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3 typische Fehler bei Forderungen und Mahnungen

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Von Gerhard Schneider,

Viele Selbstständige und Kleinunternehmer haben kein funktionierendes Forderungsmanagement, das für einen zuverlässigen Zahlungseingang sorgt. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie die Zahlung Ihrer Rechnungen konsequent und zeitnah einfordern und Fehler vermeiden. Ihr Startpunkt heute: Drei typische Fehler von Selbstständige und Kleinunternehmen habe ich Ihnen als Denkanstoß zusammengestellt.

 

Fehler 1: Mehrere Mahnungen sind notwendig

Hartnäckig hält sich die Annahme, dass man mehrere Mahnungen verschicken müsste, bevor der säumige Kunde mit ernsteren Maßnahmen wie etwa einem Mahnbescheid zur Zahlung bewegt werden kann.
Die Wahrheit ist: Sie brauchen nicht einmal eine Mahnung zu schreiben, wenn etwa im Auftrag ein Zahlungstermin vereinbart ist, wenn auf der Rechnung ein Zahlungsziel vermerkt ist oder wenn dort steht, dass die Zahlung spätestens 30 Tage nach Rechnungsdatum erfolgen.
Tipp: Sie brauchen also nicht wochenlang Zeit mit zwei oder drei Mahnungen zu verschwenden, wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Kunde die Zahlung verschleppen will.

 

Fehler 2: Fehlende Bonitätsprüfung

Eigentlich sollte es Standard sein: Wenn Sie einen größeren Auftrag eines neuen Kunden annehmen und mit Material oder Arbeitszeit in Vorleistung gehen, sollten Sie rechtzeitig vorher eine Bonitätsprüfung starten. Prüfen Sie, ob der neue Kunde zahlungsfähig ist. Viele Selbstständige und Kleinunternehmer denken jedoch: „Eine solche Bonitätsprüfung – das ist doch nur etwas für Großunternehmen!“
Über Angebote der großen Wirtschaftsauskunfteien wie Schufa-Kompaktauskunft kann jeder Bonitätsaukünfte über neue (Firmen-)Kunden bekommen. Das lohnt zwar nicht bei jedem kleinen Auftrag, aber bei größeren Aufträgen kann eine negative Bonitätsbewertung vor größeren Schäden bewahren.

Tipp:
Auch über Ihre Bank können Sie sich gegen meist geringere Gebühr eine Bankauskunft über den Geschäftspartner besorgen.

Fehler 3: Ein Kunde, der einmal gezahlt hat, ist verlässlich

Das ist ein typischer Irrtum, der immer wieder zu ernsten Problem führt: Ein Kunde hat den ersten Auftrag oder die ersten Lieferungen pünktlich und ohne Beanstandungen bezahlt. Nun vertraut der Auftragnehmer, geht bei einem größeren Auftrag kräftig in Vorleistung, weil er ja einen vermeintlich zuverlässigen Zahler als Kunden hat …
Tipp: Bleiben Sie auch bei vorhandenen Kunden wachsam. Dahinter muss keine böse Absicht stecken: Es kann immer passieren, dass sich die Zahlungsunfähigkeit eines Kunden verschlechtert. Überprüfen Sie die Bonität vorhandener Kunden regelmäßig und bleiben Sie insbesondere bei Großaufträgen wachsam.

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