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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Vorsicht Firmenwagen-Falle: Nicht der Kaufpreis zählt

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Von Midia Nuri,

Vielleicht wollen Sie sich ja bald einen neuen Firmenwagen zulegen oder haben dies kürzlich getan. Falls Sie für Ihr Auto den geldwerten Vorteil nach der 1-%-Methode errechnen wollen, sollten Sie sich vom Hersteller den Ursprungspreis am besten schriftlich bestätigen. Warum lesen Sie hier!

 

So sind Sie beim Bruttolistenpreis auf der sicheren Seite

Grundsätzlich ist es einfach: Wenn Sie bei der Besteuerung Ihres Dienstwagens den geldwerten Vorteil nach der 1-%-Methode ermitteln, ist der Listenpreis (einschließlich Umsatzsteuer) des Fahrzeugs im Zeitpunkt der Erstzulassung maßgebend.

Bei der Berechnung des geldwerten Vorteils runden Sie den Brutto-Listenpreis Ihres Firmenwagens auf glatte 100 € ab. Der geldwerte Vorteil beträgt dann

  • für die reinen Privatfahrten 1% monatlich,
  • für die Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte zusätzlich 0,03 % monatlich je Entfernungskilometer und
  • für die steuerpflichtigen Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung zusätzlich 0,002 % je Fahrt und Entfernungskilometer.

Vorsicht Falle: Nicht der Kaufpreis gilt

 

Für die Steuerberechnung zählt immer der Brutto-Listenpreis inklusive Sonderausstattung im Zeitpunkt der Erstzulassung. Also nicht der Preis, den Sie für Ihr Auto bezahlt haben. Aber: Es gibt heute nahezu keinen Pkw, der auch tatsächlich zum Listenpreis verkauft wird.

Das sollten Sie tun

Um für die 1-%-Methode den zutreffenden Brutto-Listenpreis festlegen zu können, lassen Sie sich vom Hersteller den Ursprungspreis schriftlich bestätigen. Damit Sie auch tatsächlich den korrekten Preis ansetzen und im Fall einer Prüfung immer auf der sicheren Seite sind.

Die Alternative: Kalkulieren Sie von Hand

Vielleicht haben Sie Ihren Pkw aber auch gar nicht über einen Vertragshändler erworben. Besorgen Sie sich die für Ihren Wagen geltenden Preislisten und ermitteln Sie den Preis selbst anhand der Ausstattungsvarianten. Diese Extras bleiben dabei steuerlich außen vor:

  • Autotelefon
  • Freisprechanlage
  • Überführungskosten
  • Winterreifen mit Felgen (zusätzlich zur Normalbereifung)
  • Zulassungskosten

Diese Extras erhöhen den Brutto-Listenpreis:

  • ABS
  • Airbag
  • Anhängerkupplung
  • Autoradio
  • Diebstahlsicherung
  • Elektronisches Fahrtenbuch
  • Feuerlöscher
  • Gasantrieb
  • Katalysator
  • Klimaanlage
  • Mehrwertsteuer
  • Navigationsgerät
  • Preisnachlass
  • Standheizung

 

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Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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