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Work-Life-Balance: 7 Praxis-Tipps, wie Sie Berufs- und Privatleben in Einklang bringen

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Von dgx,

Das neue Jahr hat begonnen. Nun gilt es, die guten Vorsätze für ein gesünderes und ausgeglicheneres Leben umzusetzen. Lassen Sie diesen Denkanstoß nicht verpuffen. Die heutigen Arbeitsverhältnisse sind hart. Verdichtung, Verschlankung oder Freisetzung sind gängige Vokabeln der Personalchefs. Die kurzfristige Erfolgsorientierung vieler Unternehmen hat Zeitpuffer, Mentoren und langfristige Maßnahmen zur Personalentwicklung wegfallen lassen.

Auch Sie als hoch motivierte Führungskraft und Ihre Mitarbeiter kommen sicher häufiger an die eigenen Leistungsgrenzen, als Ihnen lieb ist. Das ist besonders anstrengend, wenn die Perspektive fehlt.

Wenn Aufstiegsmöglichkeiten auf Eis liegen und die Angst um den Arbeitsplatz die Runde macht. Last but not least gerät heutzutage auch das Privatleben bei hoher Arbeitsbelastung schneller aus dem Gleichgewicht als früher.

Vor diesem Hintergrund: Wie können Sie als Marketingleiter sich und Ihren Mitarbeitern zu einer besseren Balance der Lebensbereiche verhelfen?

7 Tipps für eine bessere Work-Life-Balance

1. Machen Sie sich klar, dass die Zufriedenheit und damit auch Leistungsfähigkeit jedes Menschen (auch Ihre) steigt, wenn private Interessen und Verpflichtungen besser mit den beruflichen vereinbart werden.
Das gilt vor allem dann, wenn andere Anreize wie Sonderprämien, Beförderung oder Weiterbildung ebenfalls rar sind. Durch eine größere Zufriedenheit wächst die Identifikation mit der Firma.

2. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, wo sie der Schuh drückt.
Und überlegen Sie gemeinsam, mit welchen Maßnahmen, etwa Gleitzeit, Jobsharing oder Telearbeit, eine bessere Balance hergestellt werden kann. Machen Sie sich schlau, was aus diesem Baukasten in Ihrem Unternehmen schon realisiert ist und was ohne großen Aufwand initiiert werden kann.

Oder reichen Ihnen bereits einige individuelle Vereinbarungen auf Abteilungsebene aus? Klar ist, dass die Verbesserung seiner persönlichen Work-Life-Balance für jeden Mitarbeiter etwas anderes bedeutet. Der eine möchte vielleicht nur einmal in der Woche pünktlich zu seinen Kindern kommen, der nächste träumt von sechs Wochen Urlaub am Stück.

Praxis-Tipp: Beachten Sie dabei aber die unternehmerischen Realitäten. In Zeiten des Arbeitsplätzeabbaus müssen Sie als Abteilungsleiter auf dem schmalen Grat zwischen Mitarbeitermotivation und Leistungssteigerung gehen.

3. Verdeutlichen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Ihre Abteilung keineswegs eine Wellness-Oase werden soll, sondern dass Sie auf eine hohe Eigenverantwortung setzen.
Wenn Sie mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung anbieten, dann nur unter der Prämisse strikter Ergebnisorientierung und Effizienz. Nicht derjenige, der täglich zwölf Stunden ranklotzt, ist zu loben, sondern derjenige, der Ergebnisse bringt.

Wer auf jede Anfrage aus dem Unternehmen, auf jeden Kundenwunsch und jede Anforderung zu 100 Prozent eingeht, ist nicht unbedingt effektiv, sondern derjenige, der Prioritäten setzen kann. Ein Zeitmanagement-Seminar kann Ihnen und Ihren Mitarbeitern weitere wertvolle Tipps geben.

4. Gehen Sie bei der Umsetzung einer verbesserten Work-Life-Balance mit gutem Beispiel voran.
Viele Unternehmen bieten alle möglichen Maßnahmen an, ohne dass die Mitarbeiter sie abrufen. Dahinter steht meist die Angst vor einem Imageverlust. Auch kleine Schritte können hier einen Anstoß geben.

Verlassen Sie beispielsweise um 17 Uhr das Büro, wenn Ihre Frau Geburtstag hat, und kommunizieren Sie das auch. Oder legen Sie fest, dass Sie freitags um 18 Uhr definitiv niemanden mehr im Büro sehen wollen, weil Sie Ihren Mitarbeitern ein erholsames Wochenende wünschen.

5. Denken Sie grundsätzlich über Ihre Lebensplanung nach und ermuntern Sie dazu auch Ihre Mitarbeiter.
Der Begriff Work-Life-Balance verleitet schnell zum pauschalen Beklagen des kargen
Privatlebens. Diese Sichtweise führt aber nicht weiter. Denn Sie und jeder Mitarbeiter allein treffen die Entscheidung darüber, wie viel und wie lange gearbeitet wird. Ehrlichkeit mit sich selbst ist wichtig.

Fakt ist, dass viele Menschen große Befriedigung aus ihrem Beruf ziehen. „Wenn wir beim Thema Arbeitsorganisation unsere Seminarteilnehmer nach ihren Prioritäten im Leben fragen, antwortet zwar fast jeder: Die Familie kommt für mich an erster Stelle“, berichtet ein Coach.

Aber wer sehr viel arbeite und häufig abends um zehn noch im Büro sitze, setze in Wirklichkeit seinen Beruf auf Platz eins. Und dazu sollte er auch stehen.

6. Fragen Sie sich, ob das Unternehmen zu Ihnen passt.

Unter der Prämisse, dass der Job ein Zeitfresser ist, Sie aber bereit sind, in ihren beruflichen Erfolg zu investieren, sollten sie sich trotzdem überlegen, ob die Rahmenbedingungen für Sie stimmig sind.

Denn nur wer ein lohnendes Ziel und spannende Projekte hat, dem fällt die Arbeit leichter, der kommt angeregt aus dem Büro nach Hause. Und je mehr Energie für Familie, Freunde oder Sport übrig ist, umso zufriedener lässt es sich morgens wieder ins Büro gehen.

7. Ein häufiger Fehler: Vor lauter Reizen vergisst man, auf sich selbst zu achten.
Doch nur wer die eigenen Bedürfnisse kennt, kann dafür eintreten. Ein Beispiel: Erbitten Sie zu Hause erst einmal eine Viertelstunde Ruhe, bevor Sie sich ins Familienleben stürzen.

Um zu verstehen, wo die eigenen Kraftspender und Motivatoren liegen, hilft nur eins: Detektivarbeit in eigener Sache. Die Mühe lohnt sich. Und das Ziel, die innere Zufriedenheit, geht sogar noch über eine gelungene Work-Life-Balance hinaus.

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