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Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

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Wie viel Social Media benötigt Stadtmarketing?

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Sicher, Sie müssen nicht sofort auf allen Hochzeiten tanzen. Das ist mit einem kleinen Team meist nicht möglich.

Bevor Sie sich aber für den Social-Media-Kanal entscheiden, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, was Sie durch Ihre Präsenz auf Facebook, Twitter oder in einem Blog erreichen möchten – und vor allem welche Zielgruppe!

Wen Sie mit Social Media erreichen können

  1. Vor allem die jüngeren Bewohner Ihrer Stadt, sie nutzen Facebook.
  2. Fachkräfte, die Sie an Ihre Stadt binden: Ihnen sollten Sie das Leben hier schmackhaft machen. Sie können ihnen helfen, sich einzuleben und Kontakte zu knüpfen.
  3. Touristen, die Sie über die Social- Media-Kanäle für Ihre Stadt begeistern können, etwa für lokale Veranstaltungen oder attraktive Einkaufsmöglichkeiten.

So sind Sie auch mit einem kleinen Team medienpräsent

Loten Sie aus, welche internen Kapazitäten (wie Personal, Zeit) Sie haben, um einen Social-Media-Kanal nicht nur zu eröffnen, sondern ihn auch regelmäßig zu pflegen.

Große Städte sind allein durch ihre Personalbestückung und ihre Themenvielfalt natürlich im Vorteil. Aber es gibt auch kleinere, die durchaus eine hohe Social-Media-Präsenz haben und diese erfolgreich für ihre Zwecke einsetzen.

Schauen Sie sich doch einmal an, wie diese Städte die Herausforderung bewältigen – und lassen Sie sich von ihnen inspirieren.

Esslingen – der Multi-Channel-User

Die Stadt Esslingen gehört mit etwa 100.000 Einwohnern nicht zu den Großen, setzt aber gleich auf mehrere Kommunikationskanäle.

Auf Facebook spricht das Stadtmarketing vor allem die Zielgruppe „Studenten“ als Fachkräfte von morgen an. Schließlich sind die rund 5.000 Hochschulstudenten eine nicht zu unterschätzende Zielgruppe.

Denn sie halten während und nach ihrem Studium Kontakt via Facebook und Twitter. „Entdecke Esslingen“, die Facebook-Seite des Stadtmarketings, hat derzeit knapp 4.000 Facebook-Fans.

Viele davon sind ehemalige Studenten, die sich immer noch Esslingen verbunden fühlen. Zugleich hilft Facebook räumliche Barrieren zu überwinden und weiterhin Kontakt zu halten.

Dreh- und Angelpunkt der Online-Kommunikation sind die Homepage der Stadt und der Newsletter mit 10.000 Kontakten. Außerdem bespielt Esslingen einen Twitter- Account, einen YouTube-Kanal und startete vor Kurzem eine Esslingen-App, die in 6 Wochen 3.000-mal heruntergeladen wurde.

Doch trotz dieser neuen Zielgruppenansprache druckt das Esslinger Stadtmarketing mehr Broschüren und kommuniziert eher über Printmedien als vor 5 Jahren. In der Print-Kommunikation setzt Esslingen aktuell vor allem auf hohe Qualität, in der Online-Kommunikation auf Expansion.

Karlsruhe – setzt auf Freundschafts- Marketing

Auf Augenhöhe mit den Karlsruhern will sich das Social-Media-Team des Karlsruher Stadtmarketings bewegen. Als „gute Freunde“ pflegt es intensiv die Beziehung zu seinen Fans und Followern bei Facebook und Twitter nach dem Motto: Guten Freunden öffnet man gerne die eigene Tür.

Das Team steht für Anfragen zur Verfügung und informiert über Wissenswertes rund um „unsere Stadt“. Empfehlungen für eine Veranstaltung gibt es nur, wenn einer vom Team auch wirklich dabei war.

Der YouTube- Kanal „KarlsruheTube“ gibt bewegte Einblicke in die badische Hauptstadt, der „StadtmarkeTeam- Blog“ Einblicke in den Alltag des Stadtmarketing-Teams.

Das Face-to-Face-Konzept kommt an: Bereits 17.000 Fans hat die Facebook-Seite „Karlsruhe“. Auf Twitter verfolgen rund 1.500 Follower ihre „KarlsruheTweets“.

Jeder Kanal erfüllt die Zielsetzung, nahe an der Stadt und an den Bürgern zu sein. Nur so kann das Stadtmarketing- Team die Fans und Follower kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Die Teammitglieder sind deshalb bei Twitter und im Blog klar als Einzelpersonen erkennbar, die über sich und ihre Arbeit bloggen, ihre Tweets mit eigenen Kürzeln versehen und sich auch offline mit den Fans treffen.

Moers – beeindruckt mit Mitmachaktionen

Auf Facebook (Stadtmoers) zeigt sich Moers vor allem authentisch. Fotos und Videos von öffentlichen Veranstaltungen wechseln mit alltäglichen Schnappschüssen. Diese werden häufig auch kommentiert.

Veranstaltungen kündigt Moers nicht nur an, sondern berichtet in einer Nachlese darüber und lässt auch die Eindrücke der Fans zu.

Außerdem gibt es regelmäßige Mitmach - aktionen: Wer etwa einen Kommentar postet, bekommt die Chance auf einen der begehrten Plätze des Moerser Innenstadt-Trödelmarkts.

Die hohe Frequenz der Meldungen ist sicher eines der Erfolgsgeheimnisse: Mehrmals täglich postet Moers, teilweise selbstironisch, über Neuigkeiten aus der Stadt und kommentiert auch Beiträge von Fans.

Fazit: Am besten nutzen Sie Facebook und einen eigenen Blog. Über diese Kanäle können Sie den authentischen Charakter Ihrer Stadt präsentieren.

Der zusätzliche Vorteil von Facebook: Hier können sich die Menschen besser miteinander vernetzen. Twitter ist zwar auch ein tolles Instrument, um Neuigkeiten schnell zu verbreiten. Allerdings ist es nicht emotional genug. Für das Image sind deshalb Facebook und ein Blog besser geeignet.

Auf Twitter werden die Themen von den Followern nur kurz gescannt, auf Facebook und in einem Blog verweilen die Fans eher.

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