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Food-Trends in Norwegen: Wie Sie von nordeuropäischen Essgewohnheiten auch in Deutschland profitieren

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Ob Väterjahr, Textildesign oder Neo-Nature: Skandinavien ist in vielen Dingen Trendsetter und Wegbereiter für Entwicklungen, die zeitverzögert den mitteleuropäischen Kontinent erreichen. Hier 3 nordeuropäische Food- Trends, die schon morgen Ihrem Business neue Impulse geben könnten:

1. Tradition und Weltoffenheit bestimmen die Ernährungsgewohnheiten der Zukunft
Das Interesse an Essenszubereitung gewinnt in Norwegen wieder an Bedeutung. So wird in Norwegen zwar weniger Zeit für die Zubereitung aufgewendet, dafür kommen alte Traditionen wie das „Pausenbrot“ wieder in Mode. Nachdem das Frühstück 20 Jahre lang auf dem absteigenden Ast war, steigt auch die Anzahl der Frühstücker wieder. Das warme Abendessen wird dafür immer später eingenommen. Die mit 500.000 Usern im Monat größte norwegische Rezept-Datenbank im Internet (www.matprat. no) hat daher jüngst auch ihr Angebot für iPhones ausgebaut. Die Web-2.0-Plattform des norwegischen Fleischverbandes ist gratis als Applikation erhältlich. Generell ist die klassische nordische Küche so beliebt wie lange nicht mehr, sie wird aber zunehmend auch unter neuen Vorzeichen genossen. So wird von der so genannten „neuen norwegischen Küche“ gesprochen, wenn globale Ernährungstrends mit einfließen. Speziell Einflüsse aus der italienischen, chinesischen und mexikanischen Küche beeinflussen die skandinavischen Speisezettel.
Wichtig für den deutschen Markt: Tradition und Moderne stehen nicht mehr im Widerspruch. Ganz im Gegenteil kann das Pausenbrot von morgen durchaus ein japanisches Bento sein.
2. Nordeuropäischer Luxus - Geschmack statt Exzess
Weniger Norweger als in den Vorjahren gaben in der Untersuchung an, dass sie Luxus- und Gourmet-Food essen. Dass bedeutet nicht, dass der Anspruch an die Lebensmittel gesunken ist, sondern dass die klassischen Prestige-Lebensmittel aus der Mode gekommen sind und sich der Luxusbegriff nachhaltig im Wandel befindet. So sind es die neuen Genießer-Nahrungsmittel wie Kaffee, Schokolade und Wein, die trotz Finanzkrise vermehrt konsumiert werden. Im Vergleich zu den ersten 4 Monaten 2008 stieg der Weinverkauf im 1. Quartal 2009 um 5,6 % an. Vor allem Rosé (+33 %), Sekt (+9,4 %) und Weißwein (+8,8 %) zählen zu den Gewinnern. Und selbst wenn 50 % des verkauften Weins in Pappverpackungen über die Ladentheke geht, bedeutet das nicht, dass die Qualität leiden muss. So ist seit Neuestem selbst Mosel-Vorzeigewinzer S.A. Prüm mit einem Riesling im 3-Liter-Karton erhältlich.
Wichtig für den deutschen Markt: Gourmet-Food von morgen braucht keinen edlen Touch, Verpackung oder Anstrich. Qualität, Tradition und Geschmack sind die Verkaufsgaranten auf den neuen Luxusmärkten - auch in Papier und Pappe.
3. Öko- und Seafood schwimmen auf der Gesundheitswelle ganz oben
In den vergangenen Jahren hat sich ganz deutlich ein zunehmendes Interesse an gesunder Ernährung abgezeichnet. Immer mehr Norweger sind bereit, für ökologisch produziertes Obst und Gemüse auch mehr Geld auszugeben. Im Rahmen des Megatrends Gesundheit liegt zudem der Fischkonsum mit 98 Fischmahlzeiten pro Kopf und Jahr so hoch wie seit Ende der 1980er Jahre nicht mehr (1987: 105). Vor allem die Über-40-Jährigen gehören zu den Fischliebhabern. Bei den Jüngsten stehen innovative Fischtrends wie Lachs mit Zucchini und Schokolade auf dem Speiseplan. Dass Öko nicht beim Avantgarde-Essen aufhört, sondern in alle Alltagsgewohnheiten einzieht, zeigt auch die Entwicklung, dass der Verkauf von Flaschenwasser laut aktuellen Zahlen des norwegischen Brauereiund Getränkeverbands in ersten Monaten 2009 um über 10 % gefallen ist. Vor allem Wassersorten mit Aromen und künstlichen Süßstoffen gehören mit Verkaufsrückgängen von fast einem Drittel zu den Verlierern. Aber auch bei klassischen Wässern bevorzugen die Norweger vermehrt Wasser aus dem Hahn. Zum einen aus ökologischen Gründen, zum anderen aus neuem Preisbewusstsein. Produzenten wie der Marktgigant Ringnes, der mit Marken wie Imsdal, Farris oder Bris den Getränkemarkt dominiert, setzt künftig daher vor allem auf natürliche Süße etwa aus Früchten. Laut Ringnes-Marketingchef Hanan Horsrud sollen aber auch neue Geschmacksrichtungen und Flaschengrößen für Umsatz sorgen.
Wichtig für den deutschen Markt: Der Megatrend Gesundheit bestimmt die Lebensmittel- und Getränkebranche mehr denn je. Und das bedeutet: Die Kunden von morgen möchten beides - sich und der Umwelt etwas Gutes tun.

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