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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Versteuerung Geschäftswagen: Was Sie tun können

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Wer einen Geschäftswagen fährt, hat vielleicht schon einmal Ärger mit dem Finanzamt wegen des Autos gehabt. Die Versteuerung des Geschäftswagens wegen privater Nutzung gehört zu den häufigsten Streitpunkten zwischen Selbstständigen und dem Finanzamt.

1-%-Methode unberechtigt: Wehren Sie sich!

Wer einen Geschäftswagen fährt, hat vielleicht schon einmal Ärger mit dem Finanzamt wegen des Autos gehabt. Die Versteuerung des Geschäftswagens wegen privater Nutzung gehört zu den häufigsten Streitpunkten zwischen Selbstständigen und dem Finanzamt.

 

Sie müssen sich jedoch nicht alles gefallen lassen. Sie können sich gegen die Versteuerung des Geschäftswagens wegen privater Nutzung wehren.

Akzeptiert das Finanzamt Ihre Angaben zur privaten Nutzung des Geschäftswagens nicht und fordert nach der 1-%-Methode zu versteuern, kommt in der Regel eine Steuernachzahlung auf Sie zu. Und die kann schnell ein paar Hundert, vielleicht sogar ein paar Tausend Euro betragen.

Ein Beispiel aus der Praxis: So ging es beispielsweise einem selbstständigen Hausmeister, der sich für seine kleingewerbliche Tätigkeit einen Kastenwagen gekauft hatte. Die Kosten setzte er voll von der Steuer ab, weil er das Auto ausschließlich betrieblich nutzte.

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Das Finanzamt zweifelte dies an und forderte, die private Nutzung zu versteuern. Da es kein Fahrtenbuch gab, kam die teure 1-%-Methode zum Tragen.

Der Hausmeister wehrte sich jedoch und zog vor Gericht. Er legte ausführlich dar, das private Fahrten ausschließlich mit anderen Verkehrsmitteln, die im Haushalt existierten, vorgenommen wurde. Er konnte detailliert "beweisen", wie beispielsweise die Kinder zu Terminen gefahren wurden oder Möbel transportiert wurden.

Letztendlich konnte das Finanzamt den "Anscheinsbeweis" nicht aufrechthalten.

Den Gang vor Gericht hätte sich der Hausmeister jedoch auch sparen können, wenn er ein Fahrtenbuch geführt hätte.

Urteil kann Ihnen helfen: Sie können jedoch profitieren, wenn auch Sie angebliche private Fahrten versteuern sollen, die Sie gar nicht unternommen haben. Akzeptiert das Finanzamt Ihre Argumentation nicht, beziehen Sie sich einfach auf diesen Fall (FG Hessen, 10.2.2011, Az. 3 K 1679/10).

Besser ist jedoch, wenn Sie ein Fahrtenbuch führen. Das gilt vor allem dann, wenn nicht alle Personen, die in Ihrem Haushalt leben und einen Führerschein haben, ein Fahrzeug besitzen.

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