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Privates Auto als Geschäftswagen: Steuerliche Auswirkungen

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Urheber: ldprod | Fotolia

Von Iris Schuler,

Nicht jeder Selbstständige hat einen offiziellen Geschäftswagen. Braucht ein Unternehmer eher selten einen Geschäftswagen, ist es meist das private Auto, welches als Geschäftswagen dient. Wie wirkt sich die betriebliche Nutzung eines Privatwagens steuerlich aus? Mehr darüber, wenn aus einem privaten Auto ein Geschäftswagen wird, lesen Sie in diesem Beitrag.

Aus steuerlicher Sicht müssen Sie für den Geschäftswagen zwei Entscheidungen fällen: Wie behandeln Sie den Geschäftswagen einkommensteuerlich bzw. umsatzsteuerlich? Sie können sich in beiden Fällen dafür entscheiden, auf den offiziellen Geschäftswagen zu verzichten und Ihren Pkw als Privatwagen zu behandeln.

Umsatzsteuerlich ist das dann einfach: Da Sie keinen Geschäftswagen haben, dürfen Sie aus den Kosten für den Privatwagen keine Vorsteuer ziehen. Allerdings brauchen Sie auch keine Umsatzsteuer für die Privatnutzung oder beim späteren Verkauf abzuführen.

Einkommensteuerlich haben Sie zwei Möglichkeiten, die Kosten für Ihren privaten Pkw abzusetzen, wenn Sie diesen als Geschäftswagen nutzen. Kosten absetzen dürfen Sie für einzelne betriebliche Fahrten. Dabei haben Sie folgende Wahlmöglichkeiten:

Geschäftswagen: Kosten für einzelne betriebliche Fahrten absetzen

Zum einen gibt es die Variante, Kosten für einzelne betriebliche Fahrten mit der Kilometerpauschale abzusetzen. Dann erfassen Sie für jeden gefahrenen Kilometer mit dem Geschäftswagen, 0,30 Euro als Betriebsausgabe.

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Zum anderen können Sie die tatsächlichen Kosten für den Geschäftswagen absetzen. Sie ermitteln die tatsächlichen Kosten je gefahrenen Kilometer und setzen diese an Stelle der Pauschale von 0,30 Euro an. Pflicht ist, dass Sie sämtliche Belege über die Kosten sammeln und die Beträge zusammenrechnen. Auf den ersten Blick ein höherer Aufwand, als mit der Pauschale zu rechnen. Allerdings kann sich der Aufwand lohnen.

Für beide Möglichkeiten müssen Sie die betrieblich gefahrenen Kilometer aufzeichnen, aber kein Fahrtenbuch führen. Am besten notieren Sie zu jeder betrieblichen Fahrt mit dem Geschäftwagen die folgenden Angaben in einem Heft: Datum, Ort, Zweck der Reise, gegebenenfalls den Geschäftspartner und die betrieblich gefahrene Kilometer.

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