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Bilder-SEO: So optimieren Sie Ihre Bilder für Suchmaschinen

 
Urheber: metamorworks | Adobe Stock

Von khx, bst,

Eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist heutzutage für jedes Unternehmen mit Website oder einem Online-Shop von großer Bedeutung. Denn nur, wenn Ihre Inhalte für Google und Co. optimiert sind, werden Sie auch von Ihren Kunden gefunden. Doch die Suchmaschinenoptimierung betrifft nicht nur Text-Inhalte, sondern auch Bilder. Wie Sie Ihre Bilder erfolgreich für Suchmaschinen optimieren, verraten wir Ihnen im folgenden Artikel.

Wieso Bilder ein Erfolgsfaktor für Ihre Webseite und ein gutes Ranking sind

In den Anfangszeiten des Internets war die Platzierung von Bildern auf Webseiten keine gute Idee. Langsame Browser und schwache Internetverbindungen sorgten dafür, dass Bilder die Ladezeit von Webseiten erheblich verlangsamten. Das hat sich deutlich verändert.

Heute ist Bildmaterial ein wichtiges Erfolgskriterium für Ihre Website, denn:

  • Bilder machen Ihre Website überzeugender.
  • Bilder lenken Websitebesucher stärker als Text auf bestimmte Inhalte.
  • Bilder locken via Bildersuche Website- Besucher an und erhöhen den Traffic auf Ihrer Website.
  • Bilder werden weitergereicht bei Pinterest, Facebook & Co.

Alles zusammengenommen hat die Werbewirkung von Bildern im Internet zugenommen. Doch auch Bilder und Fotos müssen bei Suchmaschinen wie Google in der Bildersuche gefunden werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, Bilder-SEO zu betreiben und somit Bilder für die Suchmaschinen zu optimieren.

Dies hat gleich zwei Vorteile: Einerseits beurteilt Google den Einsatz von Bildern auf Artikeln positiv und andererseits eröffnet sich die Möglichkeit, dass die Bilder auch über die Google-Bildersuche gefunden werden. 

Doch wie funktioniert Bilder-SEO? Damit Sie Ihre Bilder erfolgreich für Suchmaschinen optimieren, haben wir Ihnen die 7 wichtigsten Schritte zusammengestellt.

Bilder-SEO: In 7 Schritten zur Optimierung von Bildern auf Ihrer Webseite

Schritt 1: Der richtige Dateinamen ist für Bilder-SEO essenziell

Sehr häufig stelle ich fest, dass Bilder unter Dateinamen wie „289475 - csx.img“ gespeichert werden. Ein solcher Dateiname ist natürlich für Suchmaschinen wertlos. Denn so kann Google nicht herausfinden, was sich in der Bilddatei verbirgt. 

Tipp für Bilder-SEO: Wählen Sie einen Dateinamen, der beschreibt, was in der Bilddatei zu sehen ist, am besten die Produkt- oder Markenbezeichnung des abgebildeten Gegenstands. Wichtig hierbei sind sogenannte Schlüsselwörter, auch Keywords genannt, die ein hohes Suchvolumen bei Google aufweisen.

Bei mehreren Bildern vom gleichen Produkt könnten Ihre Bildbezeichnungen zum Beispiel so lauten:

  • Duschwanne_Produktname_von_ vorn
  • Duschwanne_Produktname_Seitenansicht
  • Duschwanne_Produktname_Einbaubeispiel

Schritt 2: Die Bildunterschrift als Erfolgsfaktor von Bilder-SEO

Häufig fehlen Bildunterschriften, die das Gesehene kurz beschreiben. Die Suchmaschinen wie beispielsweise Google wollen aber mehr über das Bild wissen als nur den Dateinamen. Und dieses „Mehr“ bringen Sie in der Bildbeschreibung unter.

Tipp für Bilder-SEO: Platzieren Sie zu jedem Foto oder Bild auf Ihrer Website eine Bildunterschrift. Das gibt Ihnen die Chance, den Bildinhalt nochmals zu erläutern.

In der Bildunterschrift können Sie zudem weitere wichtige Schlüsselwörter (Keywords) unterbringen, die für die Suchmaschine die Bilderkennung vereinfachen.

Schritt 3: Beachten Sie die Überschriften in der Nähe des Bildes

Suchmaschinen wie Google bewerten die Relevanz eines Bildes für Suchanfragen auch, indem sie den das Bild umgebenden Text auf der Website untersuchen. Für diese Untersuchung werden bevorzugt auch die Überschriften aus Ihrem Website-Text herangezogen.

Tipp für Bilder-SEO: Prüfen Sie, wie die auf einer Seite Ihrer Website enthaltenen Bilder, Überschriften und Zwischenüberschriften zueinanderpassen.

Stellen Sie sicher, dass Sie in Text und Bild von den gleichen Inhalten sprechen.

