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4 Regeln für den Umgang mit Digital-Shoppern

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Showrooming (Vor-Ort-Beratung und Preisvergleiche mit dem Smartphone, um dann online einzukaufen) hat sich zum Volkssport entwickelt.

Der Grund: Das Smartphone ist mittlerweile ein fester Einkaufsbegleiter. Was dem stationären Einzelhandel zunehmend Sorgen bereitet. Denn, so die verbreitete Meinung, wer mit einem Smartphone einen Laden betritt, möchte sich nur schlaumachen, gekauft wird aber im Netz.

Einige Händler haben die digitalen Zeichen der Zeit jedoch bereits erkannt und darauf reagiert. Ein Beispiel dafür und 4 Regeln für den Umgang mit Digital Shoppern stellt Ihnen Dr. Eike Wenzel, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes „Zukunftsletter” heute vor:

Beispiel: Der Einzelhandelsriese Wal-Mart hat sich lange den Kopf darüber zerbrochen, wie er seine Kunden vom Showrooming abhalten kann. Doch schnell kam die Kehrtwende Richtung Digitalisierung (und wohl auch die Einsicht, dass niemand sein Smartphone am Eingang abgeben wird).

Dabei kam heraus: eine App, die erkennt, wenn der Kunde den Laden betritt. Neben Tipps für den Einkauf kann der Kunde auch sofort online nachbestellen, falls ein Produkt mal nicht mehr vorrätig ist.

Zuletzt wurden knapp 12 % der Umsätze über die Wal-Mart-App generiert: von Kunden, die aktuell im Laden sind und Showrooming betreiben.

4 Regeln für den Umgang mit Digital Shoppern

Nicht jeder Smartphone-User ist ein Schnäppchenjäger: Nicht zwangsläufig jeder, der mit einem Smartphone einen Laden betritt, ist ein Beratungsdieb. Oftmals sind Kunden auch nicht nur vom günstigsten Preis getrieben.

Weiterführende Infos zum Produkt und Meinungen von anderen Kunden können ebenso entscheidend für den Kauf sein.
Eine Studie von MMA zeigt, dass die Nutzung von Smartphones im Laden bei 49 % der Konsumenten die Kaufentscheidung unmittelbar beeinflusst.

Keine Angst vor der Digitalisierung: Sie kommt sowieso auf uns zu. Setzen Sie sich deshalb früh mit den neuen Möglichkeiten auseinander, und zeigen Sie Ihren Kunden, wie sie sich in der neuen digitalen Konsumwelt zurechtfinden können. Es kann sich lohnen: Laut den Forschern von Mondelez steigert die Smartphone-Nutzung die Rate der Impulskäufe beim stationären Shopping um 18 %.

Digitalisierung geht uns alle an: Der digitale Wandel ist kein Jugend-Phänomen. 2011 nutzten etwa die Hälfte aller Millennials in den USA ihre Smartphones beim Shopping, aber nur etwa 21 % aus allen anderen Altersgruppen. Bereits ein Jahr später war diese Lücke fast geschlossen. Digitalisierung ist längst eine All-Age-Angelegenheit.

Service ist DER Offline-Trumpf: Spielen Sie ihn aus. Showrooming ist mehr als nur das schicke Präsentieren von Produkten. Das, was die Online-Giganten nicht können, lässt sich am besten offline ausspielen: Beratung, Service, Inszenierung. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der kommenden Woche!

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