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Wie Sie mithilfe des Microblogging-Dienstes Twitter Ihre Reputation stärken und neue Kunden gewinnen

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Von dgx,

von Sebastian Voss, marketingberater 2.0Was versteht man unter Twitter?Das Mikroblogging-Instrument Twitter (übersetzt: Gezwitscher), ist ein Kurznachrichtendienst mit dem Sie Statusmeldungen in 140 Zeichen einer großen Online-Gemeinschaft zur Verfügung stellen können.

Sie können aber auch Direktnachrichten (Direct Message) verschicken und Ihre Updates nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich machen (Protected Updates). Wir möchten uns aber primär um den öffentlichen Austausch mit den Lesern (Follower) Ihrer Statusmeldungen (Tweets) befassen.
Denn hierdurch haben Sie die Gelegenheit neue Kundengruppen zu gewinnen, aktiv Markenbildung zu betreiben und Ihre Reputation nachhaltig zu stärken. Lassen Sie sich übrigens nicht von den vielen Fremdwörten verwirren. Ein kleines Twitter-ABC finden Sie am Ende dieses Artikels.

5 Argumente für den Unternehmenseinsatz von Twitter

Mehr Traffic auf Ihren Webseiten
Jeden Tweet, den Sie über Twitter absetzen, steht als einzelne Subdomain dar und wird von den Suchmachinen ausgelesen. Das heißt, Sie betreiben automatisch Suchmaschinenoptimierung und sorgen durch Linktipps (Z.B. für neue Blogbeiträge oder Neuigkeiten in Ihrem Unternehmen) für mehr Besucher auf Ihren Webseiten.
Mehr Fans für Ihre Marke
Durch sinnvolle, authentische Beiträge in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Unterhaltung und Nutzwert, gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Follower und machen diese im besten Fall zu Ihren Markenbotschaftern.
Mehr Reichweite im Internet
Beachten Sie, dass Ihre Tweets die entlegendsten Winkel des Internet erreichen, was mit Ihren Hausmedien nur schwer machbar wäre. Nach aktuellen Schätzungen, umfasste die Twitter-Gemeinde im Mai 2009 etwa 37,3 Millionen Nutzer weltweit mit steigender Tendenz.

Mehr Dialog und Einfluss

Der Kaufentscheidungsprozess wird durch das Internet stimuliert. Die Verbraucher informieren sich vorab in Foren und Communities über ihre Anschaffungen. Dabei hören Sie vorwiegend auf andere Nutzer, die bereits Erfahrungen mit ihrem Kaufobjekt gemacht haben. Durch Twitter-Dialoge, haben Sie nun die einmalige Gelegenheit in dieser entscheidenden Phase Einfluss auf Ihre Kaufinteressenten zu nehmen.
Mehr Informationen über Ihren Markt
Mithilfe von zusätzliche Twitter-Diensten erleben Sie in Echtzeit, was Verbraucher bewegt, kaufen, suchen etc. Sparen Sie sich das Budget für teure Marktforschungen, wenn die Informationen auf der Straße bzw. bei Twitter liegen.

Schritte für Ihre Anmeldung bei Twitter:

  1. Melden Sie sich auf Twitter an.
  2. Registerieren Sie sich entweder mit Ihrem Firmennamen, Echtnamen oder Beides.
  3. Geben Sie Ihre Webadresse an.
  4. Beschreiben Sie in der Profilbeschreibung (Bio) wer hier in welcher Position für wen twittert.
  5. Laden als Avatar-Bild Ihr Firmenlogo oder Ihr Porträtfoto hoch.
  6. Bestimmen Sie Ihre Profilfarben gemäß Ihres Corporate Design.
  7. Gestalten Sie Ihr invididuelles Hintergrundbild, das zu Ihrem Unternehmen passt.

Tipps
Wie in jedem sozialen Netzwerk gibt es auch beim Microblogging-Dienst Twitter Verhaltensregeln, die Sie berherzigen sollten, um Ihre mühsam gewonnenen Follower nicht gleich wieder zu verprellen. Beachten Sie außerdem, dass sich unpässliches Verhalten wie ein Lauffeuer herumspricht und Sie am Anfang noch nicht genügend Anhänger haben, die negative Mundpropaganda für Sie abfedern. Die wichtigsten Richtlininen lauten:

