Gratis-Download

Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

Jetzt downloaden

Ihr Social-Media-Engagement - so bleiben Sie am Ball

0 Beurteilungen

Erstellt:

In den letzten Monaten haben wir Ihnen Einstiege und Maßnahmen für Ihr Social-Media-Engagement vorgestellt. Nun heißt es für Sie: am Ball bleiben. Der Start fällt immer leicht, aber das aufgebaute Vertrauen in die Marke, die Ideen und Themen auszubauen und für die Fans nutzwertig zu machen, das ist die Kür! Mit den Tipps des Fachinformationsdienstes „PR Praxis” bleibt Social Media für Sie auch weiterhin ein Kinderspiel.

Machen Sie sich klar, dass Sie Social Media genauso professionell und nachhaltig betreiben müssen wie Ihre bisherigen Kommunikationskanäle. Wenn Sie auch weiterhin den Dialog mit Ihren (End-)Kunden suchen wollen, dann bleiben Sie auch bei Social Media am Ball und setzen Sie die gleichen Standards (wie PR-Konzept, Botschaften entwickeln, die Medienarbeit) ein wie bei den klassischen PR-Kanälen.

Überdenken Sie 1-mal im Jahr Ihre Social-Media-Strategie

Das bedeutet:

  • Erstellen Sie eine Excel-Liste aller Ihrer Auftritte in den sozialen Netzwerken und deren strategische Ausrichtung.
  • Schauen Sie sich an, welche Kanäle wirklich sinnvoll sind, welche Sie regelmäßig nutzen, welche Sie gar „vergessen“ haben – und warum.
  • Prüfen Sie, welche Themen gut angenommen wurden, welche nicht.
  • Sind noch alle Daten, Texte, aber auch Bilder und Links aktuell?
  • Hat sich etwas an den Funktionen, Regularien geändert?
  • Benötigen Sie noch Apps für die jeweiligen Kanäle oder weitere Applikationen?

Halten Sie Ihre Kanäle aktuell

Es gibt immer wieder Neuerungen bei Social Media, sei es bei den Regularien, bei Apps oder in der Optik. Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Inhalte bei Ihren Social-Media-Auftritten noch aktuell sind. „Unser Vertrieb ist erst wieder nach Fasching für Sie da“, das sollte an Aschermittwoch bereits gelöscht oder von einer neuen Meldung überholt worden sein.

Was ist zu tun bei XING?

  • Schauen Sie alle 3 Tage auf Ihre Statusmeldung – spätestens wenn Sie wieder etwas Neues im Blog oder auf Ihrer Presseseite zu berichten haben.
  • Stellen Sie sich unter Portfolio mit Profil vor oder mit News aus Ihrem Unternehmen? Wenn Sie immer wieder Neuigkeiten einstellen, aktualisieren Sie diese nach Bedarf (wie bei Veröffentlichung von Pressemeldungen, relevanten Veranstaltungen, Messeauftritten).
  • Stimmen Ihre „Ich suche / Ich biete“- Schlagwörter noch? Beispiel: Suchen Sie Mitarbeiter für einen Unternehmensbereich, löschen Sie nach Besetzung der Stelle dieses Stellenangebot bei „Ich suche“.
  • Sind noch alle Ihre weiteren Profile im Netz korrekt?
  • Räumen Sie bei Ihren Gruppen auf: Welche nutzen Sie wirklich? Haben Sie Bedarf an neuen Gruppenthemen?
  • Präsentieren Sie ein Unternehmensprofil? Dann überprüfen Sie alle 3 Monate die Daten und Fakten und stellen nach Bedarf (bei Veröffentlichung von Pressemeldungen, relevanten Veranstaltungen, Messeauftritten und so weiter) News ein.
  • Ist Ihr Logo noch aktuell?
  • Sind alle Mitarbeiter richtig verknüpft?
  • Stimmt das Kurzprofil noch?


Was ist zu tun bei Facebook?

