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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Rohstoffbeschaffung: 7 Tipps

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Von coupling-media,

von Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes EinkaufsManager . Gegenwärtig herrscht an den Märkten zwar weitgehend Ruhe, doch der nächste Sturm kommt bestimmt. Und dann dürfte es für Einkäufer ziemlich ungemütlich werden.

Aus einem ebenso bekannten wie beklagenswerten Grund: Deutschland ist im hohen Maß von Rohstoffimporten abhängig. Bei Metallen dürfte diese Abhängigkeit heute 100 % betragen. Dabei existierte hierzulande einmal eine prosperierende Förderindustrie.

Vergangener Ruhm

Doch das ist lange her. Noch Anfang der 1960er Jahre deckten heimische Grubenbetriebe gut 1/3 des hiesigen Eisenerzbedarfs ab. Heutzutage müssen die rund 45 Mio. Tonnen (t) komplett von ausländischen Lieferanten bezogen werden.

Bei Edel- und Industriemetallen herrscht die gleiche Beschaffungssituation.

In absehbarer Zeit werden die Lichter wohl auch in den wenigen noch vorhandenen Steinkohlegruben ausgehen.

Während über die Jahre auf der einen Seite die Subventionen abnahmen, stiegen auf der anderen Seite die Importmengen – von knapp 17 Mio. t im Jahr 1991 auf gegenwärtig rund 45 Mio. t.
Die Rohstoff-Allianz soll‘s richten

Anfang 2012 war sie vom Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) ins Leben gerufen worden, „um durch eine Bündelung der Marktkräfte langfristig die Rohstoffversorgung zu sichern“.

Der Haken bei der Sache: Die Gründungsunternehmen, 12 große Konzerne wie BMW, Bosch und Aurubis, haben das Sagen in der Allianz. Mittelständler kommen dabei selten oder gar nicht zum Zuge (weil zum Beispiel die Jahresbeitragskosten zu hoch sind oder weil ihr Mitspracherecht eingeschränkt ist oder weil sie ganz allgemein andere Beschaffungsprioritäten haben).

Mehr zum Thema, besonders zu Finanzierungsfragen, finden Sie unter rohstoffallianz.com .

Selbst ist der Mann oder die Frau

Zwar will sich die Rohstoff-Allianz jetzt breiter aufstellen und sich auch Mittelständlern öffnen. Bis es so weit ist, wird aber noch viel Wasser die Spree hinuntergeflossen sein (die Allianz hat ihren Sitz in Berlin). Einkäufern bleibt derweil nur die Hilf-dir-selbst-Methode.

Dazu 7 Tipps für Ihre Rohstoffbeschaffung:

1. Schaffen Sie sich einen Informationspool
Es kann nicht oft genug gesagt werden: Die viel zitierte Wissensgesellschaft ist auch im Einkauf angekommen. Eine ebenso gute wie aktuelle Datenbank ist A und O eines funktionierenden Rohstoffmanagements.

Machen Sie sich vor allem mit Ihren Zielmärkten vertraut. Werden Sie ein regelrechter Markt-Insider, der alle Spielregeln und Mechanismen kennt. So gelingt es Ihnen am besten, im globalen Beschaffungswettbewerb erfolgreich zu sein.

2. Intensivieren Sie die Lieferantensuche
So weit möglich, kaufen Sie Rohstoffe direkt bei den Produzenten ein. Sind Sie mit denen nicht zufrieden, suchen Sie sich neue. Es gibt nur wenige echte Monopolisten.

Die meisten sind hausgemacht. Irgendwo auf der Welt gibt es immer noch bessere, noch leistungsstärkere Lieferanten.

Vor allem aber: Umgehen Sie Zwischenhändler, um Händlermargen einzusparen.
5 weitere Tipps ....

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