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4 Tricks, mit denen unseriöse Auftraggeber Sie ausnehmen wollen

4 1 Beurteilungen

Von Astrid Engel,

Als Einzelkämpfer sind Sie ein gefundenes Fressen für unseriöse Auftraggeber, die Sie um Ihr Honorar bringen wollen. Denn Sie haben keine Rechtsabteilung und auch keine Zeit für lange Auseinandersetzungen.

Als Einzelkämpfer sind Sie ein gefundenes Fressen für unseriöse Auftraggeber, die Sie um Ihr Honorar bringen wollen. Denn Sie haben keine Rechtsabteilung und auch keine Zeit für lange Auseinandersetzungen.

Diese Tricks wenden unseriöse Auftraggeber gerne an

1. Der nächste Auftrag

Der Trick: Nach längerer Durststrecke haben Sie endlich wieder einen Auftraggeber gefunden, der Sie mit Arbeit überhäuft. Ein Auftrag folgt dem anderen - nur die Rechnungen werden nicht bezahlt. Als Sie den Auftraggeber schließlich zur Rede stellen, erfahren Sie, dass er am Vortag Insolvenz angemeldet hat ...
Wie Sie sich gegen so unseriöse Autraggeber schützen:

  • Seien Sie grundsätzlich skeptisch, wenn ein neuer und Ihnen unbekannter Auftraggeber Sie direkt beim Start mit Aufträgen überschüttet. Halten Sie sich an diese Grundregeln:
  • Zunächst einen Auftrag zum "gegenseitigen Kennenlernen" vereinbaren, weitere erst nach vollständiger Abwicklung inklusive Bezahlung übernehmen.
  • Bei umfangreichen Erstaufträgen: Vorschuss vereinbaren.
  • Auf die schriftliche Auftragsvergabe bestehen. Im Auftrag sollen auch die Zahlungstermine des Auftraggebers festgehalten sein.

2. Angebots-Profis unterwegs

Der Trick: Angebliche Auftraggeber fordern Sie auf, zusammen mit Ihrem Angebot gleich eine Probearbeit abzuliefern. Erfüllt die Probearbeit die Anforderungen des Auftraggebers, sollen Sie auch Ihr Geld erhalten ...
So haben so unseriöse Auftraggeber keine Chance bei Ihnen:

  • Arbeiten Sie nie, wirklich niemals, kostenlos.
  • Bestehen Sie auch bei Probeaufträgen immer auf ein Honorar - notfalls machen Sie eben einen Sonderpreis.
  • Wenn Sie auf eine solche Anfrage reagieren wollen, liefern Sie statt der kostenlosen Probearbeit besser aussagekräftige Arbeitsproben - zusammen mit dem Hinweis, dass Sie grundsätzlich nicht umsonst arbeiten.

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3. Einfach Skonto ziehen

Der Trick: Manch ein besonders sparsamer Auftraggeber zahlt zwar, zieht dann aber Skonto - obwohl das überhaupt nicht vereinbart war.
Wie Sie sich schützen: Reagieren Sie auf jeden Fall sofort, wenn ein Auftraggeber unberechtigt Skonto gezogen hat. Wenn Sie nicht reagieren, gilt das als stillschweigendes Einverständnis und begründet ein Gewohnheitsrecht für künftige Aufträge.
Verwenden Sie z.B. den folgenden Mustertext.

Skonto-Nachforderung: Vielen Dank für die schnelle Begleichung meiner Rechnung Nr. ...
Ich möchte Sie jedoch darauf aufmerksam machen, dass Sie 3 % Skonto gezogen haben, ohne dass dies vereinbart war. Bitte zahlen Sie deshalb den noch ausstehenden Betrag von ... € bis zum ... nach, und sehen Sie bitte in Zukunft von Skonto-Abzügen ab.

Nur wenn es sich um einen sehr guten Auftraggeber handelt und Sie mit Folgeaufträgen rechnen, können Sie kulanter sein und den Skontoabzug nachträglich gewähren. Taktisch geschickt: Danken Sie dem Auftraggeber für seinen "Hinweis", und räumen Sie ihm auch für die Zukunft 3 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 7 Tagen ein.

4. Nörgelei und unberechtigte Honorarkürzung

So tricksen unseriöse Auftraggeber: Zunächst scheint man mit Ihrer Leistung zufrieden zu sein. Die Zusammenarbeit läuft gut und zügig - bis zu dem Zeitpunkt, an dem Ihre Rechnung eintrifft. Plötzlich sagt der Auftraggeber, dass ihm Ihre Arbeit doch nicht so gut gefallen hat. Anders ausgedrückt: Er will die Rechnung kürzen ...
Solche verspätete und vorgeschobene Nörgelei brauchen Sie sich nicht gefallen zu lassen! Der einzige erlaubte Grund für Honorarkürzungen sind tatsächliche handwerkliche Mängel, die Sie nicht beheben können. Das heißt für Sie:

  • Wenn dem Auftraggeber Ihre Arbeit "nicht gut gefällt", ist das kein Grund zur Kürzung. Fordern Sie den vereinbarten Betrag ein.
  • Liegt tatsächlich ein Mangel vor, muss der Auftraggeber Ihnen eine Frist einräumen, in der Sie nacharbeiten können.
  • Bauen Sie sich auch ein privates "Qualitätsmanagement" auf, um handwerkliche Mängel von vornherein auszuschließen: z.B. durch eine Checkliste, mit der Sie jede Arbeit noch einmal überprüfen, bevor sie an den Auftraggeber geht.
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