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Ärger mit dem eigenen Chef: Reagieren Sie typgerecht

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Als Marketingleiter haben Sie nicht nur Mitarbeiter - sondern auch einen eigenen Chef. Meistens der Geschäftführer persönlich. Doch genau wie Sie auch hat dieser seinen eigenen Führungsstil. Dazu kommt: Während Sie als „Marketing- Mensch“ zu den Kreativen gehören, kann dies bei Ihrem Chef ganz anders aussehen. Ihre Ideen und Vorstellungen setzen Sie dann am besten um, wenn Sie typgerecht reagieren und handeln. Die folgenden Quick-Tipps unterstützen Sie dabei.

? Der Kontroll-Freak
Die Angst, die Kontrolle zu verlieren, ist wohl die am weitesten verbreitete Geschäftsleitungs-Neurose. Nicht ohne Grund: Der Chef ist verantwortlich dafür, dass es rollt. Wenn es hakt, ist er in der Pflicht.

QuickTipp: Dagegen hilft nur eins: Erwerben Sie sich das Vertrauen Ihres Vorgesetzten, indem Sie transparent arbeiten und Ihre Tätigkeit dokumentieren. Informieren Sie Ihren Chef über den Zwischenstand von Projekten und wichtige Entwicklungen, auch wenn er es nicht ausdrücklich wünscht. Schicken Sie ihm zum Beispiel E-Mails in Kopie. Wenn Sie wissen, dass er ein Zahlenfuchs ist, arbeiten Sie äußerst sorgfältig, wenn es um Zahlen und Daten geht. Wenn er in Sachen Rechtschreibung pingelig ist, lassen Sie wichtige Papiere von einem Kollegen gegenlesen, bevor Sie die Unterlagen weitergeben. Wenn er Formulare liebt, tun Sie ihm und sich den Gefallen und füllen Sie sie aus!

? Der Nörgler
Manche Chefs haben immer etwas auszusetzen, egal wie perfekt Sie und Ihr Team das Marketing erledigen.

QuickTipp:
Auch wenn es Ihnen schwer fällt: Hören Sie erst einmal ruhig zu und fragen Sie stets nach, was genau gemeint ist. Ihr Chef lernt dann, dass er mit unbegründeter Pauschalkritik bei Ihnen nicht weit kommt, sondern diese Kritik genau begründen muss. Auf diese Weise reduziert sich das Genörgel auf tatsächliche Fehler - und damit können Sie leben.

? Der Inkompetente
Natürlich ärgert es Sie, dass Sie die ganze Arbeit machen, mit der sich Ihr Chef dann schmückt. Da es jedoch nicht in Ihrer Macht liegt, das zu ändern, sollten Sie sich mit der Situation arrangieren.

QuickTipp:
Sie haben hier eine doppelte Aufgabe: Sie müssen Ihren Chef führen, damit er seine Arbeit gut macht. Und Sie müssen ihn glauben machen, dass er das Heft in der Hand hält. Wählen Sie im Gespräch mit dem inkompetenten Chef weiche Formulierungen. Machen Sie Vorschläge, von denen Sie einen perfekt ausarbeiten und die anderen derart nachteilig formulieren, dass es keine Frage ist, welchen Vorschlag er wählen wird. Ihr Vorteil: Sie schaffen sich viele Freiräume und können viele Ihrer Vorstellungen durchsetzen.

? Der Unsouveräne
Unsouveräne Vorgesetzte können es nicht leiden, wenn Sie eigene Ideen haben. Für das Marketing natürlich fatal! Sie reden gerne Ihre Ideen schlecht und verweigern bei der Realisierung ihre Unterstützung. Noch schlimmer ist es, wenn Ihr Chef Ihre Ideen zwar aufgreift, aber als seine eigenen verkauft.

QuickTipp: Hören Sie in diesem Fall sofort auf, Ihre Ideen unter 4 Augen mit Ihrem Chef zu besprechen. Wenn Sie Vorschläge mündlich vortragen, dann nur in einer größeren Runde mit Kollegen, noch besser aber mit anderen Besprechungsteilnehmern auf der Ebene Ihres Chefs. Entwickeln Sie möglichst viele Konzepte schriftlich. Erweitern Sie Ihren Verteilerkreis von E-Mails oder Hausmitteilungen, die neue Ideen enthalten. Auf diese Weise kann Ihr Chef gute Ideen nicht mehr so einfach zerreden oder gar als seine eigenen ausgeben.

? Der Ausbeuter
Will Ihr Boss immer alles gleichzeitig und am besten sofort?

QuickTipp: Machen Sie ihm klar, dass jeder Auftrag Konsequenzen hat: „Wenn ich das hier jetzt gleich erledige, wird die von Ihnen gewünschte Aufstellung allerdings erst morgen fertig sein.“ Erklären Sie nicht einfach: „Ich brauche mehr Zeit“, sondern seien Sie präzise: „Dafür benötige ich 2 Tage.“ Sagen Sie nicht einfach: „Geht nicht“, sondern zeigen Sie ihm konkret Ihre Möglichkeiten auf. Vermeiden Sie, immer funktionieren zu wollen: Denn niemand wird es Ihnen danken; vielmehr bekommen Sie noch mehr Aufgaben aufgehalst.

? Der Faulpelz
Lässt die Geschäftsleitung Sie und Ihr Team arbeiten und liest selbst Zeitung? Dann ärgern Sie sich nicht darüber. Nutzen Sie den Freiraum, Ihre Arbeit in dem Stil zu erledigen, wie Sie es gerne möchten.

QuickTipp: Überlegen Sie sich: Können Sie tatsächlich fair beurteilen, was Ihr Chef leistet? Oder kennen Sie vielleicht nur einen Teil seines Jobs?

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