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Darf Ihr Mitarbeiter einen ihm überlassenen Firmenwagen auch für private Fahrten nutzen, entsteht ein geldwerter Vorteil. In der Praxis stehen Ihnen...

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Zwei Steuer-Spartipps zum Firmenwagen

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Von Gerhard Schneider,

Bei den immer weiter steigenden Benzinpreisen wird der Wagen beinahe zum Luxusgut und betriebliche Reisen immer teurer. Da suchen immer mehr Selbstständige und Unternehmer nach (Steuer-)Möglichkeiten. Zwei interessante – und nicht ganz alltägliche – Fragen beantworte ich heute.

 

Frage 1: Kann ich die Werbung auf dem Privatwagen absetzen?

Frage: Ich möchte mein Fahrzeug mit einem Werbeschriftzug und der Internet-Adresse meines Betriebs versehen. Mein Problem: Das Fahrzeug nutze ich ausschließlich privat. Da ich es geschäftlich nicht nutzen kann, habe ich darauf verzichtet, es in den Betrieb einzubringen. Kann ich die Kosten dennoch steuerlich als Betriebsausgabe geltend machen?
Antwort: Selbstverständlich können Sie davon ausgehen, dass Sie die Kosten dafür sofort von der Steuer absetzen können. Ob die Werbeanbringung dabei auf einem (auch) betrieblich genutzten PKW oder auf Ihrem (rein) privat genutzten PKW erfolgt, spielt dabei keine Rolle. Sie können also auch die Kosten für Werbung absetzen, die Sie auf dem Auto Ihres Kindes oder Ihres Ehepartners anbringen.
Es kann allerdings sein, dass Ihr Finanzamt aus einer ganz anderen Richtung Probleme bereitet: Es gibt Fälle, in denen das Finanzamt die Kosten für die Aufbringung der Werbeschrift nicht sofort in voller Höhe anerkennen wollten. In diesen Fällen verlangen die Beamten, dass diese Kosten mit den Anschaffungskosten des Wagens abgeschrieben werden. Doch das brauchen Sie sich nicht gefallen zu lassen. Sollte Ihnen Ihr Finanzamt ähnliche Probleme machen, können Sie auf ein Urteil des Finanzgerichts München (Az. 1 K 5521/04) verweisen. Das hat klargestellt, dass in solchen Fällen eine Sofortabschreibung – natürlich – möglich ist.

 

Frage 2: Wenn die Delle ist nicht so dramatisch

Frage: Unser Firmenwagen hat bei einem Unfall eine Delle abbekommen. Schuld war der Unfallgegner. Dessen Versicherung hat schon zugesagt, den Schaden zu begleichen. Um Kosten zu sparen und weil die Delle nicht so dramatisch ist, wollen wir aber den Schaden nicht reparieren lassen. Wie sieht es nun mit der Zahlung der Versicherung aus? Ist diese Zahlung nun eine Betriebseinnahme, oder muss dieser Betrag nicht verbucht werden?
Antwort: Die Versicherungszahlung des Unfallgegners müssen Sie als Betriebseinnahme buchen. Diese Einnahme erhöht unangenehmerweise natürlich Ihre Steuerschuld. Doch das können Sie vermeiden:
Im Gegenzug können Sie – wenn Sie keine Reparatur durchführen – eine „Abschreibung für außergewöhnliche Abnutzung“ in Höhe der Wertminderung ansetzen, und zwar zusätzlich zur normalen AfA des Firmenwagens. Kurzerhand setzen Sie für die Wertminderung einfach den Betrag an, den die Versicherung an Sie zahlt. So entsteht kein Steuernachteil, weil sich Einnahme (Versicherungszahlung) und Ausgabe (Abschreibung für außergewöhnliche Abnutzung) aufheben.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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