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Wieso Einfachheit und Klarheit im Discount Einzug halten

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Von DGx,

Der Konsument von morgen verlangt mehr als nur Preisreduzierung Die Insolvenz von Woolworth macht es mehr als deutlich: Mit einem Billigheimer-Image, Ramschtischen und Einheitsgrößen wird heute keine nachhaltige Kundenbindung mehr betrieben. Zu gering ist die Unterscheidungskraft auf einem Markt, in dem lange Zeit nur der Preis das vorherrschende Kriterium war. Auf die Discount-Segmente kommen in den nächsten Jahren deutliche Veränderungen zu, denn „billig“ bedeutet in Zukunft nicht mehr nur „Schnäppchenjagd“ auf Kosten von Servicequalität und Einkaufserlebnis. Vielmehr sind die Reduzierung auf das Wesentliche, eine klare Niveau-Anhebung bei der Ladengestaltung sowie eine sorgfältig austarierte Zielgruppenansprache die entscheidenden Hebel beim „Trading-up“ im Discountsegment.

Kundenströme perfekt leiten: Primark erobert den deutschen Markt
Seit Jahren auf Expansionskurs in Irland, Großbritannien und Spanien, eröffnete die Bekleidungskette Primark 2009 2 Filialen in Deutschland: Im Bremer Shopping-Center Waterfront gab Primark im Frühjahr 2009 mit einem 5.400- m2-Mega-Store sein Deutschlanddebüt.
Im Herbst folgte dann die Eröffnung im Frankfurter Nordwestzentrum. Primark übernahm die Räumlichkeiten der insolventen Bekleidungskette Sinn Leffers. „Bei uns gibt es keinen Schnickschnack und keine Tricks“, bringt Breege O‘Donoghue, Mitglied des Primark-Vorstands, den „Smart Basic“-Trend auf den Punkt. Wertiges Store-Design, attraktive Wareninszenierung und ausreichend breite Laufwege machen den Einkauf angenehm.
Das Einzige, was an Billigketten wie Kik, NKD & Co. erinnert, sind die Preise: Jeans für 9 Euro, Shirts für 4 Euro. Die Waren sind farblich und nach Größen sortiert, Chaos am Ramschtisch kann praktisch nicht entstehen, da Verkäufer durchgehend für Ordnung sorgen. Das Kassensystem ist auf reibungslosen, schnellen Kaufabschluss optimiert:
Die insgesamt 15 Kassen sind durch ein intelligentes Kundenleitsystem geregelt. Per Lautsprecheransage und Anzeigentafel wird der Kunde zu der Kasse geschickt, die gerade frei geworden ist. Lange Wartezeiten sind damit passé (www.pri mark.co.uk).
Nischen-Marketing: H&M setzt Akzente auf kleinen, aber feinen Flächen
Auch das Unternehmen Hennes & Mauritz, das die Vertikalisierung der Textilbranche wie kein anderes vorangetrieben hat, geht seit Jahren den Weg der Aufwertung seiner Kollektionen. Denn so einfach lässt sich H&M auf dem Smart-Basic-Segment vom Neu-Konkurrenten Primark nicht den Rang ablaufen.
Der Textilgigant gönnte sich mit den COS-Stores europaweit ein Upgrade: Mit edler Designer-Mode zu erschwinglichen Preisen verblüffte das schwedische Bekleidungshaus Konkurrenz und Kunden gleichermaßen (www.cos stores.com). Doch dieser strategische Weg scheint nur der Anfang: H&M hat erkannt, dass das Warenhauskonzept à la „Alles unter einem Dach“ hin zu kleinen, spezialisierten Boutiquen transformiert werden muss.
Im vergangenen November eröffneten die hauseigenen Labels Monki und Weekdays in Hamburg ihre ersten Filialen in Deutschland. Monki besticht durch ein farbenfrohes, avantgardistisch anmutendes Store- Design und spricht in erster Linie jugendliche Kundinnen an (www.monkiworld.com). Weekday positioniert sich modisch-urban mit Kollektionen für Männer und Frauen (www.weekday.se).
Pop-up-Stores: Kunst zu Discount-Preisen
Die Betreiber des Kunstsupermarkts richten den Kunstverkauf an den meisten ihrer Standorte nur zur Zwischenmiete ein. Kunst zu erschwinglichen Preisen anzubieten ist das Motto, das hinter den Kunst-Discountern steht. Kunst findet den Weg raus aus Galerien und staubigen Museen. Die Preise sind klar festgelegt: 50 Euro, 99 Euro, 199 Euro und 299 Euro.
Das Angebot reicht von Aquarell-Malerei, Ölgemälden bis hin zu Kleinplastiken und Skulpturen. Zur Preispolitik gehört auch: Das Angebot ist zeitlich begrenzt. Der Kunstsupermarkt öffnet seine Türen jährlich lediglich von November bis Januar - nur so lange der Vorrat reicht und der Standort es hergibt (www.kunstsupermarkt.de).
Trendlearning: „Smart Basic“ bekommt durch neue Store-Konzepte im Discount-Bereich eine neue Dimension: Smart bedeutet in Zukunft vor allem clever durchorganisiert. Und basic entwickelt sich weg von Einheitsprodukten hin zu individuellen, exklusiven Produkten zu erschwinglichen Preisen.

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