  • Stimmt Ihre Info-Seite noch? Preise, Daten, Produkte?
  • Hat Ihr Auftritt ein leicht zu findendes und zu erreichendes Impressum?
  • Haben Sie eine extra Seite mit einem Gewinnspiel, dessen Frist bereits abgelaufen ist? Dann löschen Sie dieses jetzt.
  • Wechseln Sie regelmäßig Ihr Titelbild, beispielsweise nach aktuellen Themen, Jahreszeiten, Veranstaltungen?
  • Passen noch alle Links und Bilder / alle Fotoalben?

Was ist zu tun bei Google+?

  • Stimmen noch alle Daten und Fakten auf der „Über mich“-Seite (unter Infos)?
  • Sind Ihre Kontaktdaten aktuell?
  • „Sitzen“ alle Links zu Ihren anderen Social-Media-Kanälen richtig?
  • Wechseln Sie regelmäßig Ihr Titelbild und passen es an (je nach aktuellen Themen, Jahreszeiten, Veranstaltungen und so weiter)?
  • Passen noch alle Fotoalben/Bilder?

Zeigen Sie 2-mal pro Woche Blog-Präsenz

Zu Anfang der Blogging-Ära hieß es, Blogger müssen jeden Tag neuen Content in ihrem Blog veröffentlichen, um sowohl von Google als auch von Lesern wahrgenommen zu werden. Das stimmt nicht. Natürlich ist es hilfreich, Ihren Blog, Facebook- oder Google+-Auftritt anfangs häufiger mit neuen Inhalten zu füllen, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber: Wenn Sie eine stabile Fangemeinde gewonnen haben, freut diese sich auch über 2 Themen pro Woche. Machen Sie die lieber zu einem außergewöhnlichen Erlebnis, sodass Ihre Fans auch bleiben.

Investieren Sie in Facebook-Werbung ...

Nutzen Sie ruhig ab und zu eine Werbeanzeige bei Facebook, um Ihr Produkt, Ihren Auftritt anzuheizen. Da Facebook die User und ihre Interessen genau verfolgt und analysiert, stellt das Unternehmen Ihnen maßgeschneiderte Daten zur Verfügung. Sie müssen nur sicher benennen, wen Sie erreichen wollen. Dann wird Ihre Anzeige genau bei dieser Usergruppe eingeblendet.

... und in passende Themen

Nutzen Sie Ihren PR-Fahrplan für die Themen, die Sie auch in den sozialen Netzwerken verbreiten. Machen Sie sich hierzu eine Aufstellung Ihrer Kommunikationskanäle und verteilen Sie Ihre PR-Themen chronologisch geordnet. Je nach Ausrichtung Ihres Social-Media-Kanals und Ihrer Zielgruppe schneiden Sie die Themen auf Google+, XING und Facebook zu. Das heißt konkret: Auf XING stellen Sie die für Ihr berufliches Netzwerk relevanten Aspekte in den Vordergrund, bei Facebook und auf Google+ beschreiben Sie Ihr Produkt ausführlicher und reichern es mit Fotos an. Achten Sie auch darauf, dass die Bilderwelt stimmt – sie darf nicht zu gestylt und perfekt aussehen, sondern soll nahe am Leser-Nutzen sein.

Entwickeln Sie Ihre Themen weiter

Jedes Jahr wiederholen sich bei Ihnen Thematiken, bedingt durch dieselben Messeauftritte, jahreszeitliche Besonderheiten und so weiter. Das heißt nicht, dass Sie „kalten Kaffee“ wieder aufwärmen müssen. Versuchen Sie besser, das ewig gleiche Thema aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Das heißt konkret: Beschreiben Sie Ihr Thema oder Produkt aus der Sicht eines Kunden oder eines Mitarbeiters – und schon haben Sie einen neuen Ansatz.

Lassen Sie sich inspirieren von anderen Social-Media-Auftritten

Beobachten Sie weitere Unternehmen, Marken auf Facebook und Google+, indem Sie ihnen folgen: Welche Themen nutzen diese, wie bereiten sie Inhalte auf, wie treten sie in den Dialog mit den Fans? Denn: Das bringt Sie auf eigene Content-Ideen. Und vielleicht gibt es sogar eine Kooperation mit einer zu Ihrer Zielgruppe passenden Marke.

