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Für energie- und rohstoffintensive Betriebe ist es heutzutage überlebenswichtig, die extrem schwankenden (volatilen) Marktpreise der Rohstoffe...

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Rohstoffmanagement: Erfolgsfaktor Kontinuität

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Feuerwehraktionen sind fast immer zum Fenster hinausgeworfenes Geld. Was jeder Fahrschüler in der Fahrschule lernt, nämlich teures Benzin durch einen gleichmäßigen Fahrstil ohne viel Bremsen und Beschleunigen zu sparen, lässt sich auch aufs Rohstoffmanagement übertragen.

Setzen Sie mit Ihren Maßnahmen auf Langfristigkeit und Kontinuität und Sie holen mehr für sich, für Ihre Abteilung und für Ihr Unternehmen heraus.

Optimieren Sie Ihr internes Rohstoffmanagement

1. Standardisieren Sie alle innerbetrieblichen Prozesse und binden Sie den Einkauf stärker in die Produktentwicklung ein
Reduzieren Sie den Verwaltungsaufwand: Mangelnde Einkaufsbündelung und nicht transparente Prozesse treiben Beschaffungskosten in die Höhe, verlängern Beschaffungszeiten und führen im ärgsten Fall zu Fehllieferungen.

Wickeln Sie deshalb Ihr gesamtes Bestell-, Mahn- und Rechnungswesen (sofern noch nicht geschehen) über ein zentrales IT-System ab. Gerade bei C-Produkten können Sie die administrativen Beschaffungskosten teurer zu stehen kommen als der Wert der eingekauften Ware selbst.

2. Vermeiden Sie Maverick Buying.
Bei der Chaos-Variante der Beschaffung kauft jeder Materialien und Rohstoffe nach eigenem Gutdünken ein und verursacht so um bis zu 15 % höhere Bezugskosten!

3. Überprüfen Sie Ihre Lagerhaltung
Materialbestände sind für einen sicheren Betriebsablauf zwar wichtig, binden aber auch ungemein viel Kapital. Überzeugen Sie Ihre Lieferanten, die Lagerhaltung für Ihre Firma zu übernehmen.

4. Nutzen Sie E-Sourcing
Die IT-gestützten Software-Lösungen haben ihre Kinderkrankheiten überwunden und sind heute ein brauchbares Mittel, um Einkaufskosten nachhaltig zu senken. Nutzen Sie die Implementierung eines modernen Beschaffungssystems gleich für eine strategische Neuorientierung Ihrer gesamten Einkaufsorganisation.

Beachten Sie: Die immer größere Alltagstauglichkeit von virtuellen Marktplätzen und das immer umfangreicher werdende Angebot von Online-Katalogen bietet Ihnen die Chance, sich vor allem bei B- und C-Teilen auf wenige Lieferanten zu beschränken. Die Alles-aus-einer Hand-Strategie spart Ihnen Zeit und Aufwand und somit Kosten. Sonderkonditionen bringen Ihnen oft zusätzliche Vorteile.

Optimieren Sie Ihr externes Rohstoffmanagement

Nachdem Sie im eigenen Haus aufgeräumt haben, machen Sie sich nun daran, Ihr externes Einkaufsmanagement zu verbessern:

1. Wählen Sie die passenden Vertragslaufzeiten
Bei stark schwankenden Preisen gelten Laufzeiten über 1 Jahr bereits als langfristig, mit entsprechend hohem Risikopotenzial. Zu Zeiten steigender Preise sind sie aber geradezu ein Muss! Wägen Sie also genau alle Vor- bzw. Nachteile ab und überlegen Sie, ob Sie nicht besser mit Halbjahres- oder Quartalsverträgen fahren.

2. Überprüfen Sie alle Transportkosten
Versandkosten sind eine gewichtige Konstante in der Bilanz eines jeden Beschaffungsprozesses. Klopfen Sie alle Transportwege auf ihre Kosten ab. Auf keinen Fall sollten Sie Angebote eines Zulieferers unbesehen übernehmen.

Eine Frei-Haus- oder Ab-Werk-Lieferung ist nicht immer die beste Lösung. Oft bieten unabhängige Spediteure wesentlich bessere Konditionen und Margen.

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