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Zukunftsbranchen: Trends Januar 2010

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Von DGx,

Gastronomie/Tourismus: Die Krise vereint, was zusammengehört - Kooperations-Marketing als Weg zum nächsten Aufschwung

Viele Hotels und Restaurants profitieren von der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen - gerade in Zeiten der Krise und knapper werdender Marketing-Budgets. Ein Beispiel für gelungenes Cross-Marketing ist das Hotel Aurora in Meran.
Im Mittelpunkt des traditionsreichen Hauses steht futuristisches italienisches Design von Simone Micheli und intensives Kooperations-Marketing mit dem Sternekoch Chris Oberhammer. Dieser berät bei der Menügestaltung und bildet das Küchenteam im Aurora aus.
Das Hotel kooperiert außerdem mit der Acherer Patisserie in Bruneck und der örtlichen Therme, die Hotelgäste kostenfrei nutzen dürfen. Das Ziel: das Angebot nicht nur für Gäste von außerhalb, sondern auch für die Einheimischen interessant zu machen.

Sales/Marketing: Die Wiederentdeckung des Point of Sale
Die Markenartikelhersteller besinnen sich gerade wieder auf Aktionspräsenz in der Fläche. Auslöser dafür sind die Krise und der sich weiter verschärfende Wettbewerbsdruck durch die Discounter. Die Aktionen stiegen dabei sowohl im Nearfood- als auch im Nonfood- Geschäft. 3 Beispiele:

  • Freixenet hat rund um den Valentinstag eine Liebesgrußaktion in deutschen Supermärkten gestartet. Jeder Teilnehmer konnte am PoS eine individuelle Liebesbotschaft verfassen und nach eigenen Vorstellungen gestalten. Die Botschaften der Gewinner wurden auf riesigen Plakatwänden veröffentlicht und bundesweit im Fernsehen gesendet.
  • Zum DVD-Start des Trickfilms „Oh, wie schön ist Panama“ hat Nestlé Waters eine Lizenzvereinbarung mit Warner Bros. initiiert. Für 3 Sammelpunkte auf den Flaschen des Wasserherstellers und eine Zuzahlung von 5 Euro erhalten die Kunden eine mit dem Film-Motiv gestaltete Trinkflasche. Die Aktion wurde am PoS, auf einer Microsite und auf DVD-Einlegern beworben.
  • Kellogg‘s setzt auf eine Verbund-Promotion: Ab Januar 2010 fordern die Marken Kellogg’s Special K, Müslix, Crunchy Nut Cornflakes und Toppas den Konsumenten auf, den Traumpartner für den genussvollen Start in den Tag zu wählen. Direkt am PoS stellen sich die Kellogg‘s-Traum-Frühstückspartner mit einer am Aktions-Display vorkonfektionierten Info-Broschüre vor. Der Verbraucher kann sich vor Ort über die verschiedenen Produkte informieren und diese zuhause testen.

IT/Retail: China geht online - Der nächste E-Commerce-Boom findet im Fernen Osten statt Chinas Online-Umsatz ist 2009 auf 24 Mrd. Euro, d. h. um 90 %, gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das ist das Ergebnis einer E-Commerce-Studie der Universität Fribourg, Schweiz, und CBC Marketing Research. Die Chinesen haben damit erstmals die Deutschen im Online-Handel überholt.
Bislang haben 25,5 % der Chinesen Zugriff auf das Web, das sind 338 Mio. Menschen. Demnach ist China hinter den USA bereits der zweitgrößte Telekommunikationsmarkt der Welt. Jährlich wächst die Anzahl der Onliner um die Bevölkerungsanzahl Deutschlands. Etwa 1/4 der Internetnutzer kaufen auch tatsächlich online ein.
Mit einem Transaktionsvolumen von rund 17 Mrd. Euro jährlich ist die eBay-ähnliche Handels- Plattform www.taobao.com der größte Akteur im chinesischen Online-Handel (www.unifr.ch/intman).

