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Ausgebrannt – und nun? Dem Burn-out-Syndrom vorbeugen: Teil 1

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Von Astrid Engel,

Nach zwei Gehörstürzen und einem schweren Nerven- und Kreislaufzusammenbruch musste der Bauunternehmer Matthias G. erkennen: „Ich habe mich übernommen.“ Doch so weit muss es erst gar nicht kommen. Bevor der Körper so reagiert, sendet er Frühwarnsignale. Lesen sie in dieser Serie, wie Sie das Burn-out-Syndrom erkennen, bevor die Gesundheit rebelliert – und wie Sie Stück für Stück vorbeugen.

So entsteht das Burn-out-Syndrom

Beim Burn-out-Syndrom findet ein „allmähliches Ausbrennen“ statt. Es beruht nach heutigem Kenntnisstand von Ärzten und Psychologen vorrangig auf diesen zwei Faktoren:

  • Einerseits die äußere Überforderung am Arbeitsplatz – durch hohe Leistungsvorgaben, Zeitdruck, Nacht- oder Schichtarbeit, wachsende Verantwortung, mangelnde Kommunikation und ein zunehmend unpersönliches oder durch Intrigen belastetes Arbeitsklima (Stichwort: Mobbing).
  • Andererseits spielt die seelische Belastbarkeit des Einzelnen eine wichtige Rolle. So empfinden viele Menschen die Kluft zwischen ihrem hohen persönlichen Einsatzwillen und den vielleicht zu großen Erwartungen auf der einen Seite und dem oftmals hektischen und unbefriedigenden Arbeitsalltag auf der anderen Seite als ernüchternd.

Viele Betroffene leiden im Verlauf des Burn-out-Syndroms vor allem unter einer zunehmenden Sinnleere. Erschöpfung, Entfremdung und die zunehmende Unfähigkeit, sich in der Freizeit wirklich zu erholen, können zu psychosomatischen und sogar neurotischen Störungen führen und sich in körperlichen Symptomen niederschlagen, wie beispielsweise
• Tinnitus,
• Kopf- / Rückenschmerzen oder
• Schlafstörungen.

Das Burn-out -Syndrom entsteht nicht von heute auf morgen. Auch ein Problem führt selten allein zum Burn-out-Syndrom. Werden Probleme und Belastungen jedoch immer wieder ignoriert, „schwelen“ sie weiter und können auf Dauer zum Ausbrennen führen.

Bevor es zum Burn-out-Syndrom kommt: Erkennen Sie die Warnsignale

Früher galten vor allem Mitarbeiter in „helfenden Berufen“ als besonders gefährdet. Heute gilt diese Einschränkung nicht mehr. Achten Sie daher bei sich und Ihren Mitarbeitern auf folgende Signale:
• verminderte Belastbarkeit
• Stimmungslabilität
• Unfähigkeit, sich zu erholen
• zunehmende Krankheitsanfälligkeit (zum Beispiel chronische Erkältungen)

Viele „Ausgebrannte“ zeigen oftmals auch Symptome von Arbeitssucht (Workaholics). Gerade engagierte, starke Persönlichkeiten ziehen jedoch selten einen Fachmann zu Rate, wenn sie erste Anzeichen an sich feststellen. Sie würden dies als Schwäche empfinden und gestehen sich die Symptome meist selbst lange Zeit nicht ein. Irgendwann machen sich jedoch unweigerlich körperliche Beschwerden bemerkbar und der Betroffene fehlt immer häufiger am Arbeitsplatz.

Andere schleppen sich zwar weiterhin täglich zur Arbeit – ihr Verhältnis hierzu wird zunehmend jedoch von Zynismus, Sarkasmus und Teilnahmslosigkeit geprägt. Typisch für das Burn-out-Syndrom sind auch Partner- und Familienprobleme bis hin zu Trennungen.

Der Grund: Die Betroffenen schämen sich für ihr vermeintliches Scheitern oft am meisten vor den Menschen, die ihnen besonders nahe stehen. Zugleich wollen sie unbewusst „inneren Ballast abwerfen“.

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