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Die „Snackifizierung“ Amerikas läuft auf Hochtouren

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Unterwegsmärkte sind das große Geschäft der kommenden Jahre. Mini-Burger, Mini-Schnitzel und Mini-Suppen faszinieren eine Gesellschaft, die immer häufiger dann isst, wenn sie sich von A nach B bewegt.

Gesünder als das klassische Fastfood- Restaurant ist die Snackbar sicherlich nicht. Aber auch Automaten und das hedonistische Fest feiern ein Comeback.

Die Vorteile:

  1. Open Innovation liefert unschätzbaren Forschungs-Input von außen, idealerweise vom Kunden.
  2. Open Innovation hilft, Kosten beim klassischen Research & Development zu sparen.

Fastfood: Chipotle gibt Fastfood einen neuen Look

Im Fastfood-Sektor ist Chipotle die Marke der Stunde. Der Anbieter für mexikanische Spezialitäten hat sich durch seine Regionalorientierung und sein Engagement für kleine Farmer einen Namen gemacht (Quelle: „Zukunftsletter” , Ausgabe 4/2012). Kürzlich ist Chipotle einen neuen Weg gegangen: Mit seinen Shophouses startete das Unternehmen den Versuch, die südasiatische Küche als Fastfood-Konzept in den USA zu etablieren.

Es gab enthusiastische Kommentare zu der Idee, die 2013 auch USA-weit ausgerollt werden soll.

Die Preise im Shophouse sind niedrig und liegen um die 7 US-Dollar. Das Interieur, geprägt von langen Barhockerreihen, setzt einen neuen Akzent im Fastfood. Chipotle braucht allerdings auch neuen Schub, denn die Zahlen sind seit dem 3. Quartal 2012 nicht mehr so blendend wie in den vergangenen Jahren. Analystenerwartungen wurden bei einem Umsatz von 700 Mio. US-Dollar leicht enttäuscht.

Währenddessen macht das unverwechselbare Chipotle- Design USA-weit Schule. Anbieter wie Wendy’s und Tacco Bell, die nicht mehr so recht den Geschmack des US-Publikums treffen, sind dabei, die Ansätze von Chipotle zu kopieren (Naturfarben, Naturmaterialien, Baratmosphäre). Wichtig hierbei: Die Atmosphäre bei Chipotle soll nicht mehr an Restaurantbesuche erinnern, sondern eher an einen kurzen Aufenthalt in einer Bar.

Leckere Muffins vom 24-Stunden-Roboter

Der Sprinkles Muffin-Automat (Videos zur Kuchenmaschine gibt es hier: www.huffingtonpost.com/2012/03/06/ sprinkles-cupcake-atm-see_n_1324305.html ) startete in Los Angeles, soll aber auch bald an der Ostküste zu bewundern sein. Wie es sich für einen Automaten gehört, liefert die Muffin-Maschine 24 Stunden pro Tag aus.

Der Kunde wählt unter einer Vielzahl von Geschmacksrichtungen aus, bestellt und sieht dann auf dem Automatendisplay, wie ein Roboterarm den Muffin auswählt. Sprinkles verkauft in seinen Maschinen nach eigenen Angaben pro Tag bereits rund 1.000 Muffins.

Die Snackifizierung der USA ist in vollem Gange (und wird sich auch hierzulande weiter durchsetzen)

Food-Trucks, die durch die Lande ziehen, liefern vor allem auch kleine Nettigkeiten für zwischendurch. Der Snack wird zur vierten Mahlzeit und sorgt dafür, dass sich Einzelhändler schon zu beklagen beginnen, dass sie an den klassischen Mahlzeiten nichts mehr verdienen.

Crazing, das Aufklauben von miniaturisierten Kleinigkeiten bei jeder Gelegenheit, wird sich so schnell nicht von den Genussmärkten vertreiben lassen. In den Staaten findet das Snacken mittlerweile vorzugsweise auch in Hotellobbys statt. Was der niederländische Einzelhändler Ahold mit seinem Sprung nach Nordrhein-Westfalen ankündigte (frische Snacks, die den Fastfood-Buden Marktanteile abnehmen), betreibt in den USA Walgreen mit großem Eifer.

Die neue Dekadenz: Bacchantische Feste im Restaurant

Edler Wein fließt in Strömen, wenn Amerikas Upperclass ganze Restaurants für einen ausgedehnten Abend bucht. Ganze Schweine oder Vögel werden verarbeitet. Essen nicht en passant und am besten zu Discount-Preisen, sondern als entschleunigtes Vergnügen. Pro Person werden bis zu 200 US-Dollar fällig.

Und auch die Anbieter aus der mexikanischen und asiatischen Küche reiten den Trend (Momofuko’s, Daniel Boulud’s dbgb, Grace Restaurant, Portland, Mozza, Los Angeles). Essen als kollektives Ereignis, als Familien- Event, steht nach wie vor hoch im Kurs. Auch wenn es dafür mittlerweile das große archaische Fest braucht.

Einschätzung „Zukunftsletter” : Gerade auf dem Genusssektor ist es häufig zu beobachten, dass Trend und Gegentrend (slow und fast) direkt aufeinanderfolgen. In den nächsten Jahren wird es aber vor allem der Snack, die vierte Mahlzeit, sein, mit dem deutliche Wachstumsschübe zu erzielen sind.

Das multi-kulturelle Amerika destilliert aus seinen ehemaligen Minderheiten (Hispanos, Asiaten) neue Fastfood-Ideen. Auch wir werden diese Trends schon bald vorgeführt bekommen.

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