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Texter-Kniffe Teil 2: Wie Sie einen interessanten Werbebrief texten

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Wer einen packenden und spannenden Werbebrief texten will, muss kurze Wörter und Sätze verwenden. Aber das allein reicht nicht aus. Retten Sie ihren Werbebrief vor der Papierkorb-Falle, indem Sie auch diese Texter-Regeln beherzigen:

Keine Fremdwörter, wenn Sie einen Werbebrief texten

Wer „städtische Grünanlagen“ sagt und „Stadtpark“ meint, schreibt zu umständlich. Je konkreter man sich einen Begriff vorstellen kann, desto besser. Besonders wichtig: ein anschauliches Verb. Schreiben Sie also „gehen“ und „rennen“ und nicht „sich fortbewegen“ und „sich beeilen“. Dann entsteht im Kopf des Lesers das gewünschte Bild.

Beispiel: Wortungetüm im Werbeprospekt

Ein bekannter Discounter warb in seinem Prospekt für einen Computer. Der Ausdruck „Rechner“ oder „Computer“ tauchte kein einziges Mal im Prospekt auf, stattdessen das Wort- Ungetüm „Multimedia Home Entertainment Center“. Ob jeder, der den Prospekt anschaute, begriff, worum es sich handelte? Wohl kaum. So mancher wird sich gedacht haben: „Schade. Ausgerechnet jetzt, da ich einen Computer brauche, bieten die mir eine teure Heimkino-Anlage an.“

Werbebrief texten: Niemals im Passiv

„Wird“ ein Text von einer nicht namentlich erwähnten Person „geschrieben“, so ist er nicht halb so interessant, als wenn ihn die Werbetexterin Camilla Berger „schreibt“. Verstehen Sie, worauf ich hinauswill? Passiv-Sätze klingen geschraubt. „Hiermit wird bekannt gegeben“, das ist Amtsdeutsch. Und das passt einfach nicht, wenn Sie einen Werbebrief texten.

Beispiel: Passiv-Sätze in die Aktiv-Form verwandeln

Nicht so (Passiv): Sie werden bei uns individuell und anbieterneutral beraten.
Sondern so (Aktiv): Bei uns bekommen Sie individuell und neutralen Rat.
Nicht so: Ruck, zuck werden Ihre Quartalsabrechnungen erledigt.
Sondern so: Ruck, zuck erledigen wir Ihre Quartalsabrechnungen
Nicht so: Das Altöl muss aufwändig entsorgt werden.
Sondern so: Sie müssen das Altöl aufwändig entsorgen.

„Man“ ist tabu beim Werbebrief-Texten

Schreiben Sie, als ob Sie mit Ihrem Leser reden würden, also mit klarer Sie-Ansprache. Dadurch wird der Werbebrief persönlicher. Seien Sie dagegen sparsam mit dem Wort „Wir“ (wir haben entwickelt, wir bieten Ihnen, uns ist es gelungen).
Praxis- Tipp:
Wenn Sie den Werbebrief fertig haben, nehmen Sie sich einen roten und einen grünen Textmarker. Markieren Sie
? alle Wörter, die von Ihnen handeln („wir“, „ich“, „unser“ usw.), mit Rot und
? alle Wörter, die vom Leser handeln („Sie“, „Ihre“ usw.), mit Grün.
Wenn Sie nicht mindestens doppelt so viele grüne Markierungen zählen wie rote, dann fangen Sie den Brief noch einmal von vorn an.

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