Wenn genau nicht genug ist – die Buchhaltung im Unternehmen

Die Buchhaltung lediglich als in sich geschlossene Abteilung im Unternehmen zu betrachten, die zwar alle Rechnungen begleicht und stellt, die aber ansonsten mit den Vorgängen im Unternehmen nur am Rande betraut ist, greift zu kurz. 

Denn es sind die wenigsten Vorgänge im Unternehmen, die ganz ohne Berührungspunkte mit dieser zentralen Abteilung auskommen. Schließlich ist sie der Bereich des Unternehmens, der mit der kompletten Buchführung betraut ist. Mit der reinen Buchung und dem Ausstellen von Belegen kommt keine Buchhaltung heutzutage aus.

Das vielfältige Aufgabenspektrum der Buchhaltung

Um die Komplexität des umfangreichen Aufgabengebiets gerade in größeren Unternehmen zu beherrschen, wird die Buchhaltung häufig noch einmal organisatorisch unterteilt, in Finanzbuchhaltung, Kreditorenbuchhaltung, Debitorenbuchhaltung, Anlage- und Lohnbuchhaltung sowie eine Kosten und Leistungsrechnung.

Die unterschiedlichen Aufgabenbereiche der Buchhaltung

So werden in der Finanzbuchhaltung alle Geschäftsvorfälle lückenlos und systematisch auf Konten erfasst und dokumentiert. Jeweils am Ende des Monats, des Quartals und des Jahres werden die Konten abgeschlossen und auf dieser Basis eine Zwischenbilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellt.

Die Debitorenbuchhaltung ist als Teil des Forderungsmanagements dafür verantwortlich, dass die Forderungen (also i.A. die Forderungen gegenüber Kunden) erfasst und verwaltet werden. Dazu gehört es, die eingehenden Zahlungen zu verbuchen und offene Forderungen anzumahnen. Auch hier gilt es unbedingt nachzuhalten, wie hoch das Risiko ist, dass Forderungen ganz oder teilweise ausfallen. Für dieses Debitorenrisiko werden Maßnahmen erarbeitet, um den Ausfall so gering wie möglich zu halten. 

Auf der anderen Seite steht die Kreditorenbuchhaltung, die sich darum kümmert, dass  Forderungen (z.B. von Lieferanten und Dienstleister) gegenüber dem Unternehmen rechtzeitig und korrekt beglichen und verbucht werden. Vorab werden die Rechnungen geprüft und die Zahlung, ggf. abzüglich Skonto oder Rabatt, zum festgelegten Termin veranlasst. Aber auch die Erstellung und Durchführung von Daueraufträgen und  die Überprüfung und Buchung von Reisekostenabrechnungen sind in vielen Unternehmen hier angegliedert.

Neben der Anlagenbuchhaltung, deren Hauptaugenmerk auf der Bewertung von Zu- und Abgängen des Anlagevermögens und der entsprechenden Abschreibung liegt, ist die Lohnbuchhaltung ein wichtiger Teilbereich. Gehen hier Zahlung in falscher Höhe oder verspätet an die Arbeitnehmer, Krankenkassen oder Lohnsteueranmeldungen raus, sorgt dieses nicht nur für Ärger mit den Arbeitnehmern, ein solcher Vorfall kann eine unangenehme Außenwirkung entfalten und Gerüchte entfachen, die Firma habe Zahlungsschwierigkeiten.

Ein gutes Beispiel, wie ein kleiner Fehler, verheerende Auswirkungen haben kann und warum Buchhaltungen gut daran tun, ihrem peniblen Ruf gerecht zu werden.

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