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Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und…

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Lohnabrechnung: So funktioniert das mit dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach Kurzarbeit

 
Lohn Gehalt Lohnabrechung

Von Günter Stein,

Frage: Eine schwangere Mitarbeiterin ist ab dem 25.11.2009 in Mutterschutz. Da wir derzeit Kurzarbeit leisten, stellt sich die Frage: Wie berechnet sich der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld? Vom tatsächlichen Entgelt der letzten 3 Monate oder vom regulären Soll-Entgelt?

Frage: Eine schwangere Mitarbeiterin ist ab dem 25.11.2009 in Mutterschutz. Da wir derzeit Kurzarbeit leisten, stellt sich die Frage: Wie berechnet sich der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld? Vom tatsächlichen Entgelt der letzten 3 Monate oder vom regulären Soll-Entgelt?

Lohnabrechnung: Zuschuss richtet sich nach Soll-Entgelt

Antwort: Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld berechnet sich trotz Kurzarbeit vom regulären Soll-Entgelt. In § 14 Abs. 1 Satz 4 MuSchG heißt es nämlich ausdrücklich, dass Tage, an denen die Mitarbeiterin infolge von Kurzarbeit kein oder ein vermindertes Arbeitsentgelt erzielt hat, bei der Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld unberücksichtigt bleiben.

Lohnabrechnung: Voraussetzungen für den Kombilohn

Voraussetzung ist, dass

  • der Mitarbeiter das 50. Lebensjahr vollendet hat,
  • seine Arbeitslosigkeit entweder durch Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung beendet wird oder
  • seine Arbeitslosigkeit durch den unmittelbaren Übergang aus einer höher bezahlten in eine niedriger bezahlte Beschäftigung vermieden wird,
  • bei Arbeitsaufnahme noch ein Anspruch oder Restanspruch auf Arbeitslosengeld für mindestens 120 Tage besteht,
  • in der neuen Beschäftigung ein tarifliches Arbeitsentgelt oder bei fehlender Tarifbindung ein ortsübliches Arbeitsentgelt beansprucht werden kann und
  • sich eine Nettoentgeltdifferenz zwischen dem früheren und dem aktuellen Verdienst von mindestens 50 € monatlich ergibt.

 

Lohnabrechnung: Entgeltsicherung für maximal zwei Jahre

Diese Entgeltsicherung wird bei Erfüllung der Voraussetzungen für maximal 2 Jahre gezahlt. Das für die Berechnung jeweils maßgebliche Nettoentgelt wird von den Arbeitsagenturen – wie bei der Arbeitslosengeldberechnung – pauschaliert ermittelt. Der Zuschuss wird unmittelbar an den Arbeitnehmer ausgezahlt.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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