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Arbeitszeugnis: Form und Inhalt

 

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Wird ein Arbeitsverhältnis beendet, und will der ehemalige Mitarbeiter sich bei einem anderen Arbeitgeber bewerben, ist ein guter Leistungsnachweis sehr wichtig.

Auf die Ausstellung eines solchen Arbeitszeugnisses hat der Beschäftigte einen gesetzlichen Anspruch. Dabei ist es nicht von Belang, ob dieser als Arbeitnehmer, als freier Mitarbeiter, in Voll- oder Teilzeit oder haupt- oder nebenberuflich eine Tätigkeit ausgeübt hat. Entscheidend ist, dass er nicht selbständig beschäftigt war.

Bedeutung der Form für ein Arbeitszeugnis

Ein Arbeitszeugnis unterliegt auch immer bestimmten Anforderungen, was die Form angeht. Zunächst einmal gilt, dass es schriftlich festgehalten werden muss, in der heutigen Zeit sollte es mit dem Computer erstellt werden. Auf gar keinen Fall fehlen darf die Unterschrift des Ausstellenden und das Datum , an dem es verfasst wurde. Das gilt übrigens sowohl für das einfache wie für das qualifizierte Arbeitszeugnis.

Der Arbeitnehmer kann in jedem Fall wählen, welche Art des Leistungsnachweises er bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses erhalten möchte.

Welcher Ihnhalt muß in ein Arbeitszeugnis?

Das einfache Arbeitzeugnis enthält nur Angaben über die Dauer und die Art der Tätigkeit, ist also mehr ein Beschäftigungsnachweis. Diese Form des Zeugnisses kann jeder Mitarbeiter auch während seiner Anstellung ohne Angabe von Gründen von seinem Arbeitgeber verlangen. Das qualifizierte Arbeitszeugnis muss weit mehr Informationen umfassen. Es muss Angaben zur Leistung und zur Führung des Arbeitnehmers während seiner Anstellung enthalten.

Bedeutung des Inhalts für ein Arbeitszeugnis

Bei der Formulierung besteht für den Arbeitgeber die Wahrheitspflicht . Gleichzeitig darf der Leistungsnachweis aber inhaltlich nicht so gestaltet sein, dass dem ehemaligen Mitarbeiter dadurch sein berufliches Fortkommen erschwert wird. Das genau festzustellen ist allerdings nicht immer einfach, auch für ein Gericht nicht. Daher sollte dieser Weg immer der letzte sein, den man einschlägt. Viel besser ist eine vernünftige Auseinandersetzung zwischen Arbeitgeber und ehemaligem Mitarbeiter.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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