Gratis-Download

Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

Jetzt downloaden

Wie Sie verschlüsselte Botschaften im Zeugnis von Bewerbern schnell entschlüsseln

0 Beurteilungen

Erstellt:

Nach dem Gesetz muss ein Zeugnis wohlwollend im Sinne des Arbeitnehmers ausgestellt werden. Das macht es Ihnen natürlich schwer, ein Bewerberzeugnis zu entschlüsseln. Auf die folgenden 9 Formulierungen sollten Sie besonders achten:

Stichwort "Arbeitserleichterungen":
„... machte häufig Vorschläge zu Arbeitserleichterungen.“ Damit wird auf einen faulen und bequemen Arbeitnehmer hingewiesen, dem es an ausreichendem Einsatz mangelt. Etwas anderes gilt allerdings, wenn zum Beispiel der Zusatz „... wodurch Marketingkosten eingespart werden konnten“ angehängt ist. Dann hatte der Bewerber einen Blick für Innovationen.

Stichwort "Ausscheiden":
Steht im Zeugnis nur, wann der Arbeitnehmer ausgeschieden ist, nicht aber, warum, dann können Sie zuverlässig davon ausgehen, dass das alte Arbeitsverhältnis verhaltensbedingt gekündigt wurde.

Stichwort "Achtung: Wird das Ausscheiden mit dem Wegfall des Arbeitsplatzes („Rationalisierungsmaßnahmen“, „reduziertes Auftragsvolumen“) begründet, ist dies für Ihren Bewerber nicht negativ gemeint!

Stichwort "Betriebsklima":
Steht im Zeugnis „... hat stets zur Verbesserung des Betriebsklimas beigetragen...“, dann will der Zeugnisschreibende damit andeuten, dass der Mitarbeiter dem Alkohol mehr als zuträglich zuspricht und/oder Klatsch und Tratsch weitererzählt.

Stichwort "Einfühlungsvermögen":
„...bewies viel Einfühlungsvermögen in die Probleme anderer Mitarbeiter“ bedeutet im Klartext, dass der Bewerber auf Sexualkontakte im Betrieb aus war oder solche gar gehabt hat.

Stichwort "Einvernehmlich":
„Das Arbeitsverhältnis wurde im gegenseitigen Einvernehmen gelöst.“ Das bedeutet, dass der Bewerber noch schnell selbst gekündigt hat, bevor er an die „frische Luft“ befördert wurde. Das gilt insbesondere dann, wenn die Bemerkung ohne weitere Zusätze im Zeugnis steht.

Stichwort "Geselligkeit":
„... war wegen seiner Geselligkeit bei der Belegschaft beliebt.“ Damit wird eine so genannte „Betriebsnudel“ beschrieben, die vielleicht auch noch dem Alkohol sehr zugetan war.

Stichwort "Pünktlichkeit":
„... war stets pünktlich.“ Eine solche Bemerkung bedeutet, dass dem Zeugnisschreiber nichts Positives über den Bewerber eingefallen ist. Pünktlichkeit ist selbstverständlich! Wird sie trotzdem ausdrücklich erwähnt, bedeutet das nur: Der Bewerber taugt nichts, aber wenigstens war er immer pünktlich.

Stichwort "Verbesserungsvorschläge":
Steht im Zeugnis „... war immer für einen Verbesserungsvorschlag gut“, ist das eine sehr zweischneidige Bemerkung! Ist dies nicht mit Zusätzen versehen, die klarstellen, dass die Verbesserungsvorschläge auch umgesetzt wurden, wird der Bewerber durch diese Beurteilung als Querulant und Besserwisser entlarvt.

Weitere Artikel zum Thema Bewerbungen

Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Steigern Sie Ihre Erfolgsquote: Vergaberecht & Angebotsstrategien für Bieter

Praxiswerkzeuge und Know-how für Vertriebsprofis

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Immer einen Tick voraus: Erfolgsbeispiele, Insider-Tipps, Ideen und Online-Trends für erfolgreiches Marketing

Eigene Ideen schützen – Rechte sichern – Im Wettbewerb bestehen

Von der Vorbereitung bis zum Fest: Souverän und entspannt durch die Weihnachtszeit