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E-Bilanz und Veröffentlichungspflicht sind zwei Paar Schuhe

 

Von Midia Nuri,

Die schlechte Nachricht zuerst: Ob Sie Ihre Bilanz im Elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichen müssen, sagt nichts über die Verpflichtung aus, eine E-Bilanz vorzulegen. Die müssen viel mehr Unternehmen vorlegen. Das wissen Sie vielleicht schon.

 

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Ihre E-Bilanz bekommt tatsächlich nur die Finanzverwaltung zu sehen. Dagegen kann Ihre Bilanz beim elektronischen Bundesanzeiger jeder abrufen, der sich kostenfrei anmeldet.

Diese Unternehmen sind veröffentlichungspflichtig

Nach § 325 Handelgesetzbuch (HGB) müssen nur

  • Kapitalgesellschaften, also Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien oder auch etwa GmbHs sowie
  • eingetragene Genossenschaften

ihre Bilanzen im Bundesanzeiger offen legen.

Diese Unternehmen müssen eine E-Bilanz einreichen

Darüber hinaus werden auch folgende Unternehmen eine E-Bilanz einreichen müssen:

  • Einzelunternehmen und
  • Personengesellschaften.

 

 

Und das übermitteln Sie mit der E-Bilanz konkret

Ihre E-Bilanz übermitteln Sie nach einem amtlich vorgeschriebenen Datensatz an die Finanzverwaltung. Nach § 60 Abs. 1 Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDV) entfällt damit die Abgabe der Bilanz in Papierform.

Diese Daten gehören in die E-Bilanz

  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Ergebnisverwendung
  • Kapitalkontenentwicklung (nur für Personenhandelsgesellschaften und andere Mitunternehmerschaften)
  • Steuerliche Gewinnermittlung (für Einzelunternehmen und Personengesellschaften)
  • Steuerliche Gewinnermittlung bei Personengesellschaften (zusätzliche Felder)
  • Steuerliche Modifikationen (insbesondere Umgliederung/Überleitungsrechnung)

 

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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