Mobile Kommunikation:

1. Der Markt der mobilen Kommunikation ist das Massenmedium der Zukunft - der Grundstein dafür wird in diesem Jahr gelegt
Mobilität ist ein Megatrend. Wir sind immer häufiger auf Achse und möchten/ müssen unterwegs das tun, was wir im Büro und zuhause auch tun: digitale Kommunikation betreiben. Mobiltelefonie wird durch den Hype der Smartphones im Jahr 2010 einen neuen dynamischen Aufschwung erleben.
Zurzeit stürmen einige prominente IT-Anbieter den Smartphone-Markt - Apple war das offensichtliche Vorbild. Aber auf dem Handy-Markt wird auch wieder einmal die große Konvergenz erwartet, die wir - erinnern Sie sich nur an die Phase des interaktiven Fernsehens zu Beginn des neuen Jahrtausends - schon häufiger für erreicht angesehen haben.
Trotzdem spricht vieles dafür, dass der Markt der mobilen (Realzeit-)Kommunikation in den nächsten Jahren tatsächlich eine Schlüsselposition einnehmen könnte:

  • Social-Media-Portale wie Facebook und Twitter muten schon jetzt so an, als seien sie für Smartphones und nicht für Computer gemacht - Inhalte im SMS-Format, in Realzeit kommunizierbar, aber zeit- und raumunabhängig nutzbar.
  • Es ist klar, dass digitale, medienunabhängige Inhalte die Zukunft sind. Ob die papierne Zeitung nun in 15 oder 20 Jahren endgültig überholt (oder eine Luxusnische) sein wird, ist eigentlich egal. Über das geniale iTunes-Modell jedenfalls könnte DER Inhalte-Vertriebskanal der nächste 30 bis 50 Jahre entstehen.
  • Informationen werden nicht mehr nur auf einem Weg den Nutzer erreichen (über EINE Zeitung, EINE Sendung). Sie werden vor allem zirkulieren und immer schneller in Umlauf gebracht werden. Menschen, die daran beteiligt sind, werden diesen Informationsfluss immer stärker in ihrem lebensweltlichen Kontext reflektieren und die einzelnen Informationen darin einbauen - und sie werden das vor allem über die „mobilen Devices“ tun.

2. Apps sind cool und ein hübsches Symbol für die kommende mobile Welt, aber sie sind kein ernst zu nehmender Markt
Im vergangenen Jahr wurden weltweit Apps im Wert von 343 Mio. US-Dollar verkauft. Nicht schlecht, aber verglichen mit den Verkäufen von simplen Klingeltönen eine Kleinigkeit: Die nervenden Klingeltöne standen 2009 für einen weltweiten Umsatz von 5 Mrd. Euro (übrigens der 2,5fache Umsatz, den Apple mit iTunes macht).
Der weltweite Umsatz 2009 mit mobilen Inhalten wie Games, Musik und Nachrichten betrug sage und schreibe 85 Mrd. US-Dollar. Auf diesem Gebiet spielt also die Musik für die Massenmärkte der Zukunft. Und sie finden nicht nur auf dem Lifestyle-Markt der stylischen iPhones und anderen Smartphones statt. Wer hier gerade das Geschäft macht, das sind Inhalte-Giganten wie Disney, TimeWarner und Turner. Online-Läden für Handy-Programme dürften 2010 mit dem Verkauf von Applikationen 6,2 Mrd. US-Dollar generieren, mit Werbung könnten 0,6 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet werden.
Das prognostizieren die Marktforscher von Gartner. 2013 könnten App Stores wie von Apple mit rund 21,6 Mrd. Downloads einen Umsatz von 29,5 Mrd. US-Dollar generieren. In dieser Prognose enthalten sind sowohl kostenpflichtige Applikationen als auch Programme, die sich durch Werbung finanzieren. 80 % der für die kommenden Jahre erwarteten Downloads sind übrigens kostenlos! Mit dem gesamten mobilen Datenverkehr wurden 2009 284 Mrd. Euro umgesetzt.
Wer also das große Geld auf den mobilen Märkten in den nächsten Jahren verdienen möchte, der sollte sich über mobile Inhalte Gedanken machen und nicht nur über die 4 % der amerikanischen Bevölkerung, die sich mit einem iPhone schmücken. Wenn die witzigen Apps DAS Zukunftsasset wären, dann wäre ein Mobilephone- Hersteller wie Palm schon längst Weltmarktführer.

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