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Privateinlagen: der schnelle und einfache Weg zur Steuer-Ersparnis

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Von Gerhard Schneider,

Die Idee: Sie legen Gegenstände aus Ihrem Privatbesitz in Ihr Unternehmen ein. Wenn Sie es richtig machen, verringert sich Ihr zu versteuernder Gewinn um den Wert des Gegenstands und damit Ihre Steuerlast, aber tatsächlich geben Sie keinen einzigen Cent aus.

 

Beispiele: Sie machen sich selbstständig und nutzen jetzt einen Laptop, den Sie vorher privat angeschafft haben für den Betrieb.

In der Buchhaltung funktioniert es so:

Die steuermindernde Einlage eines Gegenstands aus dem Privat- in das Betriebsvermögen (nach § 4 Abs. 1 EStG) funktioniert im Prinzip genauso wie der Kauf eines Gegenstands von einem Händler. Sie können den Wert abschreiben und als Betriebsausgabe geltend machen und die laufenden Kosten als Betriebsausgaben verbuchen. Dabei können Sie jeden Gegenstand einlegen, den Sie sinnvollerweise nur noch betrieblich nutzen, also etwa Möbel, die Sie als Büroeinrichtung nutzen können, oder Computer, Drucker etc.
Beispiel: Sie haben zum 1.1.2013 eine selbstständige Tätigkeit aufgenommen und einen Schreibtisch, den Sie im Januar 2002 privat für 1.300 € brutto gekauft haben, in Ihr Betriebsvermögen eingelegt.
Büromöbel sind laut AfA-Tabelle über 13 Jahre abzuschreiben; seit der Anschaffung sind 11 Jahre vergangen. Hätte der Schreibtisch zu Ihrem Betriebsvermögen gehört und wäre von Ihnen linear abgeschrieben worden, hätte er Anfang 2013 somit nur noch einen Buchwert von 200 €. Durch den Besuch eines Gebrauchtmöbellagers und andere Recherchen (z. B. bei eBay) stellen Sie aber fest (und dokumentieren dies auch), dass vergleichbare gebrauchte Markenschreibtische für 400 € gehandelt werden. Also legen Sie 400 € als Teilwert zugrunde. Dieser Wert liegt unterhalb der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 410 €. Das heißt: Die 400 € wirken sich in 2013 in voller Höhe steuersparend wie eine Ausgabe aus, ohne dass Sie tatsächlich einen Cent ausgegeben haben.

 

Alles, was Sie dafür tun müssen

Schreiben Sie einen Beleg, durch den Sie nachweisen, dass Sie den bisherigen Privatgegenstand jetzt betrieblich nutzen. Der bürokratische Aufwand hält sich allerdings in Grenzen. Denn es ist nicht mehr nötig als ein einfacher Eigenbeleg. Auf diesem Beleg halten Sie fest:

  • das Einlagedatum und
  • den Wert des eingelegten Gegenstands

Heften Sie die Unterlagen, mit denen Sie belegen können, dass Sie einen realistischen Restwert angesetzt haben, dazu – und schon sind Sie fertig.

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