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Mit dieser Checkliste prüfen Sie, ob Ihr Mitarbeiter bei einem Unfall mit dem Dienstwagen persönlich haftet

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Von Günter Stein,

Unfälle mit dem Dienstwagen sind für alle Beteiligten ärgerlich. Aber können Sie Ihren Mitarbeiter haftbar machen? Lesen Sie hier mehr…

Mit dieser Checkliste prüfen Sie, ob Ihr Mitarbeiter bei einem Unfall mit dem Dienstwagen persönlich haftet:

 

Ja

Nein

Liegt eine Pflichtverletzung des Mitarbeiters vor?

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Ist durch den Unfall ein ersatzfähiger, konkret bezifferbarer Schaden entstanden?

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Liegt kein Mitverschulden Ihrerseits vor (fehlende Organisation, defekter Dienstwagen, fehlende Versicherung für den Dienstwagen etc.) bzw. haben Sie ein etwaiges Mitverschulden bei der Haftungsfrage und –quote berücksichtigt?
War die schadensverursachende Tätigkeit betrieblich veranlasst?

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Hat Ihr Mitarbeiter den Schaden zumindest mit mittlerer Fahrlässigkeit) verursacht?

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Haben Sie alle Fragen mit „Ja“ beantwortet, stehen Ihre Chancen gut, Ihren Mitarbeiter an den Kosten der Schadensbeseitigung zu beteiligen.

Haben Sie alle Fragen mit „Ja“ beantwortet, stehen Ihre Chancen gut, Ihren Mitarbeiter an den Kosten der Schadensbeseitigung zu beteiligen.

Haben Sie alle Fragen mit „Ja“ beantwortet, stehen Ihre Chancen gut, Ihren Mitarbeiter an den Kosten der Schadensbeseitigung zu beteiligen.

Stichwort „mittlere Fahrlässigkeit“:

Bei fahrlässigem Verschulden unterscheidet man zwischen

  • leichter,
  • mittlerer und
  • grober

Fahrlässigkeit.

Hat Ihr Mitarbeiter grob fahrlässig gehandelt, muss er in der Regel, wie beim vorsätzlichen Handeln, allein für den entstandenen Schaden aufkommen. Grob fahrlässig handelt, wer in besonders schwerem Maße die erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt und sich – auch unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände und Fähigkeiten – den Vorwurf gefallen lassen muss, selbst einfache, nahe liegende Überlegungen nicht angestellt und selbst das nicht beachtet zu haben, was im gegebenen Fall jedem ohne weiteres hätte einleuchten müssen.

Bekannte Fälle hierzu sind z.B. Rotlichtverstöße, überhöhte Geschwindigkeit, Übermüdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung, Alkoholfahrten und Handynutzung während der Autofahrt.

Ist Ihrem Mitarbeiter aber nur eine mittlere Fahrlässigkeit vorzuwerfen, kann er anteilig zum Ersatz verpflichtet werden. Mit mittlerer Fahrlässigkeit handelt, wer ohne den Vorwurf der besonderen Schwere die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen hat. Mit der mittleren Fahrlässigkeit wird der weite Bereich zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit abgedeckt. Die Nichtbeachtung der erforderlichen Sorgfalt darf daher weder besonders gering, noch besonders schwer wiegen. In Betracht kommen Fälle, in denen z.B. die Geschwindigkeit nicht erheblich überschritten wurde oder Auffahrunfälle.

Wurde ein Schaden nur durch leichte Fahrlässigkeit begangen, kommt eine Ersatzpflicht des Mitarbeiters nicht in Betracht. Eine leichte Fahrlässigkeit liegt vor, wenn es sich um geringfügige und leicht entschuldbare Pflichtwidrigkeiten handelt.

Beispiel:

Die Mitarbeiterin Elke Hagemann steht blass vor Ihnen im Büro und gesteht Ihnen, dass sie soeben den Außenspiegel des Dienstwagens beim Einparken vor dem Büro abgefahren hat. Sie ist zu dicht an den Begrenzungspollern vorbeigefahren.

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