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Ärger mit Google vermeiden: Achtung beim Einsatz von Presseportalen

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PR-Portale sind ein tolles Mittel, um Pressemeldungen zu streuen und die Sichtbarkeit der eigenen Website zu erhöhen. Beherzigen Sie aber ein paar Grundsätze bei der Bespielung der Portale – andernfalls droht eine Verwarnung von Google und damit eine Abwertung der Website.

Dr. Marion Steinbach, Chefredakteurin des Fachinformationsdienstes „PR Praxis” , zeigt Ihnen heute, worauf Sie achten müssen, damit die Nutzung der PR-Portale sich nicht negativ auf Ihr Ranking auswirkt.

Die Zahl der kostenlosen und kostenpflichtigen PR-Portale wächst seit einigen Jahren kontinuierlich, denn die Nachfrage ist da. Viele Unternehmen nutzen die Möglichkeit, ihre Pressemeldungen über diese Kanäle zu streuen.

Da ein User sich bei den meisten Portalen anmelden und die Meldung händisch einstellen muss, kostet der Versand hierüber allerdings viel Zeit. Einige Dienstleister haben diese Chance erkannt und bieten Firmen gegen entsprechendes Entgelt an, ihre Meldungen an eine Vielzahl von Portalen zu streuen.

Was verlockend klingt, hat allerdings 2 Haken


1. Viele der Portale sind minderwertig. Das heißt beispielsweise, dass die eingestellten Meldungen nicht geprüft werden. Die Folge: Sie laufen Gefahr, dass Ihre Pressemitteilung in einem schlechten Umfeld steht – sei es in Bezug auf Inhalte oder Qualität.

2. Durch die zentrale Streuung wird die wortgleiche Meldung verbreitet. Das ist ungünstig, weil so Double Content entsteht. Das kann sich auf Ihr Ranking negativ auswirken.

Das ärgert Google besonders

Google wird hellhörig, wenn Sie bislang wenig oder gar keine PR gemacht haben und plötzlich in kurzer Zeit mit mehreren Pressemeldungen an die Öffentlichkeit gehen und diese über die PR-Portale verteilen. Da kann es sogar passieren, dass Google Sie verwarnt und Ihre Seite im Ranking herabsetzt.

So setzen Sie PR-Portale gewinnbringend ein

Damit die Streuung über die PR-Portale Ihnen nutzt, schauen Sie sich diese vorab an und prüfen Sie, ob die Qualität Ihren Anforderungen genügt. Erstellen Sie eine Übersicht derjenigen Portale, die Sie zukünftig verwenden wollen.

Haben Sie die Liste, gibt es 2 Möglichkeiten

  1. Sie bedienen die PR-Portale händisch – so können Sie die Pressemeldung jeweils ein wenig verändern, um doppelten Content zu vermeiden.
  2. Wenn Sie einen Anbieter beauftragen, damit der für Sie Ihre Pressemeldung über die Portale streut, lassen Sie auch hierüber nur die bespielen, die Ihrer Prüfung standgehalten haben.

Extra-Tipp: Vor allem, wenn Sie Newcomer in Sachen PR sind, verteilen Sie Ihre Pressemeldung nicht gleich jede Woche über alle PR-Portale . Auch hier gilt: Bauen Sie das langsam auf und aus.

Fazit: PR-Portale sind eine gewinnbringende Einrichtung – wenn Sie sie gezielt und bewusst strategisch einsetzen. Das macht zwar mehr Arbeit, zahlt sich aber langfristig aus.

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