  1. Missbrauchen Sie nicht die "Reply-Funktion", um auf Ihre kostenlosen Broschüren hinzuweisen.
  2. Verwenden Sie kein Fantasie-Bild als Avatar, sondern ein aussagekräftiges Porträtfoto oder Firmenlogo.
  3. Vergessen Sie nicht die URL, wenn Sie auf eine wichtige Neuigkeit verlinken.
  4. Verschleiern Sie in der Bio nicht wer hier für wen twittert.
  5. Twittern Sie keine 10 Nachrichten in Folge, außer Sie wollen Ihre Follower vergraulen.
  6. Folgen Sie nicht über 1000 Nutzern innerhalb 2 Stunden, denn reine Kontaktsammler sind verpönt.
  7. Schreiben Sie nicht über belanglose Dinge, wie z.B. über Tagesroutinen, Mittagspausen oder das Wetter.
  8. Nicht fluchen, beleidigen, mobben und über Mitbewerber lästern, wenn Sie für ernst genommen werden wollen.
  9. Übertreiben Sie es nicht mit dem Abkürzen und Kategorisieren Ihrer Tweets. 3 Hashtags sind genug.
  10. Zwitschern Sie keine Schlagzeilen, die älter als 1 Stunde sind.
  11. Retweeten Sie nicht alles und jeden, das schadet Ihrer Glaubwürdigkeit.
  12. Schreiben Sie nicht über das, was weder unterhaltsam noch informativ ist. Die richtige Mischung macht´s!
  13. Verschicken Sie keine Werbebotschaften oder Pressmitteilungen ohne Aufforderung, sonst werden Sie als als Spammer abgestempelt.
  14. Verschicken Sie keine kaputten oder Spam-Links. Deshalb vor dem Retweeten nochmal überprüfen.
  15. Schmücken Sie sich nicht mit fremden Federn, sondern markieren Sie Lesetipps und Hinweise, die nicht urprünglich von Ihnen stammen z.B. mit "via @sebastianvoss".
  16. Twittern Sie auf keinen Fall, wenn Sie emotional aufgewühlt sind, das könnte Ihre Reputation schaden.
  17. Posten Sie nicht zweisprachig, sondern legen Sie hierfür zwei getrennte Accounts an.
  18. Folgen Sie keinen Spammern, indem Sie Ihre neuen Follower z.B. mit Tweepler überprüfen.
  19. Nutzen Sie keine Hilfmittel, die Ihre Followerzahl künstlich erhöhen, wie z.B. Twittertrain. Das nimmt Ihnen als Beginner sowieso keiner ab und Sie wirken eher unseriös.
  20. Stellen Sie keine vollständigen Links ein, sondern verkürzen Sie diese mit einem sogenannten URL -Shortener, wie z.B. bit.ly oder tinyurl. Hiermit haben Sie mehr Zeichen zur Verfügung und können sich darüber hinaus Klickstatistiken anzeigen lassen.
  21. Lassen Sie nicht mehrere Ihrer Mitarbeiter für Ihren Firmenaccount twittern, ohne das die Nachrichten mit deren persönlichen Initialen im Format ^XY gekennzeichnet werden.
  22. Springen Sie nicht zwischen den Anspracheformen hin und her, sondern entscheiden Sie sich für eine. Das Duzen ist bei Twitter in der Regel der Standard.

Was Sie dazu brauchen: Das kleine Twitter-ABC

  • Tweet: Insider-Begriff für die 140-Zeichen-Kurzmitteilung.
  • Follower: Twitterer, die Ihnen folgen bzw. die Ihre Statusmeldungen abonniert haben.
  • Followings: Twitterer, denen Sie folgen bzw. deren Statusmeldungen Sie abonniert haben.
  • Fellowfriday (Twitter-Brauch): Freitag, an dem bekannte und geschätzte Follower mit einem Retweet empfohlen werden.
  • Protected Updates: Private Statusmeldungen. Ist diese Funktion aktiviert, twittern Sie ausschließich für Ihre freigeschalteten Follower. Erweist sich in der Startphase als sinnvoll, um sich selbst auszuprobieren.
  • Reply: Mit einemvorangestellten"@"kennzeichnen Sie Tweets, die Sie öffentlich an jemanden adressieren oder Sie möchten, dass dieser über Ihre Erwähnung informiert wird.
  • Direct Mails: Mit einem "DM" angeführte Tweets sind Nachrichten, die Sie im Sinne einer E-Mail direkt an Ihren Empfänger senden. Denken Sie nur daran, dass Ihr Empfänger Ihnen folgen muss, damit Sie er diese auch erhält.
  • Retweet: Mit einem vorangestellen "RT" wiederholen Sie die Nachrichten Ihrer Followings, damit Sie ihre Follower auch mitgekommen. Sie erweisen Ihren Followings damit eine respektvolle Geste und zeigen Ihnen damit welche Wichtigkeit für Sie deren Botschaft hatt. Dringliche und brisante Tweets verzeichnen in der Regel über sehr hohe Retweet-Raten.
  • Hashtags: Kategorien, die mit einem vorangegangen "#" angelegt und in der offenen Hashtag-Datenbank abgespeichert werden.

Beispiel: Machen Sie aus Ihren Firmenveranstaltungen öffentliche Lifeevents, in dem Sie Ihre Teilnehmer dazu aufmuntern ihre Tweets mit dem Hashtag "#IhrEvent" zu markieren. So können auch Interessenten und Journalisten daran teilnehmen, die aus zeitlichen gründen nicht kommen konnten.
Literatur
Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0
Twitter 101 - A Special Guide

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