Beispiel: Eine Überschrift wie „Unser Herbstknüller für Sie“ liefert zu der auf der gleichen Seite abgebildeten Kaffeemaschine keine zusätzlichen wertvollen Informationen. Achten Sie darauf, Suchworte wie „Kaffee“, „Kaffeemaschine“, „Espresso“ oder „Cappuccino“ oder andere für Ihre Kunden und das abgebildete Produkt relevanten Schlüsselbegriffe in der Überschrift unterzubringen, z. B: „die Kaffeemaschine für Ihren perfekten Espresso und Cappuccino. Garantiert ein Genuss!“

Schritt 4: Machen Sie Angaben zu den „title“- und „alt“-Attributen im „img“-Element

Im HTML-Code zur Bildeinbindung gibt es die Möglichkeit, den Titel des Bildes sowie eine Beschreibung des Bildes einzugeben. Doch häufig wird diese aus Bequemlichkeit vergessen.

Tipp für Bilder-SEO: Fügen Sie in jedem Fall Textangaben zu den „title“- und „alt“-Attributen hinzu. Verwenden Sie für die Angaben zum „title“-Attribut eine andere Bezeichnung als für die Bilddatei. Mit dem „alt“-Attribut können Sie eine Bildbeschreibung wiedergeben.

Auch hier gilt: Kopieren Sie dafür nicht einfach einen Text, der sich bereits auf Ihrer Website befindet, sondern erstellen Sie eine Bildbeschreibung, die am besten aus einem vollständigen Satz besteht, nicht aus aneinandergereihten Schlüsselwörtern.

Tipp für Bilder-SEO: Um eine gute Bildbeschreibung zu erstellen, stellen Sie sich beim Verfassen vor, dass Sie das Bild einem Blinden oder Sehbehinderten erläutern müssen. Diese Vorstellung ist doppelt hilfreich: Denn Menschen mit Sehbehinderung nutzen diese Informationen und lassen sich die Inhalte Ihrer Website von speziellen Readern vorlesen.

Schritt 5: Die richtige Dateigröße und Bildgröße

Sowohl die Dateigröße als auch die Bildgröße sind bei Bilder-SEO von großer Bedeutung.

Bei der Bildgröße ist darauf zu achten, dass das Bild optisch zur Website passt und die abgebildeten Inhalte darauf gut zu erkennen sind. Demnach darf das Bild nicht zu klein sein. Ansonsten wird das Bild aufgrund seiner geringen Größe in den Suchmaschinen untergehen und den Website-Besuchern ebenfalls keinen Mehrwert liefern können. Die Bildgröße darf jedoch auch nicht zu groß sein. Ansonsten besteht das Risiko, dass das Bild auf dem Tablet oder dem Smartphone fehlerhaft ausgespielt wird. 

Die richtige Dateigröße wiederum ist entscheidend, um die Ladezeit des Bildes zu optimieren. Eine zu große Datei wird folglich auch eine ausgeprägte Ladezeit benötigen. Eine kleine Datei wiederum kann schnell geladen werden, wodurch das Nutzererlebnis optimiert wird. Angesichts der Tatsache, dass die Ladezeit einer Website für Google ebenfalls ein Rankingfaktor ist, sollte die Dateigröße des Bildes stets im Vorfeld optimiert werden.

Schritt 6: Bilder mehrfach zu nutzen, lässt sie relevanter für die Suchmaschine erscheinen

Suchmaschinen halten Bilder für relevanter, wenn diese häufiger auf Ihrer oder auch auf anderen Websites auftauchen. Solche wichtigen Bilder werden dann in dem Google-Ranklisten weiter oben platziert.

Tipp für Bilder-SEO: Verwenden Sie Bilder auf Ihrer Website mehrfach, z. B. auf der speziellen Produktunterseite und auch gegebenenfalls auf zu erstellenden Übersichtsseiten für bestimmte Warenkategorien. Auch auf Hilfe- und Serviceseiten können Sie bestimmte Abbildungen erneut verwenden.

Der vom Text her bekannte Grundsatz, dass doppeltes Vorkommen identischer Texte durch schlechteres Ranking bestraft wird, gilt für Bilder nicht. Stellen Sie Ihre Bilder daher auch Externen für deren Websites zur Verfügung oder bringen Sie Bilder auch selbst in Facebook und anderen Plattformen unter.

Schritt 7: Verzichten Sie auf „Stockfotos“

Bilder aus Bildkatalogen sind extrem preiswert und blitzschnell in die eigene Website eingebaut. Für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website bringen sie aber überhaupt nichts. Denn diese Bilder tauchen besonders häufig im Netz auf. Bei Suchanfragen werden sie dann unter Umständen mehrfach abgebildet – ganz oben steht dann aber eine Website mit dem meisten Traffic und nicht unbedingt Ihre.

Tipp für Bilder-SEO: Schaffen Sie ein Budget für Bilder und lassen Sie sich individuelles Bildmaterial erstellen. Nur mit eigenen Bildern können Sie Ihr Unternehmen eigenständig profilieren. Hinweis: Eine Einschränkung gibt es leider für Online-Versandhändler.

Als Shop-Betreiber können Sie diese Empfehlung nicht immer umsetzen: Je nach Größe Ihres Sortiments wird die Erstellung eigenen Bildmaterials unwirtschaftlich. Greifen Sie daher weiterhin auf Bildmaterial der Hersteller zurück. Hier hilft nur die Optimierung Ihrer Website-Texte.

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