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Roadmap: Zukunftsmarkt E-Commerce – die 6 wichtigsten Trends

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Der elektronische Handel ist kein vorübergehender Hype, sondern ein solider Trend. Hier 6 wichtige Punkte, worauf Sie unbedingt achten sollten, wenn Sie einsteigen möchten:

1. M-Commerce trägt die nächste E-Commerce-Welle.

Anders sieht es bei mobilen E-Commerce-Anwendungen aus. Hier zeigt der IBM-Index seit einiger Zeit klar nach oben. Der Marktanteil des mobilen E-Commerce über Smartphone oder Tablet-Computer lag im 2. Quartal 2012 bei 15,1 %. Anbieter, die sich nicht auf den mobilen Boom einstellen, werden in den kommenden Jahren den Anschluss verlieren.

2. E-Commerce als Mehrkanalstrategie ist ein Muss, wenn der klassische Handel überleben will, denn die geschickte Verknüpfung von Online- und Offline-Angebot sorgt für zusätzliche Einnahmen.

Studienergebnisse des Kölner Instituts für Handelsforschung (IfH) zeigen, dass sich Mehrkanal-Effekte sowohl auf den Online- als auch den Offline-Handel positiv auswirken. Vor allem der stationäre Handel profitiere vom Kanal-Mix und damit von Kunden, die sich zunächst im Internet informieren und dann vor Ort kaufen.
Diese Online- Offline-Wechselwirkungen brachten laut IfH 2011 in Deutschland einen Umsatz von knapp 16 Mrd. Euro, wovon der größte Teil auf Käufe im stationären Handel entfiel.

3. E-Commerce ist kein kaltes Transaktionsmedium mehr.

Es ist ein Irrtum, dass die weltweite Kundschaft das Internet für ein kaltes Transaktionsmedium hält, in dem es nur um den Tiefstpreis geht und vorwiegend Männer in erster Linie Elektronikartikel kaufen. Insbesondere das Argument, dass das taktile Erlebnis für erlesene Konsumgegenstände im Netz fehle, sticht nicht mehr.
36 % der Online-Shopper kaufen auf digitalem Weg Kleidung, 32 % Flugtickets, 44 % der Netzkäufer ordern Bücher, 26 % von ihnen Reisen, 22 % schlagen bei Kosmetikartikeln zu.

4. E-Commerce ist das Kaufhaus des 21. Jahrhunderts.

Die Motive für den Online-Kauf beginnen sich von der puren Preisfixierung zu lösen. Niedrigpreise spielen immer noch eine wichtige Rolle. Wichtiger geworden sind aber Bequemlichkeitsmotive. 73 % der Befragten einer Studie von Invesp äußerte, dass E-Commerce vor allem Zeit sparen hilft. 67 % gefällt die breitere Auswahlmöglichkeit beim elektronischen Einkauf.
58 % gaben an, dass der elektronische Einkauf vor nervigem Schlangestehen bewahre. 55 % gehen nach wie vor davon aus, dass das Internet immer den besseren Preis liefert, 40 % möchten Benzin sparen und verlegen deshalb ihren Einkauf ins Internet.

5. Online-Monokulturen sind nach wie vor ein schmaler Grat: Amazon und Zalando gehen diesen Weg jedoch äußerst erfolgreich und mit hohem Diversifikationstempo.

2011/12 sind die Jahre, in denen sich die reinen E-Commerce- Anbieter mit großer Wucht in neue Gebiete vorgewagt haben. Sogenannte Pure-Player wie Amazon und Zalando (Umsatz 2011: 510 Mio. Euro) konzentrieren sich auf den Online-Handel (obwohl Amazon demnächst in den USA einige stationäre Läden eröffnen wird).
In der Produktstrategie diversifizieren sie jedoch sehr stark. Zunächst als Online-Buchhändler gestartet, verkauft Amazon mittlerweile Konsumgüter aller Art: von Babykleidung bis hin zum Gartenstuhl. Und Zalando wird längst nicht mehr als Online-Schuhhändler wahrgenommen, sondern als Lifestyle-Adresse für zeitgemäße Mode.

6. Schon lange gibt es keinen Digital Gap bei den Online-Käufern mehr: E-Commerce ist ein Trend, der alle Altersgruppen erreicht.

Fraglos waren die ersten Jahre im E-Commerce von einem Fokus auf Elektronikartikel, Bücher und CDs sowie einer jungen, technikorientierten männlichen Kundschaft geprägt. Das hat sich längst verändert. Nur 32 % der in Deutschland 11 Mio. Nutzer starken eBay-Community kommen aus der Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen.
Die Internetshops von Quelle (immerhin mit 2,3 Mio. regelmäßigen Kunden) werden zu 23 % von Menschen jenseits der 50 Jahre besucht. Bei Tchibo.de ist die Zahl der 30- bis 49- Jährigen mit 62 % besonders stark ausgeprägt. Amazon.de kommt in Deutschland auf rund 8 Millionen Kunden, 19 % davon sind 50 Jahre und älter.

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