

Die Privatfahrten brauchen Sie überhaupt nicht zu verzeichnen. Der Aufwand ist also geringer als beim Fahrtenbuch. Und hier kommt die veraltete Pauschale ins Spiel: Für jeden betrieblich gefahrenen Kilometer können Sie dann in Ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung pauschal 0,30€ als Betriebsausgabe ansetzen.

Der Nachteil dieser Methode: Die alte Kilometerpauschale von 0,30 Euro

Der aktuelle Nachteil: Die 0,30€ pro Kilometer decken angesichts der gegenwärtigen Benzinkosten nur noch in den seltensten Fällen die tatsächlichen Kosten, die pro Kilometer anfallen. Der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine hat kürzlich gefordert, die Pauschale auf 0,40€ anzuheben. Doch in Berlin gibt es keine entsprechenden Pläne…

Effekt: Sie verschenken Geld ans Finanzamt, wenn Sie die Pauschale ansetzen. So sparen Sie Steuern:

Sie berechnen die tatsächlichen Kosten für Ihr Fahrzeug für ein ganzes Jahr. Dazu summieren Sie alle Kosten des Jahres von der Abschreibung über Versicherung, Steuer, Sprit, Reparaturen bis hin zur Garagenmiete. Dann teilen Sie diese Summe durch die in diesem Jahr gefahrenen Kilometer und erhalten so Ihre realistischen Kosten pro Kilometer, die Sie statt der veralteten Pauschale steuerlich ansetzen. In der Regel kommt dabei ein Wert heraus, der deutlich über den veralteten 0,30€ liegt.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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