Extra-Tipp:Legen Sie sich doch dazu bei Facebook Listen an zu Themen, die Sie interessieren und die Sie für die eigene Arbeit benötigen. So sehen Sie gezielt, was es hier für neue Beiträge gibt.

Holen Sie sich neue Mitstreiter an Bord, ...

... damit Ihnen bei Social Media nicht die Puste ausgeht.

Um zusätzliche Themen zu platzieren, ziehen Sie sich doch Verbündete ins Boot. Das ist beispielsweise ein Kunde, der gern über Erfahrungen mit Ihnen plaudert, für Sie auf Messen die Augen und Ohren offenhält. Oder ein Blogger, mit dem Sie bereits eng zusammenarbeiten und der Ihnen zusätzliche Beiträge aus Ihrem Themenumfeld liefert (wie Trends, Fundstücke). Oder ein Vertriebsmitarbeiter, der sich um Kooperationen mit Partnern kümmert, über die Sie dann berichten.

Auch auf Ihre Branche spezialisierte Journalisten und PR-Berater können Ihnen Content liefern. Fragen Sie doch einfach mal an, ob sie nicht Lust hätten, Ihnen bereits geschriebene Texte zur Zweitverwertung zur Verfügung zu stellen. Das hat positive Effekte für beide Seiten: Sie bekommen hochwertigen Inhalt für kleines Geld. Die Journalisten und PR-Berater erhalten ein zusätzliches Honorar und verbessern ihre Sichtbarkeit.

Bilden Sie sich im Internet weiter

Sie wissen nicht alles über den Sinn und die Vermarktung der Social-Media-Kanäle. Aber Ihnen muss klar sein, wo Sie Informationen dazu finden!

Extra-Tipp: Suchen Sie sich Gruppen: Tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten zu Social Media aus. Es gibt auf XING, Google+ und Facebook Gruppen zu diesen Themen, denen Sie einfach beitreten. Als Gruppenmitglied fällt es Ihnen leichter, Ihre Fragen zu einem aktuellen Social-Media-Problem zu stellen. Oder Sie verfolgen anfangs auch nur die Gruppendiskussionen.

So geht’s: 5 Schritte zu Ihrer Facebook-Liste

  1. Klicken Sie bei interessanten Seiten auf „Gefällt mir“.
  2. Dann öffnet sich ein Fenster: Dort klicken Sie auf „Zur Interessentenliste hinzufügen“.
  3. Wählen Sie nun eine bestehende Liste aus oder erstellen Sie für die Seite eine „Neue Liste“.
  4. Finden Sie für die neue Liste einen prägnanten Namen und kennzeichnen Sie, wer sie sehen darf: öffentlich, Freunde oder nur Sie selbst.
  5. Über „Liste verwalten“ können Sie Ihre Liste später noch bearbeiten.

Fazit:Kein Social-Media-Manager ist als Experte vom Himmel gefallen. Wenn Sie unsere Tipps konsequent beherzigen und umsetzen, gelingt Ihnen ein professioneller und authentischer Auftritt, der Fans und Follower überzeugt und begeistert. Dabei ist Aktualität das wichtigste Stichwort.

Egal, wie Sie sich präsentieren: Alle Kommunikationskanäle, die Sie nutzen – XING, Facebook, Twitter, Corporate Blog, Google+ – müssen auf dem aktuellen Stand sein. Das bedeutet, nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch. Erkundigen Sie sich regelmäßig über Neuerungen bei den einzelnen sozialen Netzwerken, und machen Sie jährlich einen Social-Media-Check, um Ihre Kommunikationsstrategie anzupassen.

Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Eigene Ideen schützen – Rechte sichern – Im Wettbewerb bestehen

Facebook-Marketing - so nutzen Sie diesen Kanal richtig für Ihr Marketing!

Das Buch liefert Ihnen die Grundlage, um datenschutzkonforme Alternativen verständlich erklären zu können.