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Werbetexte: Lassen Sie Google mitlesen

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Von DGx,

Wie Ihre Werbetexte für „Suchbots“ lesbar werden

Wer Werbetexte ins Internet stellt, muss mit zwei Lesern rechnen. Dem Menschen, der vor dem Bildschirm sitzt. Und dem Suchbot (= Searchrobot; d. h. jede Website wird automatisch nach vorhandenen Schlagworten, Keywords, Links etc. durchsucht), der vorbeisieht, um den Inhalt der Seite für Google oder andere Suchmaschinen aufzubereiten.
Elegante Formulierungen, doppeldeutiger Wortwitz, Überschriften, die neugierig machen - alles, was Werbetexter für Texte in gedruckten Medien empfehlen, können Sie im Internet vergessen. Zahlreiche Untersuchungen haben belegt: Werbetexte werden online nicht gelesen, sondern schnell gescrollt, gerade mal kurz überflogen - das Auge des ungeduldigen Lesers scannt den Text nach Schlüsselwörtern (Keywords), um daraufhin beurteilen zu können:
Ist es das, was ich gesucht habe? Genau auf diese Keywords ist auch der Google Bot angewiesen, der versucht, mithilfe mathematischer Regeln herauszufinden, worum es in Ihrer Website geht und wann bzw. bei welchen Suchanfragen er Ihre Website empfehlen soll.
Verwenden Sie Schlüsselbegriffe
Bauen Sie die Begriffe ein, die das Angebot Ihres Unternehmens am besten charakterisieren - also Produkte, Branchenbezeichnungen, Tätigkeiten. Versetzen Sie sich in Ihren Kunden. Wie würde er suchen? Verwendet er die richtigen Fachbegriffe oder andere, laienhafte Bezeichnungen?
Welche Keywords haben Ihre Mitbewerber in den Metatags ihrer Website eingetragen? Rufen Sie deren Website auf und schauen Sie sich den Quelltext an (im Internet Explorer z. B. zu öffnen unter Ansicht/Seitenquelltext). Im oberen Teil des HTML-Textes finden Sie eine Bezeichnung
Beachten Sie die 4-%-Regel
Verwenden Sie diese Schlüsselbegriffe häufig, aber nicht zu häufig. Man geht davon aus, dass eine Keyword-Dichte von 4 % optimal für die Platzierung bei den Suchmaschinen ist.
Tipp: Wie Sie die Keyword-Dichte für Ihre Website analysieren Der englischsprachige Keyword Density Analyzer hilft Ihnen, die Keyword-Dichte für Ihre Website zu bestimmen. Geben Sie dazu unter der Adresse www.webjectives.com/keyword.htm die URL Ihrer Website und ein Schlüsselwort ein.
In der Auswertung sehen Sie dann, in welchen Bereichen Ihrer Website das Keyword gefunden wurde. Am Ende dieser Statistik wird die Keyword-Dichte in Prozent angegeben!
Konjugieren und deklinieren Sie
Bauen Sie die Schlüsselwörter in alle möglichen grammatischen Formen ein, sodass Sie leichter gefunden werden können. Ein Beispiel: Auch wenn Sie auf Ihrer Website mehrfach schreiben, dass Sie Kühlgeräte herstellen - sollten Sie vergessen haben, das Wort „Kühlgerät“ (also die Einzahl) zu erwähnen, werden Sie bei einer Suchanfrage nach „Kühlgerät“ nicht gefunden. Auch wichtige Verben sollten Sie beugen und so mehrfach einsetzen.
Verwenden Sie Synonyme und Umschreibungen
Überlegen Sie, welche alternativen Begriffe es für Ihr Produkt gibt. Dazu können Sie den Thesaurus von MS Word benutzen (unter „Extras/Thesaurus“ aufzurufen). Oder dieses kostenlose Tool der Universität Hannover einsetzen: www.metager.de/asso.html Formulieren Sie Fragen Und zwar genau solche, die Leser bei einer Suchanfrage auch stellen könnten:

  • „Wie finde ich einen Fotografen in Wanne-Eickel?“
  • „Rechtsanwalt in Frankfurt?“

Solche Suchanfragen landen eher bei Ihnen, wenn Sie die entsprechende Wortkombination in Ihre Texte einbauen. Zum Beispiel: „Haben Sie sich auch schon gefragt: Wie finde ich einen Fotografen in Wanne-Eickel?“ „Suchen Sie einen Rechtsanwalt in Frankfurt? Im wunderschönen Sachsenhausen?
Machen Sie den Blindtest
Decken Sie alle Text- und Bild-Bereiche Ihrer Website ab und lesen Sie nur die Überschrift. Verrät Ihnen diese, worum es auf dieser Seite geht? Wenn nicht, formulieren Sie sie neu. Überschriften sind für das Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen besonders wichtig!

Formulieren Sie das Selbstverständliche

Denn nur so bringen Sie die Begriffe unter, die für Suchende relevant sind. Wir sind seit xy als Fotografen tätig. Unser Fotostudio umfasst xy qm, wir fotografieren sowohl Menschen mit stimmungsvollen Porträtfotos, erstellen Fotoreportagen etc.
Vergessen Sie nicht die Ortsangaben
Wenn Ihr Unternehmen auch lokal gefunden werden soll, dann erwähnen Sie den Unternehmenssitz auch in Ihren Texten. Es reicht nicht, die Ortsangabe nur ins Impressum zu setzen. Wollen Sie also als Rechtsanwalt in Frankfurt gefunden werden, so schreiben Sie: „Wir sind in Frankfurt am Main ansässig.“ Oder: „Unsere Frankfurter Kanzlei ...“ Oder: „Wenn Sie einen Rechtsanwalt in Frankfurt suchen, dann sind Sie bei uns richtig.“
Fazit: Die Verwendung der richtigen Schlüsselbegriffe ist das A und O, um Ihre Website bei Suchmaschinen weit nach vorn zu bringen. Bauen Sie diese in Ihre Werbetexte ein - und streichen Sie im Gegenzug Wortspielereien, die in der Online-Welt nichts bringen.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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