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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Machen Sie bei Dienst- und Firmenwagen auch Umsatzsteuer geltend

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Von Midia Nuri,

Bei Dienstwagen und Firmenwagen schauen die Finanzbeamten ganz genau hin. Das Auto ist eben nicht nur des Deutschen liebstes Kind, sondern auch eines von des Fiskus liebsten Objekten der Besteuerung.

 

Aber Sie müssen natürlich nicht nur den geldwerten Vorteil für Ihren Dienstwagen oder das Firmenfahrzeug beim Finanzamt versteuern – Sie können natürlich auch dann die Kosten dafür geltend machen, wenn Sie den Wagen überwiegend privat nutzen. Inklusive Umsatzsteuer.

Das gilt bei Einkommen- und Umsatzsteuer für überwiegend privat genutzte Autos

Wie Sie Ihren Wagen bei Einkommensteuer und Umsatzsteuer behandeln müssen, das richtet sich danach,

  • wie Sie Ihren Firmenwagen nutzen und
  • welche Art(en) von Umsätzen Sie vereinnahmen.

Das gilt, wenn Sie wenig betrieblich Auto fahren

  1. Sie erbringen umsatzsteuerfreie Umsätze: Wenn Sie Ihr Firmenfahrzeug zu mehr als 50 % privat nutzen und ausschließlich umsatzsteuerfreie Umsätze erbringen, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigen, dann können Sie zwar die Kosten für Ihr Auto gemäß dem betrieblichen oder beruflichen Anteil steuerlich geltend machen – nicht jedoch die anteilige Vorsteuer.
  2. Sie erbringen umsatzsteuerpflichtige Umsätze: Wenn Sie Ihr Auto zwar nicht mehr als 50 % betrieblich nutzen, aber dafür umsatzsteuerpflichtige Umsätze erbringen, können Sie auch auf die tatsächlichen Kosten anteilig Vorsteuer abziehen.

Und hier sehen Sie, was in den verschiedenen Konstellationen gilt:

 

Überblick: Das gilt bei der Einkommen- und Umsatzsteuer für Ihr Firmenauto

Ausgangssituation

Behandlung bei der Einkommensteuer

Behandlung bei der Umsatzsteuer

betriebliche Nutzung mehr als 50 % und Sie erbringen ausschließlich umsatzsteuerfreie Umsätze, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigen

Abgrenzung der Privatfahrten:

  • nach Fahrtenbuch oder
  • 1%-Methode
 

keine Umsatzsteuer, weil ausschließlich umsatzsteuerfreie Umsätze erzielt werden.

betriebliche Nutzung mehr als 50 % und Sie erbringen umsatzsteuerpflichtige Umsätze. Ein Fahrtenbuch führen Sie nicht.

Abgrenzung der Privatfahrten:

  • nur pauschal nach der 1%-Methode

1%-Methode (Bemessungsgrundlage sind 80 % des pauschalen Werts) oder sachgerechte Schätzung (einbezogen werden nur Aufwendungen, bei denen ein Vorsteuerabzug möglich war)

betriebliche Nutzung 10 bis 100 % und Sie erbringen umsatzsteuerpflichtige Umsätze und führen ein Fahrtenbuch.

Abgrenzung der Privatfahrten:

  • nach Fahrtenbuch
  • bei mehr als 50 %, auch 1%-Methode anwendbar, wenn sie vorteilhafter ist
 

Fahrtenbuch (bei der Bemessungsgrundlage werden nur Aufwendungen einbezogen, bei denen ein Vorsteuerabzug möglich war).

betriebliche Nutzung nicht mehr als 50 % und Sie erbringen ausschließlich umsatzsteuerfreie Umsätze, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigen.

Abgrenzung der Privatfahrten:

  • nach den tatsächlichen Kosten auf der Grundlage von repräsentativen Aufzeichnungen oder einer Schätzung.

keine Umsatzsteuer, weil ausschließlich umsatzsteuerfreie Umsätze erzielt werden.

betriebliche Nutzung nicht mehr als 50 % und Sie erbringen umsatzsteuerpflichtige Umsätze.

Abgrenzung der Privatfahrten:

  • nur nach den tatsächlichen Kosten auf der Grundlage: repräsentativer Aufzeichnungen oder einer Schätzung.
 

Abgrenzung der Privatfahrten nach den tatsächlichen Kosten (einbezogen werden nur Aufwendungen, bei denen ein Vorsteuerabzug möglich war